ATP-Masters Madrid: Daniil Medvedev - "Keine Schlagzeile, wenn ich auf Sand verliere"

Daniil Medvedev ist mit einem umkämpften Dreisatzerfolg über Alejandro Davidovich-Fokina in die Madrid Open gestartet. Im Anschluss an seinen Erfolg war jedoch zum wiederholten Male die Beziehung des Russen zum Untergrund Sand das dominierende Thema. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 05.05.2021, 20:00 Uhr

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Nein. Selbst wenn ich Roland Garros gewinne, wahrscheinlich wenn Rafa Nadal in Rente geht, wird Sand nie mein Lieblingsbelag sein.
Daniil Medvedev steht in Madrid im Achtelfinale - trotz seiner Abneigung gegen das Spiel auf Sand

"Ich möchte hier nicht spielen auf diesem Untergrund", wetterte Daniil Medvedev während seiner Zweitrundenpartie bei den Madrid Open. Der Russe, als Nummer drei der Welt standesgemäß der glasklare Favorit, hatte mit dem Lokalmatador Alejandro Davidovich Fokina am Mittwochnachmittag seine liebe Not, schaffte schlussendlich aber doch den Einzug ins Achtelfinale des Sandplatzklassikers. 

Viel an seiner Beziehung zu diesem Untergrund hat dieser Erfolg jedoch nicht geändert, wie Medvedev im Anschluss an sein Weiterkommen erklärte: "Nein. Selbst wenn ich Roland Garros gewinne, wahrscheinlich wenn Rafa Nadal in Rente geht, wird Sand nie mein Lieblingsbelag sein." In Roland Garros wartet der Russe weiterhin auf seinen ersten Erfolg im Hauptfeld. Ein Umstand, der den Russen zuletzt auch zu Witzen veranlasste. 

"Mag nichts an diesem Untergrund"

Ein Ausreißer, ist doch die Grundstimmung des Weltranglistendritten zum Spiel auf Asche mehr als gedämpft. "Ich mag nichts an diesem Untergrund", hatte Medvedev etwa erst Anfang des Jahres erklärt und dabei explizit darauf hingewiesen, wie wenig Freude er daran hätte, nach dem Match vollkommen dreckig zu sein. Aus sportlicher Sicht gab es hingegen besonders den unregelmäßigen Ballsprung zu bemängeln. 

Besonders optimistisch geht Medvedev folgerichtig nicht in seine Matches auf Sand, wie auch in der Pressekonferenz nach seinem Auftaktsieg in Madrid abermals deutlich wurde: "Mich auf Sand zu schlagen, ist keine Riesenschlagzeile", konstatierte Medvedev dort nämlich. Die nächste Chance, sich auf dem verhassten Untergrund zu beweisen, hat Medvedev bereits heute, wenn es im Madrid-Achtelfinale gegen den Sandplatzspezialisten Cristian Garin geht. 

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