ATP: Daniil Medvedev - und schon ist der gute Saisonstart vergessen
Daniil Medvedev ist mal wieder an Ugo Humbert gescheitert, diesmal in Rotterdam - und das in Runde eins. Dabei hatte das Jahr für den Russen so gut begonnen.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
10.02.2026, 11:05 Uhr

Die Kombination aus “Frankreich” und “Linkshänder” als Gegner ist für Daniil Medvedev sporthistorisch betrachtet keine gute. Das hat sich auch im fünften Duell mit Ugo Humbert in der ersten Runde in Rotterdam bestätigt. Medvedev verlor mit 6:7 (4), 6;3 und 3:6, im Head-to-Head liegt der Russe gegen Humbert damit mit 1:4 zurück.
Ein weiterer Kandidat in dieser Kategorie ist übrigens Corentin Moutet, gegen den Medvedev im vergangenen Jahr zwei von drei Partien verloren hat.
Aber das nur nebenbei.
Nun war nach dem Gesetz der Serie ohnehin klar, dass Daniil Medvedev dieses Event nicht gewinnen würde. Denn das war ihm ja schon 2023 gelungen. Und jeder Tennisfan weiß: Wenn Meddy an einem Ort schon einmal reüssiert hat, dann gelingt ihm das kein zweites Mal. 22 verschiedene Titel stehen in der Bilanz von Medvedev, allesamt bei verschiedenen Events gewonnen.
Medvedev in Doha mit Alcaraz, Sinner, Djokovic im Tableau
Die Pleite gegen Humbert wird ihn dennoch schmerzen. Denn das Tennisjahr 2026 hat ja mit dem, natürlich erstmaligen, Titelgewinn in Brisbane begonnen. Danach kam allerdings eine richtige Klatsche gegen Learner Tien bei den Australian Open. Gegen einen Linkshänder also, wenn auch keinen französischen.
Der gute Saisonstart ist damit schon mal nur noch eine blasse Erinnerung. Auch weil Medvedev, der sich in Brisbane einigermaßen gut unter Kontrolle hatte, gegen Humbert schon wieder in alte Muster verfiel. Diesmal waren es die Bälle, die nicht nach seinem Gusto gesprungen und/oder geflogen sind. Ein Thema, das bei Daniil Medvedev gerne mal auf Wiedervorlage kommt.
Keine guten Aussichten für kommende Woche in Doha - zumal dort mit Carlos Alcaraz, Jannik Sinner und Novak Djokovic drei Spieler im Hauptfeld stehen werden, gegen die Daniil Medvedev zuletzt nicht viel Licht gesehen hat. Auch wenn keiner der drei Genannten Linkshänder oder Franzose ist.
Hier das Einzel-Tableau in Rotterdam
