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ATP Halle/Westfalen: Solider Zverev spielt sich ins Halbfinale gegen Fritz

In einem erneut hartumkämpften Rasenmatch wie am Vortag gegen den Karlsruher Yannick Hanfmann zeigte der Hamburger Alexander Zverev im Viertelfinale des ATP-500-Turniers in Halle/Westfalen gegen den Belgier Raphael Collignon eine durchwegs konzentrierte Leistung und hat im Halbfinale gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz die Chance zur Bilanzverbesserung.

von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet: 19.06.2026, 17:10 Uhr

Getty Images
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Mit einer grundsoliden und offensiver ausgerichteten Leistung spielte sich Alexander Zverev in zwei engen Sätzen ins Halbfinale von Halle.

Hier das gesamte Match zum Nachlesen im Liveticker

Auch wenn die Karten im ersten Aufeinandertreffen auf der Tour zwischen dem Hamburger Alexander Zverev und dem Belgier Raphael Collignon vor der Viertelfinal-Begegnung beim 500er-Rasenturnier in Halle neu gemischt schienen, ging der topgesetzte Deutsche doch als klarer Favorit in die Partie.

Und zu Beginn schien der 29-jährige Zverev mit einer etwas offensiveren Ausrichtung als am Vortag gleich am Drücker, konnte aber beim ersten Aufschlagspiel seines 24-jährigen Gegners zwei Break-Möglichkeiten nicht nutzen und sah sich anschließend einem immer selbstbewusster auftretenden Gegenpart gegenüber. Zwar schaffte es der deutsche Davis-Cup-Spieler im sechsten Spiel bei Service von Collignon zweimal in den Einstand, konnte sich aber keine Breakchance erarbeiten und musste in der Folge den Gang in den Tiebreak antreten. Nachdem der frisch gebackene French-Open-Champion ein frühes Mini-Break wieder abgeben musste, ging es auch dort in die Verlängerung. Nach Abwehr von insgesamt drei Satzbällen packte der Lokalmatador unter frenetischem Jubel des Heimpublikums bei seiner ebenfalls dritten Möglichkeit mit einem Rückhand-Passierball zu.

Auch zu Beginn des zweiten Akts schien Collignon weiterhin nicht gewillt, das Match frühzeitig abzugeben und legte wie Zverev blitzsaubere Aufschlagspiele auf den Rasen. Beim Stand von 4:3 konnte sich sogar der vom ehemaligen Profispieler Steve Darcis betreute Collignon eine Break-Chance sichern, konnte diese aber nicht nutzen. Ohne weitere Break-Möglichkeiten sollte es auch diesmal in den Tiebreak gehen. Dort erspielte sich der deutsche Olympiasieger mit einer couragierten Netzattacke gleich das erste Mini-Break und war fortan nicht mehr zu stoppen. Mit einem krachenden Vorhand-Cross-Winner aus dem Lauf besiegelte er den 7:6 (10), 7:6 (2)-Erfolg nach knapp zwei Stunden.

Im Anschluss an die Begegnung kommentierte der zufriedene Sieger: „Auch heute haben beide Spieler wieder unglaublich serviert. Umso wichtiger war es, dass ich in den entscheidenden Momenten sehr sicher von der Grundlinie gespielt habe und meine Nerven bewahren konnte.“ 

Im Halbfinale bekommt es der Weltranglisten-3. nun mit Taylor Fritz zu tun, der sich bei seinem US-amerikanischen Landsmann Ben Shelton mit einem erfolgreichen Dreisatz-Krimi für die kürzlich in Stuttgart erlittene Finalniederlage revanchieren konnte. Doch Revanchegelüste dürfte auch Zverev verspüren, schließlich musste er die letzten sechs Partien gegen den an Nr. 5 gesetzten Fritz verloren geben.

Hier das Einzel-Tableau aus Halle/Westfalen

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Fritz Taylor
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von Dietmar Kaspar

Freitag
19.06.2026, 16:55 Uhr
zuletzt bearbeitet: 19.06.2026, 17:10 Uhr

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