Andy Murray verdankt die Nummer 1 also Rafael Nadal!

Der Schotte erzählt, wie ihm "Rafa" mit 15 Jahren die Augen geöffnet hat.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 05.12.2016, 00:00 Uhr

LONDON, ENGLAND - JULY 10: Andy Murray of Great Britain reacts during the Men's Singles Final against Milos Raonic of Canada on day thirteen of the Wimbledon Lawn Tennis Championships at the All England Lawn Tennis and Croquet Club on July 10, 2016 ...

Training, harte Arbeit, Motivation... Die Voraussetzungen, es im Profi-Tennis weit zu bringen, sind vielseitig. Aber woher wissen, wie viel und ausreichend man im Vergleich zur Konkurrenz an Einsatz bringt - wenn diese weit weg weilt?Andy Murray hat sein Leben mit 15 Jahren umgekrempelt, indem er nach Barcelona gegangen ist. "In Schottland habe ich vielleicht fünf oder sechs Stunden pro Woche Tennis gespielt. In Spanien wiederum vier oder fünf Stunden am Tag. Das war ein großer großer Wechsel", so Murray. "Hier habe ich gelernt, hart und diszipliniert zu arbeiten."

Der Grund für den Wechsel hatte auch einen Namen: Rafael Nadal . Bei einem Racquetball-Match sei man sich nähergekommen, "auch wenn er kaum Englisch und ich kaum Spanisch gesprochen habe", sagte Murray im Gespräch mit Graham Bensinger. Dennoch reichten die Kommunikationsfähigkeiten offenbar aus, um Nadal über die Möglichkeiten in Spanien auszufragen, "wie er trainiert, und mit wem". Nadal sei damals der mit Abstand beste Jugendliche gewesen, so Murray; eben auch, weil er genügend Stunden mit Topspielern trainiert habe, wie mit Carlos Moya - während er selbst "nur ein paar Tage mit meinem Bruder" auf dem Platz gestanden sei. "Da habe ich begriffen, dass ich das nächste Level angehen muss." Das hat der Schotte, mittlerweile die neue Nummer eins der Tenniswelt, durchaus erfolgreich gemeistert.

von Florian Goosmann

Montag
05.12.2016, 00:00 Uhr