ATP Montreal: Alexander Zverev vs. Nikoloz Basilashvili im Livestream, Liveticker und TV

Alexander Zverev trifft im Achtelfinale von Montreal auf Nikoloz Basilashvili. Das Match gibt es in unserem Live-Ticker und auf Sky.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 08.08.2019, 20:43 Uhr

tennisnet.com Live Ticker

[Aktualisieren]

Ende

Vorerst soll es das vom Coupe Rogers aus Montreal gewesen sein. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Wir melden uns morgen wieder live mit allen Viertelfinals. Bis dahin wünsche ich eine gute mitteleuropäische Nacht!

Ausblick

Was uns heute geboten wurde, hatte nicht einmal annähernd etwas mit Weltspitze zu tun. Alexander Zverev muss grundlegend etwas ändern. Schnell ist das ganz sicher nicht getan. Aber vielleicht kann der Deutsche über eine verbesserte Tagesform etwas richten, wenn es im Viertelfinale morgen gegen den an sechs gesetzten Russen Karen Khachanov geht, der parallel den Lokalmatadoren Felix Auger-Aliassime nach Satzrückstand besiegte.

Fazit

Spiel, Satz und Sieg Zverev! Welch ein zähes Ringen über zwei und eine dreiviertel Stunde! Mit 7:5, 5:7 und 7:6 schlägt Deutschlands Nummer 1 den Georgier Nikoloz Basilashvili, bleibt in Montreal ungeschlagen und zieht ins Viertelfinale ein. Den Zuschauern auf dem Court Banque Nationale wurde ein Festival der Fehler geboten, allein an unerzwungenen wurden 105 gezählt. Zumindest hier wie auch bei den Gewinnschlägen hatte Zverev ganz leichte Vorteile, mit Ruhm bekleckerte sich der Weltranglistensiebte heute aber nicht. Spielfreude liess der 22-Jährige kaum verspüren, das wirkte alles sehr gequält. Darüber hinaus scheint sich beim Hamburger ein mentales Problem zu manifestieren. Wie sonst sind die zum Teil verheerenden Aufschlagspiele, die 14 Doppelfehler und die Vielzahl vergebener Chancen zu erklären. Das Weiterkommen war schlicht und einfach glücklich und lag einzig daran, dass der Gegner in diesem schwachen Match auch nicht besser war.

5:7, 7:5, 6:7

Basilashvili gerät eine Vorhand longline eine Spur zu lang. Alexander Zverev nutzt somit den ersten Matchball, sinkt erschöpft und glücklich zu Boden.

5:7, 7:5, 6:6

Nun patzt Basilashvili mit der Vorhand. Die Challenge ändert daran auch nichts. 5:5! Anschliessend verreisst der Georgier noch eine Vorhand. Plötzlich liegt da ein Matchball für Zverev bereit.

5:7, 7:5, 6:6

Jetzt serviert Basilashvili hart durch die Mitte. Den Return bekommt Zverev nicht hin. Der Georgier führt 5:4 - das Aufschlagrecht wechselt zum Deutschen.

5:7, 7:5, 6:6

Anschliessend schenkt Zverev den kleinen Vorteil wieder her - natürlich mit einem Doppelfehler. Und der 22-Jährige verteilt weitere Präsente, die Vorhand gerät zu lang.

5:7, 7:5, 6:6

Schönes Tennis werden wir heute nicht mehr zu sehen bekommen, es geht nur um den Sieg. Zverev macht den nächsten Punkt. Bei 4:2 werden die Seiten gewechselt.

5:7, 7:5, 6:6

Dann wuchtet Basilashvili eine Vorhand weit ins Aus. das ist der 100. unerzwungene Fehler des Matches, der 53. des Georgiers. 3:2 Zverev, der jetzt zweimal aufschlägt.

5:7, 7:5, 6:6

Danach zeigt sich Zverev aufmerksam, ist am Netz zur Stelle und blockt den Rückhandvolley ins Feld. So holt sich der Deutsche das Mini-Break zurück.

5:7, 7:5, 6:6

Bei eigenem Aufschlag holt sich der Georgier den ersten Punkt. Nun muss Zverev nachziehen, das tut er. Doch dann unterläuft ihm ein verheerender Doppelfehler. Wie weit geht der den weg!

5:7, 7:5, 6:6

Dann liegen zwei Spielbälle bereit. Der erste bleibt wegen des zwölften Doppelfehlers auf der Strecke. Danach verrutscht Basilashvili ein Return. Somit gehen wir in den Tie-Break.

