ATP Masters Rom: Dominic Thiem startet aus ungewohnter Position - als Österreichs Nummer drei!

Dominic Thiem steigt heute gegen Fabio Fognini in das ATP-Masters-1000-Turnier in Rom ein (ab 19 Uhr live bei Sky und in unserem Liveticker). Er tut dies aus einer ungewohnten Position, nämlich als Österreichs Nummer drei.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 09.05.2022, 08:20 Uhr

Dominic Thiem ist heute gegen Fabio Fognini gefordert
© GEPA Pictures
Dominic Thiem ist heute gegen Fabio Fognini gefordert

Das spanische Damokles-Schwert ist schon seit Wochen über dem Kopf von Dominic Thiem gehangen, die 360 Punkte, die der Österreicher für die Halbfinal-Teilnahme aus dem Jahr 2021 zu verteidigen gehabt hätte, waren nach dem Erstrunden-Aus gegen Andy Murray schnell abgeschrieben. Der Rückfall in der ATP-Weltrangliste war damit besiegelt, Thiem wird am heutigen Montag aktuell nur auf Position 162 geführt. Als drittbester Österreicher hinter Jurij Rodionov (Nummer 130) und Dennis Novak (140).

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Murray hat seinem unterlegenen Gegner in Madrid nach dem Matchball Mut gemacht, eine Rückkehr in vorderer Gefilde würde zwar Zeit brauchen, im Fall von Dominic Thiem aber sicherlich klappen. Andy Murray selbst hat es vorgemacht - nach einer langen Verletzungspause mit ungewissen Comeback-Aussichten liegt der Schotte aktuell bereits wieder auf Platz 69 der ATP-Charts. Dazu kommt, dass in Thiems derzeitiger Tabellenregion die Grenzen fließend sind: ein, zwei Siege bei größeren Veranstaltungen, und schon geht es wieder Richtung zweitstellig.

Fognini nur fünftbester Italiener

Am heutigen Montagabend etwa stehen für Dominic Thiem 45 Zähler für die ATP-Weltrangliste zur Disposition. Es geht gegen Fabio Fognini (ab 19 Uhr live bei Sky und in unserem Liveticker), den so grandiosen wie launischen Lokalmatador, mit dem Thiem auch eine mindestens freundliche Beziehung verbindet. Die beiden haben 2019 gemeinsam den Laver Cup in Genf gespielt, danach auch noch einen Doppel-Auftritt in Peking nachgeschoben. Fognini, mittlerweile auch schon 34 Jahre alt, hat in diesem Jahr auch noch nicht die Sterne vom Himmel gespielt, in Rio de Janeiro (Niederlage gegen Carlos Alcaraz) und Belgrad (Niederlage gegen Andrey Rublev) aber immerhin jeweils das Halbfinale erreicht.

Die Bilanz spricht für Dominic Thiem, von vier Begegnungen gingen drei an den Niederösterreicher. Den einzigen Sieg allerdings fuhr Fognini im Foro Italico ein, ziemlich genau vor vier Jahren. Gemäß Weltrangliste geht Fognini als 56. sogar als Favorit in die Partie. Wie gut das italienische Tennis aufgestellt ist, zeigt aber der Umstand, dass der Veteran mit dieser Platzierung nur der fünftbeste Spieler seines Landes ist: nach Matteo Berrettini (8), Jannik Sinner (13), Lorenzo Sonego (28) und Lorenzo Musetti (51).

Hier das Einzel-Tableau in Rom

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