Grigor Dimitrov - Die Lektionen des „Maestros”

Der Bulgare findet auch 2016 nicht so richtig in Tritt.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 05.08.2016, 10:12 Uhr

NEW YORK - MARCH 10: Grigor Dimitrov of Bulgaria greets Roger Federer of Switzerland during the BNP Paribas Showdown at Madison Square Garden on March 10, 2015 in New York City. (Photo by Rich Schultz /Getty Images)

2014, zum Beispiel, wäre ein schönes Jahr gewesen, um Olympische Spiele abzuhalten. Vor allem nach Diktion vonGrigor Dimitrov, dem eleganten Bulgaren, der vor zwei Jahren die ersten ganz großen Highlights seiner Karriere gesetzt hatte. Nicht zuletzt mit dem Halbfinal-Einzug in Wimbledon, wo er nach großem Kampf dem späteren Champion Novak Djokovic unterlegen war. 2014, da wäre Dimitrov ein Auftaktlos wie jetzt in Rio de Janeiro erspart geblieben, es wartet dort der US-Open-Sieger eben jenes Jahres,Marin Cilic.

Die Popularität Grigor Dimitrovs ist indes ungebrochen, zu beobachten zuletzt beim ATP-Masters-1000-Turnier in Toronto - oder auch in Wimbledon, wo die aktuelle Nummer 34 der Welt den Großteil der Sympathien auf seiner Seite wusste. Natürlich: GegenRoger Federerwäre das wohl anders gewesen, jenen Federer, der sich wohl auch wünscht, wir hätten wieder 2014, jenen Federer, der weltweit immer mit dem größten Zuspruch der Fans rechnen kann.

Lehren aus Niederlagen

Und den mit Dimitrov eine ganz besondere Beziehung verbindet, nicht zuletzt eine geschäftliche. Aber auch als Lehrmeister taugt der Schweizer am besten, zumindest im Fall des 25-Jährigen mit Wohnsitz Monte Carlo. „Ich habe immer viel in meinen Matches gegen Roger gelernt“, erläuterte Dimitrov gegenüber dem „Interview Magazin“. „Ich habe ein paar Mal gegenNovakgespielt, gegenAndywohl öfter als jeder andere. Aber am meisten habe ich immer aus den Matches gegen Roger profitiert.“ Gegen den er in fünf Matches nur zwei Sätze gewinnen konnte.

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Freitag
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