5:7, 7:5, 6:5

Zverev muss stets über den zweiten Aufschlag gehen, doch Basilashvili bekommt die Returns nicht hin. 30:0! Als es dann mal wieder zu einem Ballwechsel kommt, setzt der Deutsche die Vorhand longline ins Aus.

5:7, 7:5, 6:5

Erneut also steht Zverev mit dem Rücken zu Wand, muss sich servierenderweise gegen die Niederlage wehren.

5:7, 7:5, 6:5

Sein drittes Ass des Tages serviert Basilashvili mit sehr viel Winkel ganz weit nach aussen und organisiert sich drei Spielbälle. Der Georgier lässt kurz darauf eine Vorhand inside-out folgen. Der Ball kratzt die Linie. 6:5!

5:7, 7:5, 5:5

Dann hilft Basilashvili, prügelt seine beidhändige Rückhand seitlich ins Aus und beschert Zverev den Spielgewinn zum 5:5.

5:7, 7:5, 5:4

Dann gewinnt der Deutsche auch mal einen langen Ballwechsel, weil Basilashvili mit der Vorhand ungeduldig wird und diese ihm zu lang gerät. Es folgt der elfte Doppelfehler, das ist nicht schön, aber in diesem Moment zu verschmerzen. Zwei Spielbälle bleiben.

5:7, 7:5, 5:4

Nun hat Zverev den Druck, muss gegen den Matchverlust servieren. Plötzlich kommt der erste Aufschlag wieder. Ass Nummer 15 - 30:0!

5:7, 7:5, 5:4

Ohne Sinn und Verstand prügelt Zverev eine Vorhand ins Aus. Basilashvili hält sein Service über den zweiten Spielball und legt nun vor.

5:7, 7:5, 4:4

Basilashvili nimmt die Einladung zurück ins Match natürlich gern an. Wenn Zverev das Match partout nicht gewinnen möchte, dann wird eben der Georgier zugreifen. Zwei Spielbälle!

5:7, 7:5, 4:4

Dabei ist es nicht so, dass nur Zverev diese haarsträubenden Aussetzer hat. Doch er ist der Top-10-Spieler - zumindest derzeit noch. Aber wenn das in der Form weitergeht - auch über den heutigen Tag hinaus -, wird sich das auch bald erledigt haben.

5:7, 7:5, 4:4

Kurz darauf wuchtet Zverev eine Vorhand ohne Not ins Netz. Es geht dahin - drei Breakbälle! Und die Krone setzt der Hamburger dem Ganzen mit dem zehnten Doppelfehler auf. Zu Null schenkt er das Break her.

5:7, 7:5, 3:4

Zunächst fängt sich der Deutsche eine platzierte Rückhand des Kontrahenten ein. Dann wackelt der Aufschlag plötzlich wieder. Doppelfehler - 0:30!

5:7, 7:5, 3:4

Basilashvili muss sich mal wieder über Einstand quälen, zieht die Sache dann aber recht schnell durch und bleibt zumindest dran. Noch ist der Georgier nicht geschlagen, das ist nur ein Break. Und so stabil ist Zverev heute nicht.

5:7, 7:5, 2:4

Auf den ersten Aufschlag darf sich Zverev inzwischen verlassen. Mit dem bringt sich der 22-Jährige jetzt regelmässig in Position, kommt in der Folge zu schnellen Punkten. So stellt der Deutsche auf 4:2.

5:7, 7:5, 2:3

Mit einer Vorhand inside-out übt Basilashvili enormen Druck aus. Zwei Schläge später geht es sich nicht mehr aus für Zverev. 30 beide!

5:7, 7:5, 2:3

Längst haben wir die Marke von 80 unerzwungenen Fehlern überschritten. Das ist zugleich Beleg für das schwache Niveau dieser Begegnung.

5:7, 7:5, 2:3

Basilashvili kommt wieder ran. Als Zverev eine Vorhand zu lang gerät, macht der Georgier den vierten Punkt in Folge und hält somit sein Service, verkürzt auf 2:3.

5:7, 7:5, 1:3

Anschliessend kämpft sich Zverev in den Ballwechsel, erläuft einen Stopp und versenkt vorn am Netz entschlossen den Vorhandvolley. 0:30!

5:7, 7:5, 1:2

Dann packt Zverev einen Servicewinner aus, verschafft sich so zwei Spielbälle. Mit einem weiteren krachenden Aufschlag, den Basilashvili nicht zu verarbeiten vermag, bringt der Montreal-Sieger von 2017 das Spiel durch.

5:7, 7:5, 1:2

Zur Abwechslung leistet sich Zverev mal wieder einen Doppelfehler - seinen insgesamt achten. Wie steckt der 22-Jährige den weg? Im anschliessenden langen Ballwechsel wird Basilashvili ungeduldig, wuchtet eine Vorhand ins Aus.

