ATP Masters Cincinnati: Andy Murray - "Eine große Sorge"

Andy Murray ist beim ATP-Masters-1000-Event von Cincinnati trotz ansprechender Leistungen in Runde zwei an Cameron Norrie gescheitert. Vielmehr als seine spielerischen Darbietungen sorgen den Schotten die Krämpfe, mit denen der dreifache Grand-Slam-Sieger in den vergangenen Tagen immer wieder zu kämpfen hatte. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 19.08.2022, 07:36 Uhr

Andy Murray ist in Cincinnati in Runde zwei gescheitert
Andy Murray ist in Cincinnati in Runde zwei gescheitert

Die erhoffte Leistungssteigerung nach dem deutlichen Erstrundenaus beim ATP-Masters-1000-Event von Montreal ist Andy Murray in Cincinnati definitiv gelungen: Dreisatzerfolg über Altmeister Stan Wawrinka in einer kurzweiligen Begegnung, knappe Dreisatzniederlage gegen Landsmann und Top-11-Spieler Cameron Norrie, so die Bilanz nach den beiden Auftritten in Ohio. Dem Selbstvertrauen in Hinblick auf die US Open dürften die Darbietungen in Cincinnati jedenfalls nicht geschadet haben.

Was weiterhin fehlt, ist die Konstanz, wie Murray im Anschluss an sein Zweitrundenaus betonte: "Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich sehr gut gespielt habe und dann wieder nicht", so der Schotte. "Ich war nicht so konstant, wie ich es mir gewünscht hätte, aber ich denke, ich hatte gute Momente und konnte das Spiel gewinnen." Auf der anderen Seite sei ihm ein starker Gegner gegenübergestanden, der sein Spiel in allen Aspekten wesentlich habe verbessern können. 

Murray plagen Krämpfe

Vielmehr als das spielerisch Gezeigte bereitet dem ehemaligen Weltranglistenersten derzeit die physische Komponente Sorgen. Denn: Murray hatte in beiden Auftritten in Cincinnati in den späteren Phasen der Partie sichtlich zu kämpfen, immer wieder beeinträchtigen Krämpfe den Auftritt des dreifachen Grand-Slam-Siegers. "Ich hatte schon Krämpfe, aber nicht ständig wie bei den letzten Turnieren. Es hat definitiv die Art und Weise beeinflusst, wie ich am Ende gespielt habe, ab der Mitte des Satzes", erklärte Murray nun also. 

Und, das Schlimmste: Derzeit könne man noch nicht genau sagen, worauf das überdurchschnittliche Auftreten von Krämpfen zurückzuführen sei. "Das ist ein großes Problem für mich, etwas, das ich angehen und eine Lösung finden muss. Niemand weiß genau, warum Krämpfe auftreten. Es gibt viele Gründe, sei es die Flüssigkeitszufuhr, sei es die Nahrung, die man zu sich genommen hat, sei es Müdigkeit oder Stress", so Murray, der aktuell auf Platz 47 der Weltrangliste zu finden ist. Und damit als ungesetzter Spieler bei den US Open Selbstvertrauen - und einen funktionierenden Körper gut gebrauchen kann.

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von Michael Rothschädl

Freitag
19.08.2022, 11:20 Uhr
zuletzt bearbeitet: 19.08.2022, 07:36 Uhr

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