ATP-Masters Monte-Carlo: Alcaraz gegen Sinner – das doppelte Gipfeltreffen im Finale
Mehr geht eigentlich nicht! Im Endspiel des ATP-Masters-Turniers von Monte-Carlo kommt es ab 15 Uhr MESZ zum Showdown der beiden aktuellen Branchenführer Carlos Alcaraz und Jannik Sinner. Neben dem Titel beim 1000er-Event geht es auch um die Führung in der Weltrangliste.
von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet:
12.04.2026, 09:28 Uhr

Es ist angerichtet beim ersten Sand-Masters-Turnier der Saison in Monte-Carlo. Nachdem der Südtiroler Jannik Sinner mit einer dominanten Leistung im Halbfinale den Hamburger Alexander Zverev glatt in zwei Sätzen besiegen konnte, hatte Titelverteidiger Carlos Alcaraz gegen den monegassischen Lokalmatador Valentin Vacherot, gerade im zweiten Durchgang, etwas mehr Mühe, konnte sich aber letztlich ebenfalls in zwei Sätzen behaupten und somit das Traumfinale im Fürstentum perfekt machen.
Zusätzliche Brisanz bringt das Endspiel auch im Hinblick auf die Weltrangliste. Nachdem der 22-jährige Alcaraz das Ranking seit den letztjährigen ATP-Finals durchwegs anführt, kann der 24-jährige Sinner mit einem Finalerfolg im Fürstentum seit erstmals wieder seit November letzten Jahres am Spanier vorbeiziehen und sich die Führung sichern.
Voller Vorfreude auf den Showdown zeigte sich Alcaraz direkt nach dem Erfolg gegen Vacherot: „Ich glaube, es ist eine Traumansetzung für jeden. Ich kämpfe um meinen zweiten Monte-Carlo-Titel. Er kämpft um seinen ersten. Es wird ein ganz besonderer Kampf. Die Nummer eins steht auf dem Spiel. Das macht den morgigen Tag noch bedeutsamer.“
Auch wenn die direkte Bilanz mit 10:6 Siegen für Alcaraz spricht, wird letztlich nur die Tagesform entscheiden. Wie ausgeglichen das Level der beiden aktuellen Branchenführer tatsächlich ist, unterstreicht eine andere Statistik, die für das bevorstehende Endspiel beinahe wie gemalt aussieht. In den bisherigen 16 Aufeinandertreffen haben die beiden Protagonisten insgesamt 3302 Punkte ausgespielt, und sich diese mit je 1651 gewonnenen Punkten friedlich geteilt. Nicht nur deswegen verbietet sich geradezu die Favoritenrolle für einen der beiden Spieler. Der große Gewinner des Tages dürfte aber auf jeden Fall der Tennissport sein.
Hier das Einzel-Tableau aus Monte-Carlo
