ATP München: Der Autofahrer und der Flieger

Der Mittwoch beim ATP-Tour-500-Turnier in München hat viele Facetten zu bieten. Auch eine schöne Nachgeschichte aus Monte-Carlo.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 14.04.2026, 22:26 Uhr

"Hast Du wirklich ein Mietauto bekommen? "Yes!" - Tim Pütz und Kevin Kraiwetz in Monte-Carlo
© Getty Images
"Hast Du wirklich ein Mietauto bekommen? "Yes!" - Tim Pütz und Kevin Kraiwetz in Monte-Carlo

Gut unterrichtete Kreise berichten, dass sich Tim Pütz und Kevin Krawietz nach ihrem Triumph in Monte-Carlo getrennt haben. Nicht als Spielpartner auf der ATP-Tour, aber doch im physischen Sinne. Denn während sich Pütz in einen Flieger in Richtung Frankfurt setzte, gab es für Krawietz, der mit der Familie im Fürstentum war, keine Plätze für eine Luftfahrt nach München. Woraufhin ein Auto angemietet wurde. Das erst in der bayerischen Landeshauptstadt wieder zurück zum Vermieter ging. 

Über diese kleine Episode werden Pütz und Krawietz vielleicht noch länger schmunzeln, heute sind die beiden erstmals bei den BMW Open 2026 gefordert. Und zwar im dritten Match auf Court 1 gegen Yuki Bhambri und Michael Venus. Wie überhaupt der „alte“ Center Court heute den Paarläufern vorbehalten sein wird: Jakob Schnitter und Mark Wallner eröffnen gegen Sander Trends und David Pel. Danach folgen Lucas Miedler und Alexander Erler, die in München schon einmal den Titel geholt haben, gegen Jan Zielinski und Luke Johnson. 

Im Einzel setzt Joao Fonseca dort an, wo er am Dienstag aufgehört hat: Als Eröffungsakt auf dem Center Court. Es geht gegen Arthur Rinderknech, den er erst vergangenen Woche in Monte-Carlo bezwingen konnte.

Shelton von Bergs gefordert

Danach sollte es auch für Stefanos Tsitsipas hell genug sein, der Grieche hatte ja nach dem zweiten Satz seines Matches gegen Fabian Marozsan am gestrigen frühen Abend auf Unspielbarkeit wegen Dunkelheit plädiert.  

Der Schlager des Tages könnte das Treffen zwischen Ben Shelton und Alexander Blockx werden. Der junge Belgier hat mit seinem Erfolg gegen Yannick Hanfmann die Wildcard vollauf gerechtfertigt, die er von Turnierdirektor Patrik Kühnen bekommen hatte. 

Hinten raus werden sich dann noch Fabio Cobolli mit Zizou Bergs, einem weiteren Belgier, und als letztes Schmankerl Vit Kopriva mit Luciano Darderi messen. 

Hier das Einzel-Tableau in München


 

von Jens Huiber

Mittwoch
15.04.2026, 07:58 Uhr
zuletzt bearbeitet: 14.04.2026, 22:26 Uhr