ATP Madrid: Alexander Blockx ist angekommen

Alexander Blockx macht beim ATP-Masters-1000-Turnier nun auf einer der größten Bühnen im Welttennis auf sich aufmerksam.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 28.04.2026, 09:36 Uhr

Alexander Blockx hat sich in Madrid einer breiteren Tennisöffentlichkeit vorgestellt
© Getty Images
Alexander Blockx hat sich in Madrid einer breiteren Tennisöffentlichkeit vorgestellt

Es war allerbestes Timing gestern Abend im Studio von Sky. Denn Patrik Kühnen, der Turnierdirektor von München, machte sich gerade für seinen Einsatz als Experte für das Match von Alexander Zverev bereit, als Alexander Blockx gerade gegen Félix Auger-Aliassime groß aufspielte. Das wird Kühnen gerne gesehen haben. Warum? Weil er dem jungen Belgier Blockx in München eine Wildcard gegeben hatte. Die nicht per se auf der Hand gelegen war. 

Aber so hatte es Kühnen schon mit Holger Rune gemacht, der dann bei seinem ersten Antreten beim MTTC Iphitos auch gleich das Turnier gewann. So weit hat es Blockx anno 2026 nicht geschafft, aber der Achtelfinal-Auftritt gegen den späteren Champion Ben Shelton geriet auch nicht übel.  

Blockx im Windschatten von Jodar  

Das Coming-Out war nun aber wohl die Vorstellung gegen „FAA“ am gestrigen Montag. Da dominierte Blockx den mittlerweile auch schon recht erfahrenen Kanadier mit seinem Aufschlag, hielt aber auch in den Rallyes auch beeindruckende Art und Weise mit. Im Live-Ranking liegt der 21-jährige Blockx schon auf Position 53, sollte er heute auch Francisco Cerundolo schlagen, dann stünde das Debüt in den Top 50 an. 

Womit Alexander Blockx im Grunde denselben Aufstieg hinlegt wie Rafael Jodar. Auch wenn der Spanier im Moment um einen Wimpernschlag vorne liegen sollte. Von der Spielanlage sind sich de beiden ja nicht unähnlich: Sowohl Blockx wie auch Jodar halten das Tempo jederzeit hoch, die Finesse wird erst in den späteren Jahren der Karriere folgen.  

Aber das macht ja auch nichts. Denn taktische Varianten kann man sich immer aneignen. Wem aber die Grundgeschwindigkeit in den Schlägen fehlt, der hat im Erwachsenentennis anno 2026 ganz schlechte Karten. Und das ist weder bei Alexander Blockx noch bei Rafael Jodar der Fall. 

Hier das Einzel-Tableau in Madrid 

 
 

von Jens Huiber

Dienstag
28.04.2026, 11:37 Uhr
zuletzt bearbeitet: 28.04.2026, 09:36 Uhr