5:7, 7:5, 1:2

Inzwischen haben wir zwei Stunden auf der Uhr. Und nun macht auch Basilashvili kurzen Prozess, gelangt im 3. Satz auf die Anzeigetafel, ohne in diesem Spiel auch nur einen Zähler abzugeben.

5:7, 7:5, 0:2

Bringt dieser Breakvorteil jetzt ein wenig Sicherheit? Zumindest hat Zverev erst einmal keinerlei Mühe mit seinem Aufschlagspiel. Das geht völlig sorgenfrei zu Null über die Bühne.

5:7, 7:5, 0:1

Etwas zittrig gestaltet Zverev diesen Ballwechsel, zeigt aber den Mut, über einen Rückhand-Slice ans Netz zu gehen. Der Vorhandflugball hat eine gute Länge. Da kommt Basilashvili nicht hin. Das ist das ganz frühe Break.

5:7, 7:5, 0:0

Diese Breakchance macht der Georgier mit einem starken Aufschlag zunichte. Doch Zverev bleibt dran, punktet mit einer Rückhand longline.

5:7, 7:5, 0:0

So langsam wird es zäh. Gefühlt steigt die Fehlerquote beiderseits noch an. Dann legt Basilashvili einen Passierball zwar longline am Gegner vorbei - aber eben auch ins Aus. Wieder Breakball!

3. Satz

Wie stets zuvor schlägt Basilashvili zu Beginn auf. Und schon gerät der Georgier in Schwierigkeiten, sieht sich einem Breakball gegenüber, was nichts heissen muss, denn das ist bereits der 16. für den Deutschen. Genutzt hat er bislang vier - und dabei bleibt es.

Zwischenfazit

In einem Festival der Fehler erleben wir einen finalen Satz. Ein wirklich gutes Niveau bieten beide nicht, für höhere Ansprüche genügt das nicht. Dafür spielen beide zu inkonstant. Doch irgendwie folgerichtig müssen sie in der Konsequenz nun Überstunden leisten.

5:7, 7:5

Bei der Effizienz von Basilashvili verwundert es nicht, der Georgier nutzt auch seinen vierten Breakball und holt sich damit den 2. Satz.

5:7, 6:5

Nach seinem zwölften Ass verschätzt sich Zverev. 30 beide! Danach trifft Basilashvili einen Vorhandreturn perfekt, bringt den Kontrahenten in Schwierigkeiten. Den Ball bringt der Deutsche nicht zurück. Und das hat einen Satzball für den Georgier zur Folge.

5:7, 6:5

Erneut muss Zverev gegen den Satzverlust servieren - und wird gleich mal zu einem Rückhandfehler gezwungen.

5:7, 6:5

Dankend nimmt Basilashvili den Rückhandfehler des Kontrahenten an, braust zu Null durch sein Aufschlagspiel und hat den Tie-Break damit sicher.

5:7, 5:5

Und Basilashvili schlägt auf. Jetzt aber scheint sich die Nummer 17 der Welt keine Blösse zu geben, zieht schnell auf 30:0 davon. Und Zverev hilft mit seinen Fehlern.

5:7, 5:5

Letztlich bekommt es Zverev hin, hält sein Service abschliessend mit dem elften Ass und gleicht zum 5:5 aus. So stand es übrigens auch im 1. Satz.

5:7, 5:4

Danach holt den Georgier ein fataler Fehler ohne Not zurück auf den Boden der Tatsachen. Doch Zverev agiert in der Folge zu hektisch, versemmelt eine Vorhand ohne Not.

5:7, 5:4

Zwei Spielbälle reichen Zwerev nicht. Es bleibt ein Match der vergebenen Chancen. Basilashvili setzt die Vorhand cross. Einstand!

5:7, 5:4

Wenig später taucht Zverev am Netz auf, hat Glück beim Passierball des Gegners und drückt den Volley entschlossen rein. Danach verbucht der Deutsche mit Hilfe einer Challenge sein zehntes Ass.

5:7, 5:4

Als Konsequenz muss Zverev jetzt gegen den Satzverlust aufschlagen. Der erste Punkt landet zumindest auf seinem Konto.

5:7, 5:4

Doch Zverev bekommt eine weitere Chance. Nun aber segelt sein Rückhandreturn ins Aus. In der Folge zieht der Georgier den Kopf aus der Schlinge. Zverev schlägt mit einem hoch abspringenden Ball eine Einladung aus. Der Georgier geht mit der Vorhand drauf. Inside-out - das ist der Spielgewinn zum 5:4.

