ATP Masters Miami: Zverev geht als Favorit ins „Auswärtsspiel“

Alexander Zverev trifft heute im Viertelfinale des ATP-Masters-1000-Turniers in Miami zum siebenten Mal auf Francisco Cerundolo. Die anfänglichen Probleme mit dem Argentinier scheinen in der Vergangenheit zu liegen.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 26.03.2026, 16:50 Uhr

Alexander Zverev spielt heute in Miami gegen Francisco Cerundolo
© Getty Images
Alexander Zverev spielt heute in Miami gegen Francisco Cerundolo

Eines ist in Miami klar: Wer als südamerikanischer Tennisspieler beim dortigen ATP-Masters-1000-Turnier antritt, der hat die Unterstützung des Großteils des Publikums hinter sich. Joao Fonseca wurde von den brasilianischen Fans beinahe schon frenetisch gefeiert, Alexandra Tabilo konnte auf seine chilenischen Landsleute zählen. Und Francisco Cerundolo geht es da mit den Unterstützern in Hellblau und Weiß nicht viel anders. 

Wenn der Argentinier heute also die Night Session gegen Alexander Zverev eröffnet, dann erwartet Zverev wohl ein Auswärtsspiel. Nicht, das die deutsche Nummer eins damit grundsätzlich ein Problem hätte - man erinnere sich nur an den Davis-Cup-Einsatz in Brasilien vor wenigen Jahren, bei dem sich Zverev nicht aus der Ruhe bringen ließ. 

Zverev lässt gegen Damm und Halys keine Breakchance zu

Und auch Francisco Cerundolo hat als Gegner ein klein wenig vom „Fear Factor“ der ersten Partien verloren. Die hat der Argentinier gegen Zverev ja allesamt gewonnen, im vergangenen Sommer drehte Zverev dann in Toronto erstmals den Spieß um (auch wenn Cerundolo in diesem Match angeschlagen war). Aber nachdem Cerundolo weder bei Davis-Cup-Finalturnier noch bei den Australian Open auch nur ein Fünkchen Licht gegen Alexander Zverev gesehen hat, geht Letzterer als Favorit in diese Partie. 

Auch wenn Zverev gewarnt sein wird: Denn eigentlich hätte er in dieser Runde des Turniers auch auf Daniil Medvedev treffen können, der zuletzt in Indian Wells ja Carlos Alcaraz schlagen konnte. Aber gegen eben den legte Cerundolo furios los - und steigerte sich nach einem Zwischenspurt von Medvedev gegen Ende auch wieder so weit, dass er den Russen aus dem Tableau kegelte. 

Zverev wiederum agierte bislang im und um das Hard Rock Stadium herum sehr konzentriert, hatte gegen Martin dämm überhaupt keine Probleme, gegen Marin Cilic dagegen erstaunlich viele. Was besonders gut funktioniert? Der Aufschlag. So hatten weder Damm noch Quanten Halys im Achtelfinale auch nur eine einzige Breakchance herausarbeiten können. 

Hier das Einzel-Tableau in Miami 


 

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26.03.2026, 16:29 Uhr
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