Oliver Marach früh gescheitert, Alexander Peya wieder verletzt

Das ATP-Masters-1000-Turnier in der chinesischen Metropole geht ab sofort ohne rot-weiß-rote Beteiligung weiter.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 12.10.2016, 10:17 Uhr

Fabrice Martin - Oliver Marach

Das Shanghai Rolex Masters hat den heimischen Assen 2016 wahrhaftig kein Glück gebracht, denn nach dererkrankungs- und verletzungsbedingten AbsagevonDominic Thiemhatte auch DoppelspezialistAlexander Peyapassen müssen. Und am Mittwoch zu Mittag nach MESZ ist nunOliver Marachgleich zum Auftakt des Doppelbewerbs ausgeschieden. Der Steirer musste sich mit seinem StammpartnerFabrice Martin(Frankreich) in der ersten RundePablo Cuevas(Uruguay) undMarcel Granollers(Spanien) nach rund 1:05 Stunden Spielzeit mit 2:6, 6:7 (4) geschlagen geben. Das ATP-Masters-1000-Hartplatzevent in China geht damit ab sofort ohne österreichische Beteiligung über die Bühne.

Marach/Martin führten noch mit 2:1, verspielten bei 2:3 zwei Rebreakchancen – ihre einzigen Möglichkeiten als Rückschläger in der gesamten Partie – und gewannen im ersten Satz darauf kein Game mehr. Im zweiten Abschnitt kamen beide Teams zu keinen Breakbällen, so musste ein Tiebreak entscheiden. Dort lagen Marach/Martin zunächst noch 3:1 und 4:3 mit Minibreak voran, ehe ihnen kein Punkt mehr vergönnt war. Ihre Außenseiter-Chancen auf einen Platz bei den ATP World Tour Finals in London sind damit also so gut wie gestorben. Ihr Rückstand in der Jahreswertung von 2016 auf die achtplatziertenHenri Kontinen(Finnland) undJohn Peers(Australien), die ihrerseits hingegen das Shanghai-Achtelfinale erreicht haben, betrug vor dem Turnier 605 ATP-Punkte – und wird nun weiter steigen.

Peya bangt um Wien-Start

Keine guten Neuigkeiten gibt’s auch von Peya. Der Wiener hätte in Shanghai so wie zuletzt in Tokio mit dem routinierten SchwedenRobert Lindstedtaufschlagen sollen, daraus wurde aber nichts. „Ich habe mich in der ersten Runde in Tokio wieder am Bauchmuskel verletzt“, verriet der 36-Jährige am Mittwoch zu Mittag gegenüber tennisnet.com. Schon bei den US Open war er ob der Bauchmuskel-Verletzung etwas beeinträchtigt gewesen. Das Erstrunden-Spiel in der japanischen Hauptstadt hatte er mit Lindstedt zwartrotzdem noch gewonnen, im Viertelfinale darauf allerdings gehandicaptglatt verloren. Jetzt bangt Peya auch um seinen Start bei seinem Heimspiel, den Erste Bank Open 500 in der Wiener Stadthalle: „Ich hoffe, Wien geht sich aus – ich kann es aber momentan noch gar nicht abschätzen.“

Hier die Ergebnisse aus Shanghai:Einzel,Doppel,Einzel-Qualifikation.

Hier der Spielplan.

von tennisnet.com

Mittwoch
12.10.2016, 10:17 Uhr