5:7, 4:4

Im Anschluss bleibt eine Rückhand von Zverev an der Netzkante hängen. Und weil Basilashvili wenig später den Kontrahenten mutig in den Fehler treibt, bleibt auch der dritte Breakball auf der Strecke.

5:7, 4:4

Danach wird eine Rückhand von Zverev Aus gegeben. Den Ball möchte der Deutsche noch einmal sehen - und die Challenge hat Erfolg. Es gibt zwei neue Bälle.

5:7, 4:4

Also wenn die Aufschläger hier heute mal patzen, dann so richtig. Wiederholt sieht sich Basilashvili jetzt drei Breakbällen gegenüber. Immerhin wehrt der Georgier den ersten ab.

5:7, 4:4

Kurz darauf bekommt Basilashvili den Return nicht hin. Zverev hält sein Service, gleicht erneut aus.

5:7, 4:3

Dann stellt sich Zverev den Gegner am Netz zurecht. Doch der Hamburger entscheidet sich beim Rückhandpassierball für die Vorhandseite des Gegners. Der riecht den Braten, doch Zverev bekommt eine weitere Chance und macht den Punkt.

5:7, 4:3

Im anschliessenden Ballwechsel ergreift Basilashvili die Initiative, taucht am Netz auf. Zverev gräbt noch einiges aus - auch den Smash. Doch gezielt zurückzuspielen vermag der ATP-Weltmeister diesen Ball nicht.

5:7, 4:3

Langsam entwickelt es sich zu einer Tradition. Zum dritten Mal in Folge eröffnet Zverev ein Aufschlagspiel mit einem Ass.

5:7, 4:3

Der Rest ist Formsache, der Georgier agiert druckvoll. Zverev wird zu kurz. Da muss Basilashvili die Filzkugel vorn am Netz nur noch sicher ablegen, um mit 4:3 in Führung zu gehen.

5:7, 3:3

Zverev ist weit hinter der Grundlinie unterwegs. Da packt Basilashvili doch mal den Stopp aus. So sehr sich der Deutsche auch müht, den Ball bekommt er nicht zurück übers Netz.

5:7, 3:3

Basilashvili zieht die Rückhand cross voll durch. Da streckt sich Zverev vergeblich. Anschliessend leistet sich der Georgier seinen dritten Doppelfehler. 30:15!

5:7, 3:3

Gut, jetzt lässt sich der Doppelfehler vermutlich verschmerzen - es ist aber bereits der siebte. Letztlich nutzt Zverev seinen dritten Spielball zum 3:3, weil Basilashvili hektisch die Rückhand versemmelt.

5:7, 3:2

Erneut legt Zverev mit einem Ass los, schlägt auch in der Folge wuchtig auf und lässt dem Gegenüber kaum Chancen zum Return. Das achte Ass bringt drei Spielbälle.

5:7, 3:2

Plötzlich wirkt auch Basilashvili bei eigenem Aufschlag souverän. Es passt ins Bild, dass der Georgier das nun ebenfalls zu Null erledigt und wieder vorlegt.

5:7, 2:2

Dennoch wandelt Zverev nun zu Null durch sein Service - jetzt übrigens zu seinen Gunsten. Am Ende steht dann das sechste Ass, welches den Ausgleich zum 2:2 bringt.

5:7, 2:1

Bekommt Zverev jetzt endlich mal Stabilität in sein Spiel. Das fünfte Ass könnte auf dem Weg dorthin helfen. Diesmal folgt ein zweites ausnahmsweise nicht unmittelbar auf dem Fuss.

5:7, 2:1

Die beiden Tennisprofis bieten ein unglaubliches Wechselbad der Gefühle. Das ist doch nicht zu glauben. Jetzt sieht sich Basilashvili drei Breakbällen gegenüber. Und Zverev zieht anschliessend die Vorhand longline am Kontrahenten vorbei. Erneut geht ein Aufschlagspiel zu Null verloren. Und plötzlich ist alles wieder in der Reihe.

5:7, 2:0

Mit einem Vorhandpassierball gegen den angreifenden Zverev organisiert sich Basilashvili drei Breakbälle. Und als der Deutsche eine Rückhand unkoordiniert ins Aus schlägt, geht das Service zu Null weg. Sascha schiebt Frust, flucht laut.

5:7, 1:0

Basilashvili ist ein zäher Bursche, der nun erneut einen langen Ballwechsel für sich entscheidet. Und mit Satzrückständen kennt sich der 27-Jährige aus, gewann so bereits seine ersten beiden Matches bei diesem Turnier.

