ATP Rom: Kurzentschlossene Doppel herzlich willkommen!

Am ersten Tag der Doppel-Action in Rom sind im Raster noch ein paar Plätze frei.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 10.05.2026, 07:26 Uhr

Henry Patten und Harri Heliovaara sind in Rom an Position eins gesetzt
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Henry Patten und Harri Heliovaara sind in Rom an Position eins gesetzt

Man kann den Veranstaltern in Rom keinen Vorwurf machen: Denn sie haben sich alle Mühe gegeben, dass Doppel-Raster beim 1000er im Foro Italico so voll als möglich zu machen. Da gibt es etwa eine Wildcard für Junior Jacopo Vasami gemeinsam mit Gianluca Cadenasso. Die beiden müssen gleich zu Beginn gegen die Nummer zwei des Tableaus, Marcel Granollers und Horacio Zeballos, ran. 

Auch Francesco Forti und Filippo Romano sind (noch) keine etablierten Größen auf der ATP-Doppel-Tour. Aber in Rom mit einer Wildcard dabei. Und damit betraut, sich in Runde eins mit Alexander Erler und Lucas Miedler auseinander zu setzen. 

Und dennoch sind am Tag, an dem der Paarlauf-Wettbewerb losgeht, noch drei Plätze im Raster mit „Alternate“ belegt. Und die Frage ist: Wer könnte jetzt noch einspringen? Denn durch den späten Start, der die Doppel-Konkurrenz kompakter machen soll, sind im Einzel ja schon einige Kandidaten rausgeflogen, die sich sonst vielleicht auch mit einem Partner eingetragen hätten. 

Zverev wieder mit Melo dabei

Den ganz Großen der Branche ist das wahrscheinlich pari. Harri Heliovaara und Henry Patten, die Champions von Madrid, führen die Setzliste an, dahinter kommen eben Granollers/Zeballos. Alexander Zverev hat mit Marcelo Melo auch genannt, die beiden Kumpels (und Champions in Acapulco!) Spielen gegen Marcelo Arevalo und Mate Pavic. 

Die größten Chancen aus deutscher Sicht haben wohl Kevin Krawietz und Tim Pütz, in dieser Saison schon Sieger in Monte-Carlo. Das deutsche Davis-Cup-Doppel spielt schon heute gegen Flavio Cobolli und Lorenzo Sonego. Auch die München-Champions Mark Wallner und Jakob Schnaitter versuchen sich im Foro Itlaico 2026. 

Aber die spannendste Frage aktuell ist wohl, wer die Positionen 29 und 30 im 32er-Tableau einnehmen wird. Gute Gründe dafür gibt es ja: Denn für das Erreichen der zweiten Runde bekommt eines der Nachrücker-Paare immerhin 31.220.- Euro. 

Hier das Doppel-Tableau in Rom 


 

von Jens Huiber

Sonntag
10.05.2026, 10:35 Uhr
zuletzt bearbeitet: 10.05.2026, 07:26 Uhr