ATP Masters Cincinnati: Alexander Zverev vs. Stefanos Tsitsipas im TV, Livestream und Liveticker

Alexander Zverev trifft im Halbfinale des ATP-Masters-1000-Turniers von Cincinnati auf Stefanos Tsitsipas. Das Match beginnt um 0:00 Uhr und wird live auf Sky und TennisTV im TV und Stream angeboten. Hier auf tennisnet.com gibt´s den Liveticker zur Partie. 

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 21.08.2021, 16:26 Uhr

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Fazit

Was für ein Match. Dieses Halbfinale wird mit Sicherheit als eines der spannendsten und vielleicht auch besten in die Turniergeschichte eingehen. 2:41 Stunden standen sich Zverev und Tsitsipas gegenüber, am Ende heisst es 6:4, 3:6, 7:6 (7:4) für den Deutschen. Dabei sah es Mitte des dritten Satzes aus, als würde der Hellene gegen einen völlig geplätteten Zverev mit zwei Breaks Vorsprung im Rücken nur noch den finalen Stoss setzen müssen - aber ein Ballwechsel, der den Deutschen zwar fast auf dem Court zusammenbrechen liess, ihm aber das erste Re-Break einbrachte und letztlich auch die Energie für das gigantische Comeback lieferte, sollte alles ändern. Tsitsipas hatte bei eigenem Aufschlag sogar die Chance, das Match auszuservieren, schaffte es aber nicht und im Tie-Break war der Deutsche schlicht einen Tick besser. Die Spieldauer machte sich letztlich auch beim Griechen bemerkbar. Von 210 gespielten Punkten gewannen beide übrigens jeweils 105 - nur eine Statistik, die am Ende zeigt, wie eng dieses Match war. Tsitsipas wird diese Niederlage erst einmal verdauen müssen, denn eigentlich konnte er das nicht mehr verlieren. Lachender Dritter könnte Andrey Rublev werden, der im Finale auf Sascha Zverev trifft, den er in vier Meetings noch nie schlagen konnte. Damit vielen Dank fürs Mitlesen, gute Nacht und bis bald.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 7:6 (7:4)

Game, Set and Match: Alexander Zverev! Stefanos Tsitsipas kann den ersten Matchball noch abwehren, dann ist seine Rückhand aber hauchdünn zu lang - unfassbar.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 6:6 (6:3)

Wahnsinn! Mit dem Servicewinner durch die Mitte hat Alexander Zverev auf einmal drei Matchbälle - damit war vor einer halben Stunde nicht im Entferntesten zu rechnen.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 6:6 (5:3)

Was für ein Return von Zverev mit der Vorhand gegen den Aufschlag direkt nach dem Seitenwechsel. So schnell kann Tsitsipas gar nicht reagieren und verschlägt ins Netz. Zverev hat das Mini-Break zurück und zimmert dann die Rückhand longline gegen die Laufrichtung des Griechen, der dabei auch noch leicht wegrutscht.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 6:6 (3:3)

Das Mini-Break ist sofort wieder weg, weil Zverev die Vorhand nur mit dem Rahmen trifft - dafür passt danach das Ass durch die Mitte. Es ist sein 15. Ass. Tsitsipas macht seinen Punkt bei eigenem Aufschlag und bei 3:3 werden die Seiten gewechselt.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 6:6 (2:1)

Zverev eröffnet den Tie-Break mit eigenem Aufschlag und schnappt sich gleich den ersten Punkt mit einer wunderbaren Vorhand longline. Tsitsipas antwortet mit dem Servicewinner nach aussen, aber der Deutsche schnappt sich das erste Mini-Break mit einer schnurgeraden Rückhand longline.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 6:6

Doch dann ist es soweit! Tsitsipas macht den Punkt mit dem Vorhand Inside-Out und bringt dann den Aufschlag direkt durch - es gibt es Tie-Break im Decider!

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 6:5

Diesmal ist Zverevs Schlag zwei Millimeter im Seitenaus, aber wieder schafft es Tsitsipas nicht, den Vorteil zu nutzen und den Tie-Break zu forcieren - Einstand Nummer drei.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 6:5

Die Linie rettet Zverev und ein Ruf aus dem Publikum scheint Tsitsipas ein wenig zu irritieren, denn für einen kurzen Moment hört er auf zu spielen und verschlägt anschliessend seine Vorhand longline beim nächsten Spielball.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 6:5

Wieder kommt Tsitsipas vor ans Netz und wieder wird er belohnt. Den Spielball zum 6:6 aber schickt er mit der Vorhand inside-in hinter die Grundlinie - Einstand.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 6:5

Der Hellene wird wieder aggressiver, trifft den ersten Aufschlag zum direkten Winner und geht dann dem zweiten am Netz hinterher und vollendet per Volley. Aber Zverev schlägt zurück, zwingt Tsitsipas zum Vorhandfehler ins Netz - 30 beide.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 6:5

Mental ist das nicht leicht zu verarbeiten für Tsitsipas, der vor 15 Minuten gefühlt bereits im Finale stand und jetzt maximal noch einen Tie-Break erreichen kann - der Doppelfehler zum Auftakt ins letzte Aufschlagspiel hilft dagegen natürlich kein bisschen.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 6:5

Das nächste Ass kracht durch die Mitte und weil es so schön ist, schickt Zverev noch eines nach aussen hinterher - und aus dem Nichts liegt Zverev wieder vorne im dritten Satz und steht kurz vor dem Matchgewinn. Nun muss Tsitsipas gegen den Matchverlust servieren. Hält der Grieche dem Druck stand?