2. Satz

Erneut ist es an Basilashvili, den Satz zu eröffnen. Im Laufe des Spiels äussert Zverev seinen Unmut mit einem lauten Schrei. Der aber ändert auch nichts daran, dass der Georgier das Aufschlagspiel durchbringt und vorlegt.

Zwischenfazit

Knapp eine Stunde dauerte dieser 1. Satz. Aufgrund der vielen vergebenen Chancen des Deutschen wurde das zu einer zähen Angelegenheit. Dreimal lag der 22-Jährige Break vor, hatte aber stattliche zehn Breakchancen und benötigte letztlich zwei Anläufe, um den Satz auszuservieren.

5:7

Und Alexander Zverev zeigt seine Asse heute nur im Doppelpack. Mit einem unerreichbaren Aufschlag durch die Platzmitte holt sich der Rechtshänder den ersten Durchgang.

5:6

Oho, Doppelfehler Zverev. Da war doch vorhin was? Jetzt aber hat der Deutsche die richtige Antwort. Das dritte Ass bringt ihm zwei Satzbälle.

5:6

Einmal servierte Zverev schon vergeblich zum Satzgewinn. Kann der Hamburger das jetzt ausservieren? Mit einem guten erste Aufschlag wird der Anfang gemacht. Da gibt es kaum etwas zu returnieren für Basilashvili. Und genau so wiederholt sich das. 30:0!

5:6

Dann kontert Zverev den angreifenden Kontrahenten mit einem Rückhandpassierball die Linie runter ab. Zum dritten Mal in diesem Match liegt der Deutsche mit einem Break vorn. Wird das diesmal reichen?

5:5

Mit der Rückhand longline macht Basilashvili auch diese Chance zunichte. Zverev aber lässt nicht locker, geht jetzt selbst mit einer druckvollen Rückhand in die Offensive und erzwingt den Fehler beim Gegner. Wieder Breakball!

5:5

Jetzt wirkt Zverev mal aktiv und dominierend im Ballwechsel. Und prompt treibt der Deutsche den Konkurrenten in einen Vorhandfehler. Kurz darauf setzt Basilashvili eine Rückhand ins Netz. Das gibt den insgesamt neunten Breakball für Zverev. Genutzt hat er bislang zwei.

5:5

Dann haut Basilashvili eine Vorhand inside-in genau auf die Linie und wehrt auch die zweite Breakchance ab.

5:5

Kurz darauf bietet Basilashvili seinem Gegenüber zwei Breakbälle an. Den ersten weiss Zverev nicht zu nutzen, weil sein Vorhandreturn zu lang gerät.

5:5

Basilashvili zittert einen Smash über die Netzkante ins Feld des Gegners. Und dann beweist der Georgier, dass auch er Doppelfehler kann. Das ist sein zweiter - 15:30.

5:5

Zverev semmelt eine Rückhand ins Netz. Statt Satzgewinn für den Deutschen holt Basilashvili das Rebreak. Und der Deutsche zerstört voller Frust seinen Schläger, kassiert dafür eine Verwarnung.

4:5

Noch ein Doppelfehler, was macht Sascha denn da? Der fabriziert doch tatsächlich einen weiteren Doppelfehler. Das ist ja nicht zu glauben. So schenkt Zverev einen Breakball her.

4:5

Entsprechend darf Zverev nun zum Satzgewinn servieren. Der erste Punkt ist schnell gemacht. Jetzt möchte sich das der 22-Jährige nicht mehr nehmen lassen. Da aber passt der dritte Doppelfehler nicht recht ins Bild. 15 beide!

4:5

Und auch jetzt bleibt Basilashvili aggressiv, spielt hohes Risiko, wie das so seine Art ist. Seine Vorhand rutscht knapp seitlich ins Aus. Zu Null gibt der Georgier seinen Aufschlag ab.

4:4

Kurz darauf leistet sich Basilashvili seinen ersten Doppelfehler und schenkt damit drei Breakbälle her.

4:4

Und wie reagiert der Weltranglistensiebte darauf? Zverev schlägt in Serie seine ersten beiden Asse des Matches, hält sein Service und gleicht zum 4:4 aus.

4:3

Noch immer kein Ass für Zverev! Die Quote der ersten Aufschläge liegt bei 53 Prozent. Und jetzt fängt sich der Hamburger den zweiten Doppelfehler ein.

4:3

Dann spielt Basilashvili mit der Rückhand wieder einen unglaublichen Winkel. Zverev streckt sich nach Kräften, kann mit diesem Fall aber nichts anfangen. So hält der Georgier sein Service und stellt auf 4:3.

3:3

Doch Basilashvili ist da ebenfalls ganz dick dabei. Allerdings sucht der Georgier viel mehr das Risiko und patzt dabei immer wieder. So hat der 27-Jährige grosse Mühe mit diesem Aufschlagspiel.

