ATP Masters Madrid: Dominic Thiem - Zeit für den nächsten Schritt?

Dominic Thiem bewies in den vergangenen Wochenende ansteigende Form. Auf einen Sieg gegen einen absoluten Topmann muss der Österreicher allerdings noch warten. Beim ATP-Masters-1000-Turnier in Madrid könnte es nun so weit sein.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 25.04.2023, 09:23 Uhr

Dominic Thiem könnte in der zweiten Runde von Madrid auf Stefanos Tsitsipas treffen
© Getty Images
Dominic Thiem könnte in der zweiten Runde von Madrid auf Stefanos Tsitsipas treffen

Fraglos: Nach einem äußerst verpatzten Saisonstart hat Dominic Thiem in den vergangenen Wochen zurück in die Spur gefunden. Bei den beiden ATP-250-Turnieren in Estoril und München scheiterte der Österreicher jeweils im Viertelfinale, beim 1000er-Event in Monte-Carlo war in Runde zwei nach einer soliden Leistung gegen den späteren Finalisten Holger Rune Schluss.

Die Ansprüche, sie sind mittlerweile andere als noch vor vier Jahren, als Thiem vor Beginn des 1000er-Turniers in Madrid als einer der absoluten Topfavoriten auf den Titel gegolten hatte. Und diesem Anspruch auch beinahe gerecht wurde: Damals verlor der Niederösterreicher trotz spielerischer Vorteile im Halbfinale denkbar knapp gegen Novak Djokovic.

Thiem mit guten Erinnerungen an Edmund

Anders als der serbische Branchenprimus wird Thiem auch 2023 wieder in der spanischen Hauptstadt an den Start gehen. Mit Kyle Edmund hat der 29-Jährige ein gutes Auftaktlos gezogen. Das bisher einzige Duell gegen den Briten, dem Thiem einst die beste Vorhand auf der Tour attestierte, gewann der Lichtenwörther 2017 in Barcelona klar mit 6:1 und 6:4.

Sollte Thiem in Madrid seine Auftakthürde nehmen, würde es zum Duell mit Stefanos Tsitsipas kommen. Es wäre für den 29-Jährigen nach den Begegnungen gegen Fritz (3:6 und 4:6 in München) und Rune (2:6 und 4:6 in Monte-Carlo) das nächste Aufeinandertreffen mit einem absoluten Topmann. Und die Chance, in der laufenden Spielzeit den nächsten Schritt zu machen.

Tsitsipas aktuell auf Postion fünf 

Auf dem Papier markiert der Zweisatzerfolg gegen Ben Shelton im Achtelfinale von Estoril (damals die Nummer 39 der Welt) den bisher größten Erfolg der Saison. Zu wenig für die hohen Ansprüche Thiems. Mit Tsitsipas könnte in Madrid nun der Weltranglistenfünfte auf den Österreicher warten. 

Im Gegensatz zu Shelton stellen Sandplätze für Tsitsipas dessen natürliches Habitat dar. Das wissen Tennisfans nicht erst seit dem Finaleinzug des Griechen bei den French Open 2021. Doch auch Thiem fühlt sich auf Asche naturgemäß pudelwohl. Zwei Endspielteilnahmen in Paris sind dafür Beweis genug.

Das Einzel-Tableau in Madrid

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von Nikolaus Fink

Dienstag
25.04.2023, 11:50 Uhr
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