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 5:5

Tsitsipas kann selbst nicht ganz glauben, wieso er noch auf dem Court stehen muss und wird wieder aggressiver, schickt die Vorhand inside-out ins Eck und legt am Netz mit dem Volley nach - doch Zverevs Antwort sind ein Servicewinner durch die Mitte und ein Ass nach aussen: 30:15.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 5:5

Unglaublich! Totgesagte leben bekanntlich länger. Zverev ist stehend K.o. und lag mit zwei Breaks zurück, doch nach dem Doppelfehler von Tsitsipas ist im dritten Satz alles wieder ausgeglichen - geht das Match noch über die volle Distanz in einen Tie-Break?

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 4:5

Ist es denn zu glauben? Zverev hält die Rally aufrecht, macht keine Fehler, geht nicht zu viel Risiko und wartet den Fehler von Tsitsipas ab - der tatsächlich kommt. Der Rückhandslice ist zu lang und auf einmal hat der Hamburger zwei Breakbälle.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 4:5

Wo findet Zverev diese Kraft? Erst ist der Vorhand-Cross-Return schon bärenstark, aber die Rückhand cross im Anschluss in Tsitsipas' Rückhandecke ist ausserordentlich.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 4:5

Punkt eins geht an Zverev - Tsitsipas verlassen ein wenig die Kräfte bei der Vorhand und die verhungert ins Netz. Dann hat der Deutsche Pech, denn seine Rückhand tänzelt fast über die Netzkante, entscheidet sich dann aber doch für die aus seiner Sicht falsche Seite.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 4:5

Ein Mal aber werden mindestens noch die Seiten gewechselt! Zverev gibt sich und das Match nicht auf, serviert zwei Mal in Folge stark und macht die Punkte mit der Vorhand. Tsitsipas muss das Match bei eigenem Aufschlag zu Ende bringen.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 3:5

Das Risiko bleibt auch über den zweiten Aufschlag bestehen, diesmal allerdings passt der Zweite und Zverev schlägt den Winner damit - die Rückhand longline im Anschluss will aber nicht im Court aufkommen und landet lediglich im Doppelfeld.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 3:5

Zverev will und muss jeden Ballwechsel zu viel einsparen und geht hohes Risiko, trifft die Vorhand aber dafür mit einem gigantischen Winkel und schickt sie auf die Linie - allerdings folgt darauf auch ein Doppelfehler. 15 beide.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 3:5

Dazu kommt ein zweites Ass im dritten Satz und ein Vorhandfehler von Zverev - der muss nun gegen den Matchverlust servieren. Kann er noch einmal in das Match zurückkehren?

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 3:4

Jetzt ist der Grieche in der Situation, dass er länger ohne gespielten Punkt eigentlich schon fertig war und nun zum Aufschlag muss - aber er lässt es sich nicht anmerken, spielt seinen Stiefel weiter herunter und bringt zwei Winner direkt mit dem Service durch.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 3:4

Und tatsächlich - mit einem Ass bringt er das Aufschlagspiel über die Bühne und bewegt sich zum Seitenwechsel auf die Bank. Zum Arzt sagt er, dass er sich nach jedem langen Punkt kraftlos fühlt, aber es scheint glücklicherweise nicht mehr zu sein - zudem lässt er verlauten, dass es wieder bergauf gehe. Um gegen Tsitsipas ein weiteres Break zu holen wird er allerdings jedes bisschen Energie brauchen.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 2:4

Zverev verschwindet für einen kurzen Moment vom Court, kommt dann aber wieder und ordert beim Stuhlschiedsrichter einen Arzt für den nächsten Seitenwechsel an. Der Deutsche ist definitiv erschöpft, hoffentlich ist es nicht mehr - es ist umso erstaunlicher, wo er die Kraft für den Aufschlagwinner und einen Smash am Netz hat - aber er will und muss die Punkte nun kurz halten. Und das gelingt.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 2:4

Zverev geht nach der Rally fast zu Boden und stützt sich auf den Schläger, aber das Match ist noch nicht vorbei! Seine Rückhand longline landet haargenau in der Ecke und Tsitsipas vermag sie nicht mehr zu retournieren.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 1:4

Seit langem zeigt der Grieche mal wieder zwei einfache Vorhandfehler und plötzlich bekommt Zverev seine erste Breakchance im dritten Satz auf dem Silbertablett seviert.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 1:4

