ATP St. Petersburg: Top-Tennis im Schatten von Wien

Die ATP-World-Tour-250-Veranstaltung in St. Petersburg bäckt weit kleinere Kaisersemmeln als die Erste Bank Open in Wien. Starkes Tennis ist aber auch dort garantiert.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 25.10.2021, 19:49 Uhr

© Getty Images
Andrey Rublev ist wie in Moskau auch in St. Petersburg an Nummer eins gesetzt.

Kulturhistorisch gesehen bleiben sich die österreichische Bundeshauptstadt Wien und die russische Millionenmetropole St. Petersburg kaum etwas schuldig. Was den Tennissport in dieser Turnierwoche betrifft haben die Erste Bank Open allerdings klar die Nase vorn - ein kurzer Blick auf den Turnierraster genügt. Aber auch das Indoor-Hartplatz-Turnier in der viertgrößten Stadt Europas hat Tennis-technisch einiges zu bieten.

Allen voran möchte Lokalmatador Andrey Rublev seine Scharte aus der Vorwoche ausbessern. Beim ATP-World-Tour-250-Event in Moskau hatte der topgesetzte Fan-Favorit gleich zum Auftakt (nach einem Freilos in der ersten Runde) das Nachsehen gegen Adrian Mannarino. Der Franzose siegte mit 5:7, 7:6 (4) und 6:3. An der endgültigen Qualifikation Rublevs für die ATP-Finals in Turin konnte allerdings auch diese unerwartete Niederlage nichts ändern.

Struff als einziger deutschspachiger Vertreter

Der auch in St. Petersburg an Nummer eins gereihte Weltranglisten-6. bekommt es nach einem erneuten Freilos in der ersten Runde entweder mit dem Serben Laslo Djere oder dem Weissrussen Ilya Ivashka zu tun. Erste größere Bewährungsprobe für Rublev könnte der US-Amerikaner Sebastian Korda im Viertelfinale sein. Zweitgesetzt ist Denis Shapovalov, der Kanadier kämpft mehr theoretisch um einen der zwei letzten Startplätze beim Saisonabschlussturnier. Wichtiger dafür wäre jedenfalls das ATP-Masters-1000-Turnier in Paris-Bercy.

Moskau-Sieger Aslan Karatsev ist nach Roberto Bautista Agut an Nummer vier gereiht und könnte es auf ein russisches Double abgesehen haben. Einziger Spieler in Nordwestrussland aus der DACH-Region ist Jan-Lennard Struff. Der Warsteiner setzte sich zum Auftakt gegen den Australier James Duckworth 7:6 (3), 6:3 durch und trifft im Achtelfinale auf Aufschlagkanone Alexander Bublik aus Kasachstan. 2017 war Struff in St. Petersburg bis ins Halbfinale vorgedrungen.

Hier der Einzel-Draw aus St. Petersburg.

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Montag
25.10.2021, 19:50 Uhr
zuletzt bearbeitet: 25.10.2021, 19:49 Uhr

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