ATP Race: Sinner, Norrie, Karatsev dankbar für Murrays Schützenhilfe

Jannik Sinner und Aslan Karatsev haben mit ihren Turniersiegen am Sonntag zwar Boden im Race to Turin gutgemacht, auf die Qualifikation fehlen vor allem dem Russen noch einige Punkte. Gut, dass Andy Murray in Wien Hubert Hurkacz gebremst hat.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 25.10.2021, 23:01 Uhr

Aslan Karatsev hat nur noch eine Außenseiter-Chance auf Turin
© Getty Images
Aslan Karatsev hat nur noch eine Außenseiter-Chance auf Turin

Jannik Sinner wird die Auslosung für die Erste Bank Open sicherlich mit Interesse verfolgt haben. Und hätte sich womöglich ein anderes Ergebnis gewünscht. Denn der Südtiroler, eben erst frisch gekrönter Champion von Antwerpen, hat als erste Aufgabe Reilly Opelka zugeteilt bekommt. Der US-Amerikaner weilt bereits seit einigen Tagen in Wien, hat am Freitagabend bei der Red Bull BassLine teilgenommen - und ist mit seinem Monsteraufschlag in der Halle eine besonders große Bedrohung. Das Match zwischen Sinner und Opelka wird erst am morgigen Mittwoch ausgetragen.

Nun würden die letzten Gegner von Sinner auch dessen Service nicht gerade als Einwurf bewerten, ein bisschen einfacher hätte es aber schon sein dürfen. Denn Jannik Sinner braucht Punkte. Die 250 Zähler von Antwerpen haben ihn in der Jahreswertung zwar an Hubert Hurkacz herangebracht, noch aber sitzt der Pole auf dem letzten sicheren Platz für Das Saisonfinale in Turin. Schützenhilfe war also gefragt - und Andy Murray hat diese mit seinem fantastischen Sieg am Montagabend in der Wiener Stadthalle prompt geleistet.

Karatsev muss auf Paris-Bercy hoffen

Jetzt müssen die Aspiranten wie Cameron Norrie, Félix Auger-Aliassime (der wohl nicht beim #NextGen-Masters in Mailand starten wird) und mit Abstrichen auch Aslan Karatsev liefern. Und das wird recht anspruchsvoll.

Norrie und Auger-Aliassime sind wie Hurkacz in Wien am Start. Der Brite, Überraschungs-Champion in Indian Wells, muss gegen Marton Fucsovics ran. Der Kanadier eröffnet gegen Ricardas Berankis, könnte im Viertelfinale auf Alexander Zverev treffen. Und Aslan Karatsev? Der muss seine ganzen Hoffnungen auf die kommende Woche in Paris-Bercy setzen. Denn die möglichen 250 Punkte in St. Petersburg (Karatsev ist dort an Position drei gesetzt) helfen dem Russen im Kampf um einen Startplatz in Turin nicht wesentlich weiter. In Paris-Bercy geht es um das Vierfache. Aber natürlich auch für Hubert Hurkacz, der sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen möchte.

Andy Murray selbst hat übrigens einen klaren Favoriten für den Startplatz in Turin, wie er in der Pressekonferenz nach dem Match gegen Hurkacz betonte: Bei aller Liebe für einen weiteren italienischen Starter in Person von jannik Sinner, würde er dann doch lieber die britische Nummer eins, Cam Norrie, bei den Finals sehen.

Hier der aktuelle Stand im Race to Turin

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