Ein Spaziergang wird es aber auch für den Griechen nicht, der muss weiter um jeden Punkt kämpfen, aber er ist nun obenauf in diesem Match und hat den Deutschen unter Kontrolle - am Netz bleibt er beim Überkopf-Smash cool und holt sich einen Spielball zum 5:1.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 1:4

Wenn Tsitsipas das Doppelbreak halten kann, wird es endgültig zur Herkulesaufgabe für Zverev, der fast stehend K.o. wirkt. Doch das Spiel ist ein Spiegelbild des ersten Satzes - Tsitsipas trifft hochprozentig seinen ersten Aufschlag, während von Zverev immer wieder die kleinen Fehler eingestreut werden, die ihn gerade das Match kosten.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 1:4

Ist das die Entscheidung? Tsitsipas trifft den Ball seltsam mit dem Rahmen und der Ball fliegt extrem hoch, senkt sich aber in Zverevs Feld und der versucht einen ebenso hohen Konter - Tsitsipas ahnt den Schlag, kommt blitzschnell nach vorne ans Netz und knallt den Volley mit der Vorhand inside-in die Linie herunter - Zverevs Return schafft es nicht mehr über die Netzkante.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 1:3

Aber die Fehler, die Zverev nun macht, sind zu viele. Seine Rückhand bleibt in den Maschen hängen und dann trifft der Grieche seinen Rückhand-Cross perfekt in die offene Ecke.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 1:3

Doch er kämpft sich wieder rein ins Aufschlagspiel - die Vorhand longline ist um Millimeter auf der Linie, anschliessend kann er Tsitsipas zwei Mal den Aufschlag so ins Feld spielen, dass dieser keinen Return übers Netz bekommt.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 1:3

Man kann es kaum glauben, aber von den letzten 30 Punkten gingen 21 an Tsitsipas - und nun läuft wirklich nichts mehr bei Zverev zusammen, der in seinem nächsten Aufschlagspiel schnell mit 0:30 in Rückstand gerät.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 1:3

Zverevs Körpersprache lässt nach, die Schultern hängen und Ratlosigkeit macht sich in seinem Gesicht breit. Tsitsipas serviert sich fast schon spielend leicht zu Null durch sein Aufschlagspiel und bestätigt das Break, erhöht auf 3:1.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 1:2

Und urplötzlich sieht alles nach einem Finaleinzug für Stefanos Tsitsipas aus - Sascha Zverev bringt erneut seine Rückhand nicht ins gegnerische Feld und gibt den Aufschlag ab. Der Hellene liegt auf einmal mit Break vor im entscheidenden Satz.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 1:1

Die Leichtigkeit bei Zverev ist definitiv verschwunden, erneut kann er gegen den Slice von Tsitsipas kurz hinters Netz den Ball nur ins Aus schlagen und auch seine Rückhand will nicht mehr über die Netzkante gehen - das sind die nächsten Breakchancen für den Griechen, der gar nicht mal zu viel investieren muss.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 1:1

Der Weltranglistendritte macht es bei seinem ersten Aufschlagspiel im letzten Satz deutlich souveräner, nutzt den zweiten seiner drei Spielbälle nach 40:0 und gleicht in kürzester Zeit zum 1:1 aus, schiebt den Druck und die Aufgabe wieder zurück zum Deutschen.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 1:0

Doch der Hamburger zieht den Kopf noch einmal aus der Schlinge, serviert den Winner zum Einstand und sichert sich auch die nächsten beiden Punkte, um das erste Aufschlagspiel einzutüten.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 0:0

Doch auf einmal ist Tsitsipas zur Stelle, holt vier Punkte in Folge und steht vor dem ganz frühen Break. Zverevs Quote beim ersten Aufschlag ist einfach nicht mehr so stark wie zuvor und die Fehler im Halbfeld schmerzen besonders, zumal er in diesen Situationen am Drücker ist - vorhin waren es zwei Vorhände, diesmal patzt er beim Slice.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6, 0:0

Diesmal muss Zverev also keine acht Minuten warten und das äussert sich in seinem Spiel. Er wirkt nicht entnervt und stellt mit drei schnellen Punkten auf 40:0.

3. Satz

Erneut wollte Tsitsipas in die Kabine verschwinden, doch der Stuhlschiedsrichter sprach bereits die Warnung aus, dass er lediglich 25 Sekunden hätte, sonst müsse er mit einer Code-Violation rechnen. Der Grieche bleibt am Court und steht zum Return gegen Zverevs Aufschlag bereit, der den dritten und letzten Satz eröffnet.

