Knieschmerzen melden sich zurück – Sorgenfalten bei Dominic Thiem

Österreichs Nummer eins plagt vor dem ersten Aufschlag in Chinas Hauptstadt wieder die Knieentzündung.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 02.10.2016, 10:28 Uhr

NEW YORK, NY - SEPTEMBER 03: Dominic Thiem of Austria reacts against Pablo Carreno Busta of Spain during his third round Men's Singles match on Day Six of the 2016 US Open at the USTA Billie Jean King National Tennis Center on September 3, 2016 in t...

Nach seinerverletzungsbedingten Aufgabe im Achtelfinale der US OpenwarDominic Thiemüber eine Woche lang zur Untätigkeit verdammt gewesen. Trotzdem ging der Österreicher bei den Moselle Open in Metz an den Start underreichte gar das Finaleund nahm zudem noch für ein weiteres ATP-World-Tour-250-Turnier in Chengdu eine Wildcard an. Für dieses intensive Programm scheint der 23-Jährige jetzt aber zu bezahlen: Die Entzündung am rechten Knie hat sich beim Niederösterreicher zurückgemeldet. „Ich hab’s schon im Achtelfinale gespürt, es tut weh“, sagte der aktuelle Weltranglisten-Zehnte gegenüber der „Kronen Zeitung“. „hoffentlich kriege ich dieses Problem in den Griff.“

Das sollte Thiem im Idealfall schnell tun, denn auf den Youngster warten eigentlich ungemein wichtige Wochen im Kampf um ein Ticket für die ATP World Tour Finals. Er ist immer noch starker Siebter im „Race to London“, könnte allerdings beim ATP-World-Tour-500-Turnier in Peking und beim nachfolgenden ATP-Masters-1000-Event in Shanghai dringend ATP-Punkte benötigen, zumal KonkurrentTomas Berdych(Tschechien) immer näher kommt. Thiem sollte bei der ersteren Veranstaltung in der chinesischen Kapitale am Dienstag gegen den DeutschenAlexander Zverev(ATP 24) aufschlagen. Doch derzeit erscheint der Antritt zum vierten Duell (die drei bisherigen hat er gewonnen) allemal unsicher.

„Lange Einheiten auf der Massagebank“ warten

Physiotherapeut Alexander Stober versuche, einen Start zu ermöglichen. „Spezielle Therapien sollen helfen“, meinte der Deutsche, laut „Kronen Zeitung“. „Das werden lange Einheiten auf der Massagebank.“ Thiem war nach seinemViertelfinal-Aus in Chengdu, bei welchem er sich schlecht bewegt und oftmals viel zu viel riskiert hatte, weiter nach Peking gereist und dort am Samstag angekommen, und machte sogleich Bekanntschaft mit der dortigen Luft. „Wahnsinn, dieser Smog! Die Luft in dieser Stadt kann nicht gesund sein.“ Übrigens, ursprünglich hätte er auch in Peking im Doppel starten wollen, er sagte dem DeutschenFlorian Mayerallerdingsso wie berichtetab.

Hier die Ergebnisse und Auslosungen aus Peking:Einzel,Doppel,Einzel-Qualifikation,Doppel-Qualifikation.

Hier der Spielplan.

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Sonntag
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