ATP Sofia: Jannik Sinner peilt erste Titelverteidigung an

Im Herbst letzten Jahres hat Jannik Sinner beim ATP-Tour-250-Turnier in Sofia seinen ersten Titel auf der großen Tour geholt. Diesen Erfolg möchte Sinner in dieser Woche bestätigen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 27.09.2021, 19:12 Uhr

Jannik Sinner hat an Sofia nur die besten Erinnerungen
© Getty Images
Jannik Sinner hat an Sofia nur die besten Erinnerungen

Als sich die durch die Corona-Pandemie verstümmelte ATP-Saison 2020 gerade ihrem Ende zuneigte, da hat Jannik Sinner noch schnell die Gunst der Stunde genutzt. Und etwas geschafft, auf das ein Mann wie Félix Auger-Aliassime nach wie vor wartet: den ersten Turniersieg auf der höchsten Profi-Ebene. Sofia war im Kalender nach hinten gerutscht, Sinner durfte nach Erfolgen gegen Marton Fucsovics, Marc-Andrea Huesler, Alex de Minaur, Adrian Mannarino und Vasek Pospisil den Pokal in die Höhe stemmen.

Vor zehn Monaten war Sinner als Nummer 44 in die bulgarische Hauptstadt gereist, nun kommt der 20-Jährige bereits als Nummer 14. Was ihm bei der Auflage 2021 nicht nur die Position des Titelverteidigers, sondern auch jene des Turnierfavoriten beschert. Sinner hat sich nach dem Aus bei den US Open gegen Alexander Zverev eine kleine Turnierpause gegönnt, vergangene Woche in Metz auf einen Start verzichtet. Der Südtiroler hält mittlerweile bei drei Championaten, in der laufenden Spielzeit kamen die Titel bei einem der Vorbereitungsturniere auf die Australian Open in Melbourne und jener beim 500er in Washington dazu.

Monfils hinter Sinner als Nummer zwei

Diese Erfolge haben Jannik Sinner auch im Race to Turin in eine aussichtsreiche Position gebracht, auf einen sicheren Startplatz fehlen ihm aber doch 420 Punkte. So viel Vorsprung genießt Casper Ruud im Moment als Neuntplatzierter (Rafael Nadal wird in Turin nicht spielen) auf den Elften Sinner. In Sofia können im besten Fall 250 dazukommen, immerhin.

Die Auslosung hat eine mögliche Wiederauflage des Endspiels gegen Pospisil schon in Runde zwei ergeben, es wäre Sinners Auftaktmatch nach einem Freilos. Ganz von unten im Tableau grüßt Gael Monfils, der zuletzt wieder etwas besser in Form zu kommen schien (und der Sinner bei den US Open ein großes Match geliefert hat). Auf einen Einzug in das Endspiel zu setzen, wäre beim Franzosen aber wohl etwas zu früh. Die Aussichten für Jannik Sinner sind dagegen nicht schlecht: Im Viertelfinale ginge es gemäß Papierform gegen Alejandro Davidovich Fokina, in der Vorschlussrunde würde Alexander Bublik warten. Es scheint angerichtet für eine erfolgreiche Titelverteidigung.

Hier das Einzel-Tableau in Sofia

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