Satzfazit

Mit diesem Turn-Around war nicht unbedingt zu rechnen. Zverev startete perfekt mit dem Break und verteidigte dieses im Anschluss sogar, ging 2:0 in Führung und hatte es selbst in der Hand - aber da merkte man bereits, dass Tsitispas aggressiver an das Spiel heranging und der Grieche holte sich in drei aufeinanderfolgenden Aufschlagspielen des Deutschen Breakchancen - und verwandelte zwei Mal auch zum Break. Das liess sich der Hellene nicht mehr nehmen und servierte den Satz souverän zu Ende.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:6

Es gibt den Decider! Tsitsipas schlägt durch die Mitte auf, Zverevs Return ist kurz und der Grieche vollendet die Vorhand inside-out und holt sich den zweiten Satz.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:5

Manchmal hilft nur das Heil in der Flucht - Zverev schiesst eine Rakete von einer Vorhand longline in die Ecke - und dennoch holt sich der Hellene im Anschluss mit dem Servicewinner die Satzbälle.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:5

Doch der Hamburger verfehlt nun auch die Rückhand longline öfter als noch im ersten Durchgang, was ihn teuer zu stehen kommt. Tsitsipas bedankt sich natürlich für die leichten Fehler und schickt einen Vorhand-Longline auf die Grundlinie, den Zverev nur noch ins Netz retournieren kann.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 3:5

Pflicht erfüllt, folgt nun die Kür? Das glatte Aufschlagspiel zu Null könnte Zverev nochmal Auftrieb geben, aber er muss nun zwingend seinem Gegner den Aufschlag abnehmen.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 2:5

Und trotz zweier kleinerer leichter Fehler holt sich Tsitsipas letztlich locker das Aufschlagspiel und stellt mit dem Servicewinner auf 5:2 - auf einmal muss Zverev nun gegen den Satzverlust servieren und schauen, dass er im Durchgang bleibt.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 2:4

Tsitsipas gewinnt immer mehr die Kontrolle über das Spiel und langsam auch wieder die Fans zurück, hat mit diesem wunderbaren Vorhand-Volley auf jeden Fall den Applaus auf seiner Seite.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 2:4

Das Match hat sich endgültig gedreht! Tsitsipas' Return ist gut, Zverevs Rückhand longline nicht stark genug und der Grieche schickt den Vorhand-Passierwinner am Deutschen vorbei ins Feld und holt sich tatsächlich das nächste Break und das insgesamt vierte Spiel in Folge.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 2:3

Es sind die kleinen Unkonzentriertheiten, die Zverev nun um den Erfolg bringen. Tsitsipas' Stopp ist viel zu lang und zu hoch, aber Zverev nimmt die Vorhand viel zu früh und haut sie in die Maschen - fast den gleichen Fehler macht er im Anschluss erneut und gibt die nächste Breakchance an den Griechen ab.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 2:3

Die Kontrolle, die der Hamburger bisher in diesem Match hatte, ist ihm nun ein wenig abhandengekommen. Die Sicherheit und Lockerheit bei den ersten Aufschlägen ist weg und immer öfter muss der Zweite herhalten - aber auch über den kann der Weltranglistenfünfte punkten, allerdings muss er dafür in der Rally deutlich mehr Kraft aufwenden.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 2:3

Tsitsipas macht weiter seine kleinen Fehlerchen auf der Vorhandseite, holt sich dann aber einen Spielball mit dem Servicewinner und geht wieder in Führung, nachdem er Zverev mit dem Vorhand-Cross am Netz zum Fehler beim Passierschlag zwingt.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 2:2

Zverev muss nun aufpassen, nicht zu frustriert zu agieren und zu viel zu wollen - das gelingt ihm nicht perfekt, aber nach einem grandiosen Vorhand-Return gegen den Aufschlag lässt er einen optimal ausgeführten Rückhandwinner cross folgen.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 2:2

Tsitsipas hat es angekündigt, dass er es kann und jetzt lässt er den Breakball nicht mehr verstreichen. Zverev haut die Vorhand ohne Not hinter die Grundline und schon ist im zweiten Durchgang alles wieder ausgeglichen. Tsitsipas agiert insgesamt aktiver, trifft aber vor allem die Bälle nun besser als noch im ersten Satz.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 2:1

Zverev schlägt mit einem Gedicht von einem Lob zwar zurück, schlägt dann aber seinen insgesamt dritten Doppelfehler im Match - immerhin gleicht er diesen mit einem Servicewinner wieder aus und stellt auf 30:30.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 2:1

Zverev hat natürlich noch Satz- und Breakvorsprung, aber das letzte Aufschlagspiel hat gezeigt, ein Spaziergang wird es bis zum Ende nicht. Das untermauert Tsitsipas auch gleich im ersten Ballwechsel, in dem er mit drei Vorhänden in Folge den Fehler von Zverev erzwingt.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 2:1

So viel zu Fehlern auf der Vorhand: Besser kann man diesen Vorhandwinner nicht platzieren. Inside-Out gespielt kommt der Ball knapp vor der Grundlinie auf und ist unerreichbar für Zverev. Der Deutsche verschlägt im nächsten Anlauf knapp die Rückhand cross ins Aus und so holt sich Tsitsipas sein erstes Spiel im zweiten Satz.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 2:0