3:3

Obwohl Zverev Vorsicht walten lässt, gerade in den engen Phasen häufig zu passiv zu Werke geht, bleiben ärgerliche Fehler nicht aus.

3:3

In diesem langen Ballwechsel greift Basilashvili im richtigen Moment an, hat das perfekte Timing und versenkt den Vorhandflugball sicher. Einstand!

3:3

Zverev weiss die Breakchance nicht zu nutzen, noch aber ringen die beiden um dieses siebte Spiel im 1. Satz. Als eine Rückhand des Georgiers im Netz landet, gibt es eine weitere Breakmöglichkeit für Zverev.

3:3

Dann greift Zverev eher zu einem Notschlag, spielt einen hohen Ball, der dem Wind Angriffsfläche bietet. Der lässt sich schwer berechnen, Basilashvili steht falsch zum Ball und wuchtet seine Vorhand ins Netz. Folge ist ein Breakball für Zverev.

3:3

Nach wie vor überwiegen die unerzwungenen Fehler. Gewinnschläge sind noch eher selten. Allerdings nehmen sich beide Spieler bei den Fehlern nicht viel. Passend dazu sind wir gerade bei 30 beide.

3:3

Mitunter prügeln sich die beiden die Bälle gewaltig um die Ohren. Den bislang längsten Ballwechsel bestimmt eigentlich Basilashvili, spielt mitunter tolle Winkel. Doch dann zappelt seine Rückhand in den Maschen.

3:3

Plötzlich geht es auch für Zverev ganz schnell. Zum dritten mal in Folge endet ein Spiel zu Null. Ein Vorhandreturn von Basilashvili segelt ins Aus und es steht 3:3.

3:2

Noch ist alles in der Reihe, Zverev muss aber bald wieder in die Spur finden. Und jetzt sitzt endlich die Rückhand mal wieder. Cross gespielt, bringt diese das 15:0.

3:2

Mit seinem zweiten Ass macht Basilashvili jetzt den siebten Punkt in Folge. Und der achte folgt auf dem Fuss, weil Zverev mit einer Rückhand mal wieder nicht übers Spielhindernis hinweg kommt. Zu Null braust Basilashvili durch das Spiel und geht 3:2 in Führung.

2:2

Wie gewonnen, so zerronnen! Mit einem weiteren Rückhandfehler gibt Zverev sein Service sang- und klanglos zu Null ab und gestattet dem Gegenüber den Ausgleich zum 2:2.

1:2

Es ist Gefahr im Verzug. Bei einem Slice-Ball des Kontrahenten muss Zverev tief runter, wirkt etwas steif und bleibt mit der Rückhand am Netz hängen. Basilashvili bekommt drei Chancen zum Rebreak.

1:2

Auf das erste Ass wartet Zverev noch, stattdessen unterläuft ihm nun der erste Doppelfehler. 0:15 - noch ist das nicht dramatisch. Anschliessend jedoch patzt der Deutsche auch in einer langen Rally.

1:2

Basilashvili möchte eine Rückhand kurz cross spielen. Dieser Ball aber zappelt deutlich im Netz. Da ist das frühe Break.

1:1

Zunächst scheint dem Georgier die Wende zu gelingen, bei Spielball jedoch beendet der 27-Jährige einen Ballwechsel mit einer Rückhand ins Netz. Im Anschluss zieht Zverev eine grandiose Rückhand die Linie runter - das bringt den dritten Breakball.

1:1

Basilashvili spielt enorm druckvoll, zaudert auch in dieser Situation nicht. Zverev hetzt hin und her, hat letztlich das Nachsehen. Die zwei Breakchancen sind Geschichte.

1:1

Übermotiviert prügelt Basilashvili eine Vorhand weit ins Aus und schenkt so zwei Breakbälle her. Den ersten wehrt der Georgier mit einem Netzangriff stark ab. Noch aber ist es nicht ausgestanden.

1:1

Erneut patzt Basilashvili zweimal ohne Not. 0:30! Wiederholt kommt es zu längeren Ballwechseln. Dann steht Zverev schlecht zum Ball, womit seine Rückhand prompt im Netz landet.

1:1

Wiederholt wird Basilashvili zu lang, was Zverev drei Spielbälle beschert. Und jetzt kommt erstmals der erste Aufschlag. Der Gegner setzt den Vorhandreturn ins Netz. Zu Null hält der Deutsche sein Service.

1:0

Beim Deutschen kommt der erste Aufschlag zunächst gar nicht. Dennoch macht der 22-Jährige die Punkte, profitiert dabei aber von leichten Fehlern des Kontrahenten. 30:0!

