Kevin Anderson kämpft sich in Wien durch – Jo-Wilfried Tsonga überraschend raus
Kevin Anderson steht bei den Erste Bank Open 500 in Wien im Viertelfinale, Jo-Wilfried Tsonga nicht.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
22.10.2015, 21:44 Uhr

Nach dem topgesetzten David Ferrerist am Donnerstagabend auch der zweitgereihte Kevin Anderson ins Viertelfinale der mit 1.745.040 Euro dotierten Erste Bank Open 500 in der Wiener Stadthalle eingezogen. Der Südafrikaner hatte jedoch einige Mühe, um den jungen TschechenJiri Vesely(ATP 40) nach einer Spielzeit von 2:25 Stunden mit 6:7 (4), 6:3, 7:5 in die Knie zu zwingen. Das Duell spitzte sich im Finish dramatisch zu, als Vesely beim Stand von 5:5 im Entscheidungssatz zwei Breakchancen nicht verwerten konnte, während Anderson im darauffolgenden Game ein 40:15 des Aufschlägers Vesely wettmachen und gleich seinen ersten Matchball zum Sieg verwerten konnte.
„Ich habe gewusst, dass es ein schwieriges Match wird. Er schlägt gut auf und spielt auch von der Grundlinie stark. Deshalb habe ich auch versucht, mich auf mein Service zu konzentrieren, und das habe ich ganz gut gemacht. Am Ende haben ein paar Punkte über den Ausgang entschieden, wie es bei engen Partien nun einmal so ist“, sagte Anderson. Der Weltranglisten-Elfte bekommt es im Viertelfinale des ATP-World-Tour-500-Hartplatzturniers nun, in einem Duell zweier Ex-Collegetennis-Spieler, mit dem US-AmerikanerSteve Johnson(ATP 47) zu tun, der den polnischenDominic-Thiem-BezwingerJerzy Janowiczmit 6:4, 6:7 (7), 6:4 eliminierte.
Tsonga „einfach nicht gut genug“
Etwas überraschend ausgeschieden ist hingegen mit Jo-Wilfried Tsonga die Nummer vier der Veranstaltung. Der Franzose, dem die intensiven Anstrengungen desletztwöchigen Finallaufs beim ATP-Masters-1000-Event in Shanghainoch in den Knochen steckten, musste sich dem TschechenLukas Rosol(ATP 78) im Achtelfinale mit 4:6, 6:3, 1:6 geschlagen geben. „Ich habe heute einfach nicht gut genug gespielt, um dieses Match zu gewinnen“, kommentierte der Weltranglisten-Zehnte seine Niederlage. Immerhin, der 30-Jährige dürfte Wien auch im nächsten Jahr wieder beehren, er hat einen weiterlaufenden Vertrag mit Turnierdirektor Herwig Straka. Zum rein französischen Viertelfinale gegenGael Monfilskommt es somit nicht. Der Tennis-Clown schlug in der letzten Partie des Tages den italienischen LinkshänderPaolo Lorenzimit 6:4, 6:4.
Hier die Ergebnisse aus Wien:Einzel,Doppel,Einzel-Qualifikation,Doppel-Qualifikation.