Tsitsipas merkt natürlich, dass im Match noch alles drin ist und er absolut mithalten kann, aber es läuft alles etwas besser für den Deutschen - ein wenig macht es sich der Hellene auch selber schwer, indem er nicht so konstant den ersten Aufschlag trifft und dann etwas zu viele Fehler macht, vor allem auf der Vorhand. Dennoch serviert er sich zum 30:30.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 2:0

Das Aufschlagspiel könnte schon mit spielentscheidend sein - Zverev verteidigt insgesamt drei Breakbälle und hält am Ende mit einem Ass durch die Mitte sein Servicegame, zieht damit auf 2:0 davon und bestätigt das Break.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 1:0

Wow - das Match und das Niveau nimmt immer mehr an Fahrt auf. Beide treffen die Bälle immer besser und die Rallys werden länger, gerade Zverev ist in den Grundlinienduellen aber noch einen Tick stärker - Tsitsipas kann auch die nächste Breakmöglichkeit nicht nutzen, weil er die Vorhand longline knapp seitlich ins Aus schiebt.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 1:0

Aber Deutschlands Nummer eins bleibt nervenstark, serviert den Winner durch die Mitte hinterher, wehrt auch den zweiten Breakball gegen sich mit einer bärenstarken Rückhand cross fast genau auf die Grundlinie ab - Tsitsipas ist überrascht von der Länge und verschlägt die Antwort mit der Vorhand.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 1:0

Auch im dritten Anlauf kommt der erste Aufschlag nicht, doch mit Tsitsipas wird zu kurz mit dem Return, Zverev zieht die Rückhand an und verwertet dann am Netz cool den Volley - im Anschluss will er es aber zu cool machen, bringt den Schläger nicht voll hinter den Ball und setzt den Volley in die Maschen.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 1:0

Tsitsipas trifft den besten Return des Tages und folgt dem Schlag ans Netz, holt sich auch den Punkt und das scheint ein wenig Wirkung zu zeigen bei Zverev, der direkt im Anschluss einen Doppelfehler schlägt - 0:30.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 1:0

Die Rückhand von Zverev ist heute fast fehlerlos. Wieder wartet er geduldig auf den richtigen Moment und setzt sie perfekt longline in die Ecke - und diesmal kann er den Breakball nutzen, weil Tsitsipas die Vorhand mit dem Rahmen auf die Tribüne schiesst. Das frühe Break ist perfekt.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 0:0

Wieder macht Zverev seinem Gegner mit einer Rückhand das Leben schwer und Tsitsipas patzt am Netz mit dem Volley - aber den Breakball wehrt er umgehend mit einem Ass durch die Mitte ab.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 0:0

Aber Zverev macht eine extrem gute Figur auf dem Court, erzwingt erst den Vorhandfehler von Tsitsipas und bringt dann selbst eine grandiose Rückhand cross übers Netz - Tsitsipas steht vorne, aber sein Volley ist zu schwach - der Deutsche ist rechtzeitig da und zimmert den Passierball mit der Rückhand longline ins Feld.

Zverev - Tsitsipas 6:4, 0:0

Zverev stand in der Zwischenzeit bereit auf seiner Seite und agierte mit dem Publikum, das er damit zusätzlich auf seine Seite ziehen konnte - der Grieche wird mit eher negativer Reaktion zurück empfangen. Doch Tsitsipas antwortet auf seine Art und bringt sofort zwei Aufschläge für direkte Punkte zum 30:0 durch.

2. Satz

Wie im Match gegen Auger-Aliassime verschwindet Tsitsipas länger in der Kabine - anders als der Kanadier aber regt sich Zverev mächtig darüber auf, vor allem, da niemand beim Griechen ist. Der hat des Öfteren damit zu kämpfen, wegen unerlaubtem Coaching im Match verwarnt zu werden und darauf zielt auch Zverev ab, der sich beim Stuhlschiedsrichter beschwert. Niemand würde Aufsicht haben über Tsitsipas, der von seinem Vater und Trainer über Handy Nachrichten empfangen könnte - das ist zwar rein spekulativ vom Deutschen, aber Tsitsipas ist erstaunlich lange weg. Nach über acht Minuten kann es aber weitergehen und der Hellene eröffnet nun den zweiten Durchgang.

Satzfazit

42 Minuten dauerte der erste Satz, der eine wahre Demonstration an Aufschlagmacht war, vor allem bei Alexander Zverev, der nahezu perfekt aufschlug. 81 Prozent seiner ersten Aufschläge landete im Feld, zur gleichen Quote machte er dann auch den Punkt. Tsitsipas traf zwar ebenfalls viele Erste und erzielte damit einige freie Punkte, über seinen zweiten Aufschlag allerdings gelang ihm nur jeder dritte Punktgewinn - zu wenig in einem Masters-Halbfinale. So packte der Deutsche bei der ersten und bisher einzigen Chance gegen den Aufschlag des Hellenen zu und holte das Break, das er über die Ziellinie brachte.

Zverev - Tsitsipas 6:4

Besser kann man es nicht machen: Mit dem Ass durch die Mitte tütet Sascha Zverev den ersten Satz ein.

