ATP-Ranking: De Minaur mit Titel zurück auf Karrierehoch
Mit seinem Titelgewinn beim 500er-Event in Rotterdam kehrt Alex de Minaur mit Rang 6 im ATP-Ranking auf seine Höchstplatzierung zurück und ist damit der einzige Aufsteiger in den Top 10. Die größten Sprünge in den Top 100 verzeichneten Routinier Maric Cilic, Botic van de Zandschulp, Raphael Collignon und Christopher O’Connell.
von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet:
16.02.2026, 11:26 Uhr

„Aller guten Dinge sind drei“ – diese Losung setzte der Australier Alex de Minaur beim ATP-500-Turnier in Rotterdam perfekt um. In seinem dritten Finale in Folge, wo er sich in den vergangenen beiden Jahren nur den beiden Branchen-Führern Carlos Alcaraz und Jannik Sinner geschlagen geben musste, konnte der 26-jährige den Bock diesmal endgültig umstoßen und besiegte den Kanadier Felix Auger-Aliassime glatt in zwei Sätzen. Als zusätzliche Belohnung führt ihn die aktuelle Weltrangliste bei einer Steigerung um zwei Positionen mit Rang 6 auf seinem Karrierehoch auf, wo er letztmals im Juli 2024 stand. Dadurch rutschten FAA und Taylor Fritz trotz der Finalteilnahmen in Rotterdam und Dallas um je einen Platz nach hinten. Weitere Änderungen in den Top 10 sind aufgrund der Turnierabstinenz der Top 5 Fehlanzeige.
Zurück in den Top 50 ist der kroatische Routinier Marin Cilic, der mit seiner Halbfinal-Teilnahme in Dallas um 18 Positionen auf Rang 43 klettert und damit zum ersten Mal seit Mai 2023 wieder zu den besten 50 Spielern der Welt zählt. Jeweils um 10 Plätze steigerten sich Botic van de Zandschulp und Raphael Collignon, die nun auf den Positionen 55 und 59 gelistet sind. Während der Niederländer dies mit dem Viertelfinaleinzug beim Heimturnier in Rotterdam bewerkstelligen konnte, triumphierte der Belgier beim 125er-Challenger-Turnier im französischen Pau.
Zurück in die Top 100 mit einem Aufstieg um 24 Positionen auf Rang 95 ging es für den Australier Christopher O’Connell, der in Rotterdam aus der Qualifikation heraus in die Runde der letzten Acht vordringen konnte.
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