1:0

Nach dem Umweg über Einstand schnappt sich Basilashvili die folgenden beiden Punkten. Als eine cross gespielte Rückhand von Zverev ausserhalb des Feldes aufsetzt, geht das erste Spiel des Matches an den Georgier.

0:0

Der erste Aufschlag kommt weiterhin absolut zuverlässig. So gelangt der Georgier zu zwei Spielbällen. Beide jedoch bleiben auf der Strecke. Erst zappelt eine Rückhand im Netz Und eben jener Schlag gerät dann zu lang.

0:0

Danach entwickelt sich ein erster längerer Ballwechsel, in dem eigentlich Basilashvili den Ton angibt, sich dann zur Vorhand stellt und diese inside-out knapp ins Aus setzt.

1. Satz

Bei guten Bedingungen, annähernd wolkenlosem Himmel und 27 Grad starten wir ins Match. Nikoloz Basilashvili schlägt auf. Der Erste kommt auf Anhieb und der Vorhandreturn von Zverev schafft es nicht übers Netz.

H2H

Zum vierten Mal stehen sich die beiden auf dem Tennisplatz gegenüber. Erstmals geschah das bei einem Challenger-Turnier in Marseille. Alexander Zverev behielt in zwei Sätzen die Oberhand und wiederholte das ebenfalls auf Hartplatz bei der ersten Auseinandersetzung auf der ATP-Tour - in Shanghai 2018. Erst im dritten Duell, dem angesprochenen Halbfinale jüngst in Hamburg, fing sich der Deutsche eine knappe Dreisatzniederlage ein.

Wahl

In diesem Moment betreten unsere Protagonisten unter dem Applaus des noch recht spärlich anwesenden Publikums den Court Banque Nationale. Nach einigen Handgriffen der Vorbereitung trifft man sich zusammen mit Stuhlschiedsrichter Fergus Murphy zur Wahl am Netz. Die Münze fällt zugunsten von Zverev, der sich für Rückschlag entscheidet. Basilashvili hat die Wahl der Seite und möchte wechseln. Danach spielen sich die Jungs noch fünf Minuten ein.

Basilashvili in Montreal

Auch Nikoloz Basilashvili war im Doppel tätig, scheiterte an der Seite von Jan-Lennard Struff jedoch bereits in der 1. Runde. Im Einzel bestritt der Georgier ausnahmslos Dreisatzmachtes, stand dabei jeweils um die zwei Stunden auf dem Platz. Und sowohl zum Auftakt gegen Dusan Lajovic wie auch in der 2. Runde gegen Jan-Lennard Struff siegte der 27-Jährige nach Satzrückstand. In Montreal wie auch allgemein beim Rogers Cup ist Basilashvili nach der Erstrundenpleite von 2017 erst zum zweiten Mal dabei.

Zverev im Turnier

In dieser Woche hatte Zverev zunächst ein Freilos, musste dann am Dienstag (Ortszeit) gegen Cameron Norrie antreten und schaltete den Briten mit 7:6, 6:4 aus. Darüber hinaus steht der Deutsche im Doppel zusammen mit Andrey Rublev bereits im Viertelfinale, wo Marcel Granollers und Horacio Zeballos die kommenden Gegner sein werden.

2017

In Montreal ist der an drei gesetzte Zverev noch ungeschlagen. Da der Rogers Cup alljährlich den Austragungsort ändert, immer zwischen Toronto und Montreal wechselt, schlug der Deutsche bislang einzig im Jahr 2017 in der kanadischen Provinz Quebec auf. Und damals gewann der Hamburger das Turnier mit dem Finalerfolg gegen Roger Federer. Es war dies sein zweiter von bislang drei Masterstriumphen. Vor zwölf Monaten in Toronto setzte Stefanos Tsitsipas im Viertelfinale das Stoppzeichen.

In Kürze

Soeben verwandelt Daniil Medvedev auf dem Court Banque Nationale seinen ersten Matchball, bezwingt Cristian Garin mit 6:3, 6:3, steht als zweiter Spieler nach Dominic Thiem im Viertelfinale und wird dort dessen Gegner sein. Damit ist der Platz nun frei für unser Match, welches also überraschend pünktlich beginnen wird.