Zverev - Tsitsipas 5:4

Ein ganz wichtiger Ballwechsel für Zverev! Hochkonzentriert bringt er jeden Schlag von Tsitsipas wieder zurück, wartet geduldig ab und schickt dann die Vorhand inside-out in die offene Ecke für zwei Satzbälle.

Zverev - Tsitsipas 5:4

Zverev trifft seinen ersten Aufschlag mit einer extrem starken Quote und macht Tsitsipas damit ordentlich zu schaffen, muss selten auf den zweiten Aufschlag ausweichen, womit der Grieche in den Ballwechsel kommt. Zwei Punkte fehlen dem Deutschen noch zum ersten Satz.

Zverev - Tsitsipas 5:4

Die Pflicht ist erfüllt. Zverev wird ein wenig ungeduldig, macht zwei unnötige Vorhandfehler und schenkt die Chancen auf Breakbälle ab, hat bei eigenem Aufschlag aber gleich die Chance, den ersten Satz zuzumachen.

Zverev - Tsitsipas 5:3

Entweder Tsitsipas gelingen die schnellen und vor allem einfachen Fehler direkt über den Aufschlag, oder er hat Probleme, die Punkte im Ballwechsel zu erzielen. Auch den nächsten Spielball lässt er mit einem Vorhandfehler liegen.

Zverev - Tsitsipas 5:3

Tsitsipas macht es nach einem Doppelfehler nochmal spannend, holt sich dann aber den Spielball mit einem Servicewinner - doch es geht erneut über Einstand. Zverev jagt den zweiten Aufschlag des Hellenen postwendend mit der Vorhand longline zum Absender zurück und forciert den Returnfehler.

Zverev - Tsitsipas 5:3

Zwei Asse in Folge sind ein perfekter Start in das Vorhaben, aber Zverev will den Satz lieber früher eintüten, wartet gegen den zweiten Aufschlag des Griechen geduldig auf seine Chance und schickt dann die Rückhand longline wie einen Strahl geradeaus ins offene Eck.

Zverev - Tsitsipas 5:3

Tsitsipas verschlägt die Rückhand cross ins Doppelfeld und muss jetzt mindestens den eigenen Aufschlag halten, wenn er in diesem ersten Satz bleiben will.

Zverev - Tsitsipas 4:3

Wahnsinn! Ein fantastischer Punkt von Zverev am Netz - wie eine Wand steht der Deutsche vorne an den Maschen und verteidigt gleich drei Mal mit dem Volley gegen die Passierversuche von Tsitsipas, bis er den perfekten Volley-Stopp zum Punktgewinn hauchdünn über die Netzkante ins gegnerische Feld legt.

Zverev - Tsitsipas 4:3

Mit neuen Bällen schreitet Zverev zum nächsten Aufschlagspiel und landet direkt das Ass durch die Mitte, allerdings schlägt Tsitsipas im nächsten Ballwechsel zurück, setzt Zverev unter Druck und der trifft die Filzkugel nur mit dem Rahmen - 15 beide.

Zverev - Tsitsipas 4:3

Das war eine schnelle Antwort von Tsitsipas. Zu Null verkürzt der auf 4:3, wobei ihm Zverev mit zwei leichten Vorhandfehlern kräftig hilft, zwei Mal reicht dem Hellenen dann der erste Aufschlag.

Zverev - Tsitsipas 4:2

Diesmal wählt Zverev die Vorhand longline, hat noch etwas Glück mit der Netzkante, aber diesen Ball hätte der Grieche auch ohne Berührung des Netzes nicht bekommen.

Zverev - Tsitsipas 3:2

Das ist einfach stark gespielt - Zverev umläuft die Rückhand, zieht die Vorhand inside-out tief in Tsitsipas' Rückhand und rückt vor ans Netz, wo er den Volley butterweich in den offenen Court legt. Danach kann er nach dem Aufschlag wieder vorrücken, schaut, wie sich der Hellen bewegt und jagt die Vorhand inside-out gegen die Laufrichtung.

Zverev - Tsitsipas 3:2

Kann Zverev das Break bei eigenem Aufschlag auch bestätigen? Bisher war das eigene Servicegame eine Waffe und dabei bleibt es auch. Allerdings ist der Deutsche weiter nicht fehlerfrei aus dem Spiel heraus, zieht eine Vorhand unnötig zu lang hinter die Grundlinie.

Zverev - Tsitsipas 3:2

Aus dem vermeintlich leichten Aufschlagspiel für Tsitsipas wird plötzlich das Break für Zverev! Der Hellene schiebt eine Vorhand cross ohne Not ins Doppelfeld und dann macht der Deutsche gegen den zweiten Aufschlag Druck, schickt seine Vorhand longline an die Grundlinie und erzwingt den Returnfehler des Griechen - die Rückhand ist zu lang und so geht das erste Break an den an Position drei gesetzten Hamburger.

