ATP-Masters Rom: Novak Djokovic fixiert nach Sieg über Sonego Traumfinale gegen Rafael Nadal

Novak Djokovic steht nach einem Drei-Satz-Erfolg über Lorenzo Sonego im Endspiel des ATP-Masters-1000-Events von Rom. Dort geht es am Sonntag gegen seinen Langzeitkonkurrenten Rafael Nadal

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 15.05.2021, 21:25 Uhr

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Novak Djokovic steht nach einem Sieg über Lorenzo Sonego im Rom-Finale
Novak Djokovic steht nach einem Sieg über Lorenzo Sonego im Rom-Finale

Dabei war Novak Djokovic am Samstag bereits mehrmals mit dem Rücken zur Wand gestanden. Und zwar im Halbfinale früher am Samstag, in welchem Stefanos Tsitsipas phasenweise wie der sichere Sieger aussah. Insbesondere im dritten Satz - Minuten zuvor hatte sich Djokovic den zweiten Durchgang trotz Breakrückstand gesichert - als der Grieche Chancen aufs Doppelbreak ausließ - und wenig später die bittere Niederlage gegen den Branchenprimus hinnehmen musste. 

Von ähnlichen Situationen war Djokovic in seinem Halbfinalduell mit Lorenzo Sonego - dem Überraschungsmann, der sowohl Dominic Thiem als auch Andrey Rublev in harten Fights aus dem Turnier genommen hatte - weit entfernt. Im ersten Satz schaffte der Serbe das frühe Break, welches Djokovic einigermaßen problemlos zum Satzgewinn transportierte. 

Djokovic verpasst frühe Entscheidung

Und auch im zweiten Durchgang sah es früh nach einer kleinen Vorentscheidung zu Gunsten des amtierenden Australian-Open-Champions aus: Djokovic hatte im dritten Spiel Breakball, konnte diesen - begleitet unter dem frenetischen Jubel des italienischen Heimpublikums - aber nicht verwerten, Sonego blieb im Match. Djokovic aber ließ nicht locker, kam auch in den folgenden Aufschlagspielen des Italieners - gegen den er das letzte Duell in Wien im Vorjahr verloren hatte - zu Breakchancen, Sonego aber zeigte in diesen Momenten stets sein bestes Tennis. 

So auch beim Stand von 4:4: Erneut erspielte sich Djokovic Gelegenheiten aufs Break, erneut zeigte sich Sonego just in diesen Momenten bärenstark und wehrte auch in höchster Bedrängnis ab. Der aufopferungsvolle Kampf des Überraschungsmannes wäre Augenblicke später nahezu mit dem Satzgewinn belohnt worden, Djokovic vermochte die beiden Satzbälle des Lokalmatadors jedoch abzuwehren. 

Djokovic breakt zur rechten Zeit

Ein Shift im Momentum, den wohl niemand so gut zu nutzen weiß wie die aktuelle Nummer eins der Herren-Tenniswelt. Sonego streute zum Start in das folgende Aufschlagspiel einige leichte Fehler ein - sah sich schnell mit einme 15:40 konfrontiert. Den ersten Breakball konnte der Italiener zwar noch abwehren, beim zweiten bewies Djokovic jedoch Gefühl - und schaffte das so wichtige Break. Selbst dieser Rückschlag sollte der Gegenwehr Sonegos keinen Abbruch tun, der Italiener fightete weiter und schaffte im nächsten Aufschlagspiel im letzten Moment das Rebreak. Satz zwei ging also in eine Kurzentscheidung. 

In diesem war es abermals Djokovic, der sich einen Vorteil erspielen sollte. Der Weltranglistenerste kam recht unverschuldet zu einem Minibreak und zog schnell auf 3:0 davon. Und abermals war es Lorenzo Sonego, der sich von diesem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen ließ, starkes Tennis zeigte und plötzlich selbst beim Stand von 6:4 zwei Satzbälle vorfand. Und mit einem Aufschlagwinner die Partie schließlich in einen Entscheidungssatz schickte. 

Nun wartet Nadal

In diesem war es erneut Djokovic, der die erste Duftmarke des Satzes setzen konnte. Der Serbe schnappte sich das Break zum 3:1, zog davon und machte schließlich mit einem weiteren Break den 6:3, 6:7 (5), 6:2-Erfolg perfekt. 

Nun kommt es in Rom also zum Traumfinale zwischen der Nummer eins und der Nummer zwei des Turniers, zur Neuauflage des French-Open-Endspiels aus dem Vorjahr. Die finale Hürde für Novak Djokovic, sie könnte nämlich höher nicht sein - im Endspiel bekommt es der Weltranglistenerste mit Rafael Nadal zu tun. Der Spanier hatte in seinem Halbfinale mit dem Aufschlaghünen Reilly Opelka ebenso kaum Probleme. 

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Samstag
15.05.2021, 21:23 Uhr
zuletzt bearbeitet: 15.05.2021, 21:25 Uhr

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