ATP Masters Miami: Mit Wucht und Konstanz: Zverev im 111. Viertelfinale

Alexander Zverev steht auch beim ATP-Masters-1000-Turnier in Miami im Viertelfinale. Die deutsche Nummer eins kann sich das nächste Duell mit Jannik Sinner verdienen.

von SID
zuletzt bearbeitet: 25.03.2026, 13:43 Uhr

Der Aufschlag war bei Alexander Zverev in Miami bislang eine Bank
© Getty Images
Der Aufschlag war bei Alexander Zverev in Miami bislang eine Bank

Alexander Zverev schnappte sich seinen Dackel Mishka und federte beschwingt von der Anlage am Hard Rock Stadium in Miami. Nächstes Masters, nächstes Viertelfinale - der deutsche Topspieler präsentiert sich in diesem Frühjahr wieder deutlich konstanter und wird direkt belohnt.

Zverev, der beim 7:6 (7:4), 7:6 (7:1) im Achtelfinale gegen den Franzosen Quentin Halys eine erneut konzentrierte Leistung zeigte und zum 111. Mal die Runde der letzten acht auf ATP-Level erreichte, wird nach dem Turnier in der Weltrangliste wieder an Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic vorbei auf Rang drei klettern.

Doch das reicht dem 28-Jährigen nicht. Zverevs Ziel ist es, weiter zu den Topstars aufzuschließen. Sollte er sich auch in der Runde der letzten Acht gegen Francisco Cerúndolo durchsetzen, könnte er wie im Halbfinale von Indian Wells den Weltranglistenzweiten Jannik Sinner herausfordern, der zunächst aber auch den US-Amerikaner Frances Tiafoe bezwingen muss.

Zverev gelang es erst zum zweiten Mal überhaupt in seiner Karriere, nacheinander bei den prestigeträchtigen Events in Indian Wells und Miami ins Viertelfinale einzuziehen. Während Konkurrenten wie der Weltranglistenerste Carlos Alcaraz, der US-Amerikaner Taylor Fritz oder der Russe Daniil Medvedev schon ihre Sachen packen mussten, soll für Zverev noch nicht Schluss sein.

Zverev gegen Cerundolo Favorit

Im Turnierverlauf besticht er vor allem mit seinem starken Service, ihm gelangen gegen Halys 16 Asse. "Das ist ein Schlag, der gut funktioniert, und ich hoffe, dass er auch weiterhin gut funktioniert. Heute haben wir beide enorm stark aufgeschlagen. Ich hatte nicht viele Breakchancen", sagte Zverev, der im Vergleich zum Saisonstart im vergangenen Jahr stabiler wirkt.

Dabei arbeitet er weiterhin an der richtigen Balance aus aggressivem Spiel und der nötigen Sicherheit. In Indian Wells hatte er versucht, gegen Sinner "hyperaggressiv" zu spielen und übertrieb es nach eigener Einschätzung etwas. "Je länger ich das mache, umso öfter ich es ausprobiere, desto besser wird es", sagte Zverev aber in Miami zu seinem neuen, aggressiveren Spielstil, der für ihn ein Türöffner zu großen Titeln sein soll.

In der Metropole Floridas, wo er 2018 ins Finale einzog, aber noch auf seinen Premierentitel wartet, soll dies nun auch Cerúndolo zu spüren bekommen. Gegen den Argentinier hatte Zverev in der Vergangenheit durchaus Probleme, entschied aber zuletzt drei Matches in Folge für sich. Gerade auf Hartplatz ist der Hamburger erneut favorisiert.

Hier das Einzel-Tableau in Miami

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Mittwoch
25.03.2026, 14:40 Uhr
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