ATP Masters Rom: Zwingt Altmaier Zverev wieder zu „schlechtem“ Tennis?
Alexander Zverev trifft heute in der zweiten Runde des ATP-Masters-1000-Turniers in Rom auf Daniel Altmaier. Gegen den er gar nicht so gerne spielt.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
08.05.2026, 10:43 Uhr

Es war eigentlich als Kompliment gemeint, was Alexander Zverev im Vorfeld einer Partie gegen Daniel Altmaier mal zum Besten gegeben hat: Dass sein Landsmann nämlich seine jeweiligen Gegner dazu zwingt, „schlechtes“ Tennis zu spielen. Woran das liegt? Nun: Zum einen bereitet sich Altmaier taktisch immer sehr gut auf seine Kontrahenten vor, studiert deren Stärken und Schwächen.
Zum anderen bringt Daniel Altmaier gerade gegen die großen Namen immer wieder eine besondere Energie auf den Court. Vor allem bei den French Open. Diese Erfahrung haben ja schon Jannik Sinner oder auch Taylor Fritz machen müssen. Das Best-of-Five sei fast eine andere Sportart, hat Altmaier dazu einmal gemeint.
Zverev hat drei von vier Partien gewonnen
Nun reichen in Rom aber bekanntlich zwei gewonnene Sätze zum Weiterkommen. Und die Favoritenrolle liegt klar bei Alexander Zverev, der in der laufenden Saison zwar noch kein Turnier gewonnen hat, aber letztlich ein ums andere Mal lediglich an Jannik Sinner gescheitert ist (Ok: Zwischendurch gab es auch Niederlagen gegen Miomir Kecmanovic oder Flavio Cobolli, und zu Jahresbeginn bei den Australian Open ja auch gegen Carlos Alcaraz).
Daniel Altmaier spielt in Rom ja schon mit „House Money“. Denn eigentlich war er gegen Zhizhen Zhang schon aus dem Turnier draußen, schaffte nach abgewehrten Matchbällen aber noch die Wende. Gegen Alexander Zverev hat Altmaier eines von vier Matches gewonnen, 2024 in Acapulco. Und dort hat er die aktuelle Nummer drei der Welt wirklich dazu gezwungen, nach dessen Maßstäben sehr schlechtes Tennis zu spielen.
Auf Sand gab es derweil nur eine Begegnung. Und die ging vor etwas mehr als einem Jahr in München ganz klar an Alexander Zverev.
Hier das Einzel-Tableau in Rom
