Andy Murray will nichts vermasseln

Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist die Nummer eins der Welt vorsichtig.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 05.12.2016, 00:00 Uhr

PARIS, FRANCE - NOVEMBER 03: Andy Murray of Great Britain looks on during his Mens Singles third round match against Lucas Pouille of France on day four of the BNP Paribas Masters at Palais Omnisports de Bercy on November 3, 2016 in Paris, France. (...

Man stellt sich die Frage durchaus des öfteren, wie denn der Tennisprofi von heute die Strapazen im Match und in Trainingssessions aushält - und am Tag darauf wieder scheinbar taufrisch den Platz entlangtänzelt. Viele Profis schwören auf Nahrungsergänzungen, um die Batterien aufzutanken - Andy Murray jedoch ist hierbei äußerst zurückhaltend. "Man muss unglaublich vorsichtig sein, gerade im Hinblick auf die Tests", sagte der Schotte in der Show "In Depth with Graham Bensinger".

"Du kannst nicht einfach Sachen im Laden kaufen. Du musst sicher sein, dass alles extrem gut kontrolliert ist, damit es keine Probleme gibt. Von daher bin ich keiner, der viel zu sich nimmt. Umso weniger du nehmen musst, umso besser. Man will kein Risiko einer Verunreinigung eingehen oder was auch immer. Ich arbeite extrem hart, um in der Position zu sein, in der ich bin. Da ist es das Risiko nicht wert, einen zwielichtigen Proteinshake zu nehmen."

Murray mit professioneller Einstellung

Der Mann aus Dunblane tickt hierbei anders als einige seiner Kollegen - zumindest mittlerweile. "Manche Leute sind da etwas entspannter. Ich war das vor vier oder fünf Jahren auch. Ich habe hart gearbeitet, dort zu stehen, wo ich stehe, das will ich nicht dadurch vermasseln, indem ich zig Produkte schlucke und nicht weiß, was sich darin befindet, und so vielleicht durch einen Dopingtest rassle. Als Athlet musst du einfach sehr sehr vorsichtig und professionell sein."

Bei ausgewählten Produkte jedoch macht auch Murray eine Ausnahme - im erlaubten Bereich selbstverständlich. "Ich nehme grundlegende Sachen wie Fischöl, Glucosamin für meine Gelenke und ab und an Proteinshakes, wenn ich einen harten Trainingstag hatte", so Murray. "Aber nichts, was weiter reicht."

von tennisnet.com

Montag
05.12.2016, 00:00 Uhr