ATP Monte Carlo: Dominic Thiem zu Günter Bresnik - "Tennismäßig einen neuen Weg eingeschlagen"

Dominic Thiem hat sich vor Beginn des ersten Masters-1000-Turniers in Monte Carlo zu seiner neuen Trainer-Situation geäußert.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 15.04.2019, 10:27 Uhr

Dominic Thiem freut sich auf Monte Carlo
© GEPA Pictures
Dominic Thiem freut sich auf Monte Carlo

Dominic Thiem wird frühestens am Dienstag in das ATP-Masters-1000-Turnier in Monte Carlo eingreifen, mit den Örtlichkeiten ist die österreichische Nummer eins aber ohnehin bestens vertraut. Am Samstag hat Thiem ein paar Punkte bei einem Charity-Event gespielt, sein Erstrundengegner wird am Montag zwischen den beiden Routiniers Federico Delbonis und Martin Klizan ermittelt.

Das Team Thiem darf sich also auf jeden Fall auf einen Linkshänder vorbereiten, mit Klizan hatte Thiem historisch einige Probleme, konnte den Slowaken im vergangenen Herbst in St. Petersburg aber erstmals besiegen. Die Matchvorbereitung übernimmt nun auch offiziell Nicolas Massu. Für Dominic Thiem mittlerweile eine Selbstverständlichkeit.

Bresnik alles zu verdanken

„Die Situation war in Rio schon genauso, wie es jetzt ist, nur damals hat es halt die Öffentlichkeit nicht gewusst, damals habe nur ich es gewusst", erklärte Thiem also in Monte Carlo. Massu war in Buenos Aires zum Team gestoßen, dort hatte Thiem das Halbfinale erreicht. In Rio de Janeiro kam das Aus schon im ersten Match gegen den späteren Turniersieger Laslo Djere.

Günter Bresnik wird bis auf weiteres fehlen. „Tennismäßig ist eine Trennung da“, sagte Thiem, der aber hofft, dass sein langjähriger Coach ihm in anderer Funktion erhalten bleibt. Schließlich habe er diesem alles zu verdanken. „Aber zur Zeit habe ich tennismäßig einen neuen Weg eingeschlagen.“ Physiotherapeut Alex Stober bleibt aus dem „alten“ Stamm dabei, neu ist seit einigen Woche Fitness-Coach Duglas Cordero. Mutter Karin Thiem hatte sich bei den jüngsten Turnieren auch regelmäßig an der Seite ihres Sohnes gezeigt.

Rafael Nadal Favorit

Thiem hat in Monte Carlo bis dato lediglich das Viertelfinale erreicht, zählt natürlich dennoch zum engeren Favoritenkreis. In dem Rafael Nadal allerdings noch einmal hervorsticht. Der Spanier möchte das Dutzend an Turniersiegen im Fürstentum voll machen. In den vergangenen beiden Jahren hat Nadal nur zwei Matches auf Sand verloren - beide gegen Dominic Thiem. Der wiederum hat auch Alexander Zverev mit auf der Rechnung. Schließlich hat der Deutsche im vergangenen Jahr in Madrid gewonnen und in Rom das Finale erreicht. Wo er auf dem Weg zum Sieg von einer Regenunterbrechung gestoppt wurde. Zunächst aber durfte Thiem mit den anderen Spitzenspielern eine Führung durch den Fürstenpalast mitmachen - im feinen Zwirn.

Hier das Einzel-Tableau in Monte Carlo

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zuletzt bearbeitet: 15.04.2019, 10:27 Uhr

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