Zverev - Tsitsipas 2:2

Wie Zverev serviert aber auch der Hellen zu stark, gegen die zwei direkten Winner ist Zverev nicht gewachsen und bringt keinen Return auf die andere Courtseite. Und dann macht auch Tsitsipas einen einfachen Vorhandfehler, zieht diesen ins Aus und Zverev sichert sich mit einem fantastischen Rückhand-Passierwinner longline das Deuce.

Zverev - Tsitsipas 2:2

Asse kann der Grieche allerdings auch und schickt gleich das nächste durch die Mitte - aber Zverev findet im Anschluss einen Return, dominiert den Ballwechsel mit der Vorhand cross und setzt sie so entscheidend in die Ecke, dass Tsitsipas den Return nicht mehr übers Netz bekommt.

Zverev - Tsitsipas 2:2

Aber der Weltranglistenfünfte bewahrt die Nerven und serviert erst den direkten Winner und dann das Ass hinterher zum Spielgewinn und Ausgleich zum 2:2.

Zverev - Tsitsipas 1:2

Die Aufschläge kommen beim Hamburger, aber aus dem Ballwechsel heraus spielt er noch Licht und Schatten. Vermehrt kommt Zverev ans Netz, doch gleich zwei Mal schickt er die Rückhand aus dem Halbfeld in die Maschen und muss bei 30:30 aufpassen, nicht den ersten Breakball abzugeben.

Zverev - Tsitsipas 1:2

Auch Tsitsipas schlägt sein zweites Ass im gleichen Aufschlagspiel und sichert sich drei Spielbälle. Den ersten knallt er mit der Rückhand noch ins Doppelfeld, im zweiten Versuch aber sitzt die Rückhand cross an Zverev vorbei.

Zverev - Tsitsipas 1:1

Die Punkte bleiben kurz, weil auch Tsitsipas direkt das Ass schlägt und anschliessend einen weiteren guten Aufschlag findet, ans Netz nachgeht und den Überkopfsmash ins Feld donnert.

Zverev - Tsitsipas 1:1

Einem ersten Doppelfehler folgt das erste Ass, aber ein generell starker Aufschlag mit zwischenzeitlichen Macken ist man vom Deutschen gewohnt. Die zwei Spielbälle nutzt er sodann gleich im ersten Versuch mit dem zweiten Ass durch die Mitte.

Zverev - Tsitsipas 0:1

Jetzt muss der Deutsche zum ersten Mal aufschlagen und startet ähnlich erfolgreich wie sein Gegenüber. Erst passt die Rückhand longline aus dem Halbfeld perfekt an die Grundlinie, dann reicht im Anschluss der Aufschlag nach aussen direkt für den Punkt.

Zverev - Tsitsipas 0:1

Tsitsipas holt sich den nächsten Spielball mit einem Smash am Netz, muss anschliessend aber erneut über Einstand gehen, ehe er dank eines Fehlers auf der Vorhand von Zverev danach per Servicewinner durch die Mitte das erste Aufschlagspiel perfekt macht.

Zverev - Tsitsipas 0:0

Doch so einfach macht es ihm der Hamburger nicht, verkürzt mit einem langen Return auf die Grundlinie, ehe Tsitsipas ohne Not die Vorhand inside-out in die Maschen zimmert - Einstand.

Zverev - Tsitsipas 0:0

Dieser Ballwechsel darf gerne zur Gewohnheit werden in diesem Match! 21 Mal hauen sich beide die Filzkugel um die Ohren, eher Zverev ans Netz muss und Tsitsipas klug die Rückhand genau auf den Körper zieht - Zverevs Volley landet im Aus und anschliessend holt sich der Grieche über den Aufschlag die ersten Spielbälle.

Zverev - Tsitsipas 0:0

Auch der nächste Aufschlag durch die Mitte ist gut, aber nicht gut genug - Zverev bringt den Return übers Netz und erwischt den Griechen, der ans Netz vorkommt, mit dem Passierball auf dem falschen Fuss. Dessen Volley landet in den Maschen.

1. Satz

Tsitsipas eröffnet das Match gleich mit einem Servicewinner - bereits im Viertelfinale gegen Auger-Aliassime war sein Service ein grosser Schlüssel zum Erfolg.

Münzwurf

Die Spieler sind auf dem Center Court eingetroffen, Stuhlschiedsrichter Adel Nour ist ebenfalls da und führt den Münzwurf aus. Alexander Zverev hat das Glück auf seiner Seite und entschiedet sich, zunächst den Aufschlag von Stefanos Tsitsipas zu empfangen.

Head-2-Head

Die beiden kennen sich gut, standen sich auf der Tour bereits acht Mal gegenüber. Das bessere Ende hatte deutlich öfter der Grieche auf seiner Seite (6 Mal) - zwischenzeitlich gewann er fünf Matches in Serie gegen den Hamburger, ehe der dieses Jahr im Finale von Acapulco seine Revanche bekam und sich in zwei Sätzen den Titel schnappte. Das letzte Meeting fand im Halbfinale der French Open statt und war eines der besten Matches des Turniers. In einem 3:40-Stunden-Thriller kämpfte sich Zverev nach Zwei-Satz-Rückstand zurück, ehe Tsitsipas am Ende doch den Decider für sich entschied und ins Finale einzog. Heute aber stehen die Chancen gut für einen dritten Zverev-Sieg, der in einer ausserordentlich guten Form ist und bei den kommenden US Open viel vor hat.

