ATP Madrid: Roger Federer ist bereit für die Sand-Rückkehr

Roger Federer wird beim ATP-Masters-1000-Turnier in Madrid erstmals seit 2016 wieder auf Asche aufschlagen. Trotz des Sandplatz-Comebacks gibt sich der Schweizer vor seinem Auftakt in der spanischen Hauptstadt äußerst locker. 

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 05.05.2019, 15:42 Uhr

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Roger Federer in Madrid
© Getty Images
Roger Federer

von Nikolaus Fink aus Madrid

"Nicht so herausfordernd." Mit diesen Worten beschreibt Roger Federer seine Sandplatzvorbereitung. Der Schweizer scheint für seine Rückkehr auf die Sandplätze dieser Welt bereit zu sein. Das beweist der Maestro auch in den gut besuchten Trainings, in welchen er durchaus erahnen lässt, zu welchen Leistungen er auch auf Asche imstande ist.

Federer - das merkt man - hat Lust auf die Sandplatzsaison. "Ich will es genießen", erklärt der 20-fache Grand-Slam-Sieger seine Herangehensweise an das vierte ATP-Masters-1000-Turnier des Jahres. Die Bedingungen in der spanischen Hauptstadt kommen ihm entgegen, daher will Federer nicht nur "zwei Matches" in Madrid und Paris bestreiten.

"Ich habe keine großen Erwartungen, weiß aber zur gleichen Zeit, dass Dinge möglich sind", streicht Federer hervor. An das Spielen auf Sand habe er sich mittlerweile wieder gewöhnt, es habe "etwas Zeit gebraucht, sich an das Konstruieren der Punkte zu gewöhnen." Doch auch das hat Federer wieder verinnerlicht, das gemeinsame Training in der Schweiz mit Dan Evans verlieh ihm die nötige Sicherheit.

Mögliches Viertelfinalduell mit Thiem

"Ich hatte Glück, wir hatten beim Start gutes Wetter. Das hat geholfen", erklärt Federer. Danach gab es in seiner Heimat zwar einen kleinen Wetterumschwung, aber für die nötige Wettkampfhärte sei dies sicher kein Nachteil: "Es war gut."

Von möglichen Nebenschauplätzen wie dem Rücktritt Justin Gimelstobs will sich Federer nicht ablenken lassen, wenngleich er befindet, dass der Rücktritt: "definitiv die richtige Entscheidung" ist. Auch seine Differenzen mit Novak Djokovic über die Zukunft der ATP-Tour lassen den Schweizer kalt: "Wir haben noch nicht über die Situation geredet." Generell gebe es laut Federer "momentan viel Blabla."

Der Fokus der Eidgenossen liegt einzig und alleine auf dem Turnier in Madrid. Eröffnen wird Federer seine Sandplatzsaison am Dienstagabend gegen Richard Gasquet oder Alejandro Davidovich Fokina. Im Viertefinale könnte auf den 37-Jährigen mit Dominic Thiem dann der erste richtige Prüfstein warten. Spätenstens dann würden die Fans in der "Caja Magica" vom Meastro wohl wieder magische Momente erleben.

Das Einzel-Tableau in Madrid

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