James Blake hat ein gutes Gefühl

Die ehemalige Nummer vier der Welt erfreut sich an der kommenden US-Generation.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 16.10.2016, 13:41 Uhr

NEW YORK, NY - SEPTEMBER 08: James Blake arrives to play with Gigi Fernandez against Lukas Greif and Ann Li during their Exhibition Doubles Match on Day Eleven of the 2016 US Open at the USTA Billie Jean King National Tennis Center on September 8, 2...

Die gute Nachricht zuerst:James Blakehat ein gutes Gefühl, was die aktuell aufstrebende Generation an Spielern aus seinem Heimatland USA anbelangt. Und es muss nicht unbedingt eine schlechte Nachricht folgen, denn mit Ausnahme von beachtlich schnellen Aufstiegen wie jenen vonAlexander ZverevundNick Kyrgiossind die Kometen im Tenniszirkus eher selten geworden. Selbst der Einzug von Dominic Thiem in die Top Ten in dieser Saison - kombiniert mit der sehr realen Chance, dass sich der Österreicher erstmals für die ATP World Tour Finals in London qualifiziert - ist das Produkt eines längeren Weges, Abkürzungen ausgeschlossen. James Blake mahnt also zur Geduld.

„Die Menschen müssen geduldig sein“, erklärte Blake am Rande eines Turniers der ATP Champions Tour in Mexico. „Es wird drei oder vier Jahre dauern, bevor wir diese Jungs wirklich um einen Grand-Slam-Titel mitspielen sehen.“ Damit gemeint die junge Garde umTaylor FritzoderFrances Tiafoe, letzterer das frischeste Mitglied der Top 100 im Männertennis. „Ich weiß, dass es passieren wird“, fuhr Blake fort. „Es wird aber einige Jahre Entwicklung brauchen.“

Erinnerungen an die eigene Karriere

Position 100, das war auch exakt jene, die James Blake bei seinem letzten professionellen Auftritt innegehabt hatte. Vor drei Jahren ging seine Karriere bei den US Open zu Ende, in epischer Art und Weise:Ivo Karlovicservierte sich im Tiebreak des fünften Satzes in die zweite Runde, James Blake indes in die Tennis-Rente. Wohin ihmMardy Fishzwei Jahre später folgen sollte, einer jener Weggefährten, die sich gegenseitig nach oben getrieben haben.

„Ich glaube, dass ich so aufgeregt für das amerikanische Tennis bin wie schon lange nicht mehr“, ergänzte Blake, der als bestes Karriere-Ranking Position vier aufzuweisen hat. „Wir haben eine große Gruppe an Jungs, die sich gegenseitig pushen können.“ Und das in freundschaftlicher Art - genauso, wie das beim ihm, Fish,Andy RoddickundRobby Gineprider Fall gewesen war.

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Sonntag
16.10.2016, 13:41 Uhr