Tsitsipas

Anders als sein deutscher Kontrahent quälte sich Stefanos Tsitsipas bisher durch seine drei Begegnungen in Cincinnati. Gegen Sebastian Korda stand er bereits zum Auftakt 1:40 Stunden auf dem Court, gegen Lorenzo Sonego und anschliessend Felix Auger-Aliassime musste der Grieche sogar jeweils über drei Sätze ran. Dabei stand er fast doppelt so lange auf dem Court wie Alexander Zverev. Allerdings kennt der Grieche die Western Southern Open schon besser, stand dort bereits letztes Jahr im Finale, allerdings war der Austragungsort in dem Jahr New York und nicht Cincinnati. Tsitsipas hätte mit einem Finaleinzug zudem die Chance auf seinen zweiten Masters-Titel nach der Premiere in diesem Jahr in Monte Carlo. Und trotz der schwachen Woche baute er seinen besten Rekord auf der Tour auf 48:13 Siege aus. Die kleine Krise nach der bitteren Pleite in Roland Garros scheint mittlerweile verdaut.

Zverev

Erst einmal muss aber das Halbfinale gespielt und gewonnen werden. Nach dem Olympiasieg in Tokio gönnte sich Zverev eine kleine Auszeit, spielt aber trotz der Pause weiter wie beflügelt und hat in Cincinnati noch keinen Satz abgegeben. Zum Auftakt schlug er Lloyd Harris, danach Guido Pella und auch die erste richtige Hürde mit Casper Ruud im Viertelfinale nahm der Deutsche mit Leichtigkeit. Nur eine Stunde stand er gegen den Norweger auf dem Court, eher er den Matchball zum 6:1, 6:3 verwandelte. Bei seiner siebten Teilnahme an den Western Southern Open gelingt ihm nicht nur der erste Hauptfeldsieg überhaupt, jetzt steht er sogar kurz vorm Finaleinzug - der würde ihn nicht nur dem Titel einen Schritt näherbringen, sondern vor allem in der Weltrangliste an Rafael Nadal auf Rang vier schieben. Mit Blick auf die kommenden US Open ist das aufgrund der Absage des Spaniers nicht eminent wichtig, fürs Selbstbewusstsein aber ein weiterer Push.

Ausblick aufs Finale

Der Finalgegner für einen der beiden steht bereits fest. Im Vorfeld war klar, ein Russe kommt ins Endspiel, doch es nicht wie in Toronto Daniil Medvedev, sondern Andrey Rublev, der sich am frühen Nachmittag Ortszeit in drei Sätzen durchsetzen konnte und damit sein zweites Masters-Finale seiner Karriere erreicht. Das erste spielte er erst dieses Jahr in Monte Carlo, was er allerdings gegen Stefanos Tsitsipas auf Sand verlor. Unter Umständen erhält er in Cincinnati die Chance zur Revanche, sollte sich der Grieche gegen Alexander Zverev durchsetzen. In jedem Fall wird ein Spieler die Möglichkeit haben, ein zweites Masters-Turnier dieses Jahr zu gewinnen, denn auch der Deutsche gewann ein 1000er Turnier auf Sand. In Madrid erzielte er seinen zweiten Sieg in der spanischen Hauptstadt und den vierten Masters-Sieg seiner Karriere.

Willkommen

Hallo und herzlich willkommen zum zweiten Halbfinale der Western Southern Open in Cincinnati. Um 0:00 Uhr MESZ stehen sich Alexander Zverev und Stefanos Tsitsipas gegenüber.

Alexander Zverev bekommt es im Cincinnati-Halbfinale mit Stefanos Tsitsipas zu tun
© Getty Images
Alexander Zverev bekommt es im Cincinnati-Halbfinale mit Stefanos Tsitsipas zu tun

Alexander Zverev befindet sich weiterhin in bestechender Form: Nach seinem Triumph bei den Olympischen Spielen befindet sich der Deutsche auch in Cincinnati am bestem Weg Richtung Titel. Im Halbfinale wartet mit Stefanos Tsitsipas nun aber eine große Herausforderung. Im Head to Head führt der Grieche mit 6:2.

Zverev vs. Tsitsipas - wo es einen Livestream gibt 

Das Duell zwischen Alexander Zverev und Stefanos Tsitsipas ist für 0:00 Uhr in der Night Session angesetzt und wird live im TV und Stream bei Sky und TennisTV angeboten. Hier gibt´s den Liveticker zur Partie. 

Zum Einzel-Draw in Cincinnati

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von tennisnet.com

Samstag
21.08.2021, 18:00 Uhr
zuletzt bearbeitet: 21.08.2021, 16:26 Uhr

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