Zverev 2019

Alexander Zverev hatte das Jahr beinahe schon traditionell beim Hopman Cup begonnen, unterlag dort an der Seite von Angelique Kerber wiederholt im Finale der schweizerischen Kombination Belinda Bencic/Roger Federer. Im Anschluss war bei den Australian Open im Achtelfinale Schluss. Beim 500er in Acapulco (500er) drang der 22-Jährige kurz darauf ins Endspiel vor, welches gegen Nick Kyrgios verloren ging. Weitere Spitzenergebnisse blieben dann zunächst aus. Erst während der Sandplatzsaison nahm Zverev wieder Fahrt auf - mit den Viertelfinals in München (250er) und Madrid (Masters). Beim 250er in Genf holte der Hamburger seinen einzigen Turniersieg des Jahres, den elften insgesamt. Danach kam der Rechtshänder bei einem Grand-Slam-Turnier mal wieder nicht übers Viertelfinale hinaus (Roland Garros). Daran schlossen sich die Runde der letzten Acht in Halle, das Erstrunden-Aus in Wimbledon und das Halbfinale von Hamburg an.

Basilashvili 2019

Die Saison hatte Basilashvili mit dem Viertelfinale von Doha (250er) begonnen, wiederholte dieses Ergebnis etwa zwei Monate später in Dubai (500er). Bei seinem letzten Hartplatzauftritt gelang dem Georgier sein bisher bestes Masters-Resultat - mit dem Achtelfinale von Miami. Auf Sand fügte der 27-Jährige in Budapest (250er) ein weiteres Viertelfinale an. Während auf Rasen nicht viel zusammenlief, gelang die kurzzeitige Rückkehr auf Sand mit dem Turniersieg in Hamburg glänzend. Im Laufe des Jahres hatte Basilashvili als 16. seine höchste Weltranglistenposition erklommen, wird momentan als 17. geführt.

Basilashvili

Nikoloz Basilashvili ist ein 27-jähriger Rechtshänder, der gerade in Zverevs Geburtsstadt besonders gern spielt. Dort errang der Georgier zwei seiner drei Turniersiege auf der ATP-Tour. Am letzten Juli-Wochenende gelang ihm in der Hansestadt die Verteidigung seines Titels von 2018. Zeitlich genau dazwischen schob er im Oktober den Triumph von Peking. Es handelte sich jeweils um 500er-Veranstaltungen. Auf höherer Ebene - also bei Masters- oder Grand-Slam-Turnieren - ging es bislang nie über das Achtelfinale hinaus.

Montreal

Beim Coupe Rogers in Montreal stehen am Abend und während der kommenden Nacht die Achtelfinals auf dem Programm. Dabei bekommt der einzig verbliebene deutsche Tennisprofi in der Einzelkonkurrenz die Gelegenheit, sich bei seinem georgischen Kontrahenten für die jüngst erlittene Halbfinalniederlage von Hamburg zu revanchieren.

Bienvenue

Herzlich willkommen beim Masters-Turnier von Montreal zur Achtelfinalbegegnung zwischen Nikoloz Basilashvili und Alexander Zverev.

Alexander Zverev in Montreal
© Getty Images
Alexander Zverev

Es war eine der unglücklichsten Niederlagen in der noch jungen Karriere von Alexander Zverev: Im Halbfinale von Hamburg unterlag der Lokalmatador Nikoloz Basilashvili trotz zweier Matchbälle. Zwei Wochen später hat der Deutsche beim ATP-Masters-1000-Turnier in Montreal bereits die Gelegenheit zur Revanche.

Die Chancen auf einen Erfolg des 22-Jährigen stehen nicht allzu schlecht. Zverev verlor in Montreal noch keine einzige Partie und konnte in der zweiten Runde gegen Cameron Norrie großteils überzeugen. Basilashvili schaltete in der zweiten Runde Jan-Lennard Struff aus.

Zverev vs. Basilashvili - hier wird das Spiel übertragen

Das Match findet als zweites nach 19:00 Uhr MEZ auf dem Court "Banque Nationale" statt. Davor werden sich Daniil Medvedev und Cristian Garin gegenüberstehen. Zu sehen ist es im TV und Livestream bei Sky.

Verpasse keine News!
Aktiviere die Benachrichtigungen:
Zverev Alexander

Meistgelesen

14.10.2019

Rafael Nadal: "Ich befinde mich in der finalen Phase meiner Karriere"

12.10.2019

Darum wird Rafael Nadal am 4. November wieder die Nummer 1 der Welt

15.10.2019

Olympia 2020: Sondergenehmigung für Roger Federer?

14.10.2019

Race to London - Zverev und Berrettini verschaffen sich Luft

14.10.2019

Dominic Thiem bei den ATP Finals - drei Starts, drei Match-Siege

von tennisnet.com

Donnerstag
08.08.2019, 12:44 Uhr
zuletzt bearbeitet: 08.08.2019, 20:43 Uhr

Verpasse keine News!
Aktiviere die Benachrichtigungen:
Zverev Alexander