ATP Doha: Sinner arbeitet sich gegen Popyrin ins Viertelfinale
Jannik Sinner gewinnt sein Achtelfinale in Doha gegen Alexei Popyrin mit 6:3, 7:5, muss dafür aber deutlich mehr investieren als es das Ergebnis auf den ersten Blick vermuten lässt.
von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet:
18.02.2026, 19:23 Uhr

Der erste Satz verlief zunächst ganz im Stil eines typischen Sinner-Auftritts. Der Südtiroler dominierte die Ballwechsel und servierte gewohnt stark. Das entscheidende Break gelang ihm früh zum 4:2, ehe er den Satz mit 6:3 sicher nach Hause brachte. Dass Popyrin spielerisch durchaus näher dran war, als es das Resultat widerspiegelt, spricht für die Qualität von Popyrins Schlägen.
Zäher Widerstand von Popyrin
Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein noch ausgeglicheneres Duell. Popyrin erhöhte die Intensität, zwang Sinner immer wieder in die Defensive und hielt seine Aufschlagspiele souverän. Der Italiener wirkte phasenweise weniger locker, auch der Fokus ließ etwas nach. Sein starker Aufschlag rettete ihn aber immer aus kritischen Situationen, etwa beim Stand von 3:4 nach Einstand.
Break im richtigen Moment
Beim Stand von 5:5 zeigte Sinner dann seine ganze Klasse. Mit aggressivem Returnspiel erarbeitete er sich zwei Breakbälle und nutzte den zweiten davon eiskalt. Im anschließenden Aufschlagspiel ließ er nichts mehr anbrennen und servierte den Satz mit 7:5 aus. Damit bewies Sinner einmal mehr eindrucksvoll, wie er in engen Phasen die Kontrolle zurückerlangen kann.
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Nächste Hürde: Mensik
Im Viertelfinale trifft Sinner nun auf den Tschechen Jakub Mensik, der sich mit 6:3, 6:2 gegen Zhizhen Zhang durchsetzte.
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