Roger Federer – vom Balljungen zum Rekordsieger
Roger Federer feierte seinen Titelgewinn beim ATP-Turnier in Basel wie üblich mit den Ballkindern.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
27.10.2014, 11:10 Uhr

Roger Federer hat in seinem zwölften Endspiel bei seinem Heimturnier, den Swiss Indoors in Basel, zum sechsten Mal den Titel geholt. Der Schweizer ist damit klarerweise der Rekordsieger beim Hallen-Hartplatzturnier in seiner Heimatstadt. Mittlerweile ist es Tradition, dass sich Federer nach seinem gespielten Finale Zeit für die Ballkinder nimmt. Denn der 17-malige Grand-Slam-Sieger war selbst einst Balljunge bei den Swiss Indoors, durfte seinen großen Idolen beim Spielen zuschauen und sogar die Hand schütteln. Im Endspiel im Jahr 1993 setzte sichMichael StichgegenStefan Edbergdurch. Seit knapp einem Jahr ist Edberg nun Teil des Teams Federers. Bei der anschließenden Siegerehrung bedankte sich Turniersieger Stich beim Ballkind Federer. Schaut euch die Szene hier im Video (ab 5:40 Minuten) an!
21 Jahre später ist aus dem kleinen Jungen aus Basel ein 17-maliger Grand-Slam-Sieger geworden. Federer hat seine Zeit als Balljunge nicht vergessen und nahm sich nach dem Finale, wie in jedem Jahr, wenn er das Endspiel erreicht, Zeit für die Ballkinder und lud diese zum Pizzaessen ein. „Ich war hier zwei Jahre Balljunge und genoss es, durch die Gänge zu springen und etwas von den Matches meiner Idole zu erhaschen. Ich denke immer gerne an jene Zeit zurück. Ich kam mit dem Fahrrad, es war nur zehn Minuten von zu Hause. Allerdings wurde mir das Fahhrad ein paarmal geklaut. Aber so ist das halt, wenn man es den ganzen Tag hier abstellt. Es berührt mich immer, wenn ich den Ballkindern die Medaille umhängen kann. Danach verbringe ich noch etwas Zeit mit ihnen, das Pizzaessen ist unsere Tradition geworden. Aber diesmal hat die Pizza Verspätung, deshalb muss ich nun schauen gehen, ob sie schon da ist“, sagte Federer. Wer weiß? Vielleicht ist unter den Basler Ballkindern auch ein zukünftiger Grand-Slam-Sieger.(Text: cab)
