ATP Masters Monte-Carlo: Alexander Zverev hofft auf Erfolg beim "Heimturnier"
Alexander Zverev startet in Monte-Carlo mit dem Vorsatz, dass sich die Leistung des vergangenen Jahres nicht wiederholen soll. Allgemein scheint der in Monaco lebende Profi mit dem Turnier vor seiner Haustür bis heute nicht warm geworden zu sein.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
06.04.2026, 07:45 Uhr

Alexander Zverev und Monte-Carlo, das ist zumindest sportlich bisher keine Geschichte, die von großen Erfolgen geprägt ist. Privat dürfte die Gefühlswelt beim Wahl-Monegassen ganz anders aussehen, wenn er an sein Zuhause denkt. Zverev und seine Familie sind schon lange im Fürstentum beheimatet und so ist auch die Vorfreude auf das Heimturnier im April in jedem Jahr riesig, wie Zverev selbst in den sozialen Netzwerken anmerkte. Doch beim Masters-Event an der südfranzösischen Küste ist noch viel Luft nach oben.
2018 und 2022 spielte sich Alexander Zverev bis in das Halbfinale des traditionell ersten Sandplatzmasters des Jahres. Sonst ging es bei den restlichen Teilnahmen nie weiter als bis in das Achtelfinale. Im vergangenen Jahr war sogar bereits in der zweiten Runde Schluss (in drei Sätzen gegen Matteo Berrettini), was für den damals topgesetzten Zverev durch Freilos das erste Match im Turnier gewesen ist.
Zverev mit dem Roller unterwegs
Ein Video zeigte Alexander Zverev an diesem Wochenende auf einem Roller die Häuserschluchten von Monaco unsicher machen. Es ist nicht überliefert, ob der gebürtige Hamburger auch den Weg zur Turnieranlage für sein erstes Einzel mit diesem Gefährt bestreiten wird. Doch die Vorstellung der wehenden Haare unter dem Helm und der Tennistasche auf dem Rücken versprühen fast schon Tennisromantik.
Ein Gefühl, auf das Alexander Zverev sicherlich verzichten würde, wenn dafür doch endlich wieder ein erfolgreiches Abschneiden beim Turnier auf der eigenen Haustür herausspringen würde. Am Sonntag gab es mit Partner Marcelo Melo zumindest einen gelungenen Auftakt in der Doppelkonkurrenz zu bejubeln. 2024 erreichte das Duo das Endspiel des Turniers.
Ein Schritt, der gerne auch in der Einzelkonkurrenz gelingen soll. Gegen Giovanni Mpetshi Perricard oder einen Qualifikanten muss dafür der erste Erfolg gelingen. Und im Halbfinale könnte es erneut gegen Jannik Sinner gehen. Es wäre immerhin dann eine der besten Wochen von Alexander Zverev in seiner Wahlheimat.
Hier das Einzel-Tableau in Monte-Carlo
