Jugend forscht, Alter gewinnt - Willkommen auf der ATP-Tour

Noch nie waren so viele Spieler der Top 100 älter als 30 Jahre.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 26.09.2016, 12:33 Uhr

NEW YORK, NY - SEPTEMBER 06: Lucas Pouille of France reacts against Gael Monfils of France during their Men's Singles Quarterfinal Match on Day Nine of the 2016 US Open at the USTA Billie Jean King National Tennis Center on September 6, 2016 in the ...

Wenn Ausnahmen tatsächlich Regeln bestätigen, dann blickt die Tenniswelt auf das vergangene Wochenende als ein extrem regelkonfirmierendes Ende der ATP-World-Tour-250-Veranstaltungen in Metz und vor allem St. Petersburg zurück. MitLucas Pouillehat sich ein 22-Jähriger erstmals in die Siegerlisten auf der Tour eingetragen,Alexander Zverevist seinen Teenager-Jahren nur spielerisch weit voraus, der Reisepass verkündet indes: Der Junge ist erst 19. Ansonsten gilt aber: Nie waren die besten 100 Spieler der Welt im Durchschnitt älter als in dieser Woche, 28,1 Jahre sind es, die der erfolgreiche männliche Tour-Profi im Mittel auf dem Buckel hat.

Der Allerbeste,Novak Djokovic, trägt mittlerweile zur Anhebung des Altersschnitts bei, genauso wie sein schärfster Verfolger Andy Murray geht der Serbe eiligen Schrittes auf die 30 zu.Stan Wawrinka, Finalverlierer gegen Zverev in St. Petersburg, ist da schon mehrere Monate weiter, kann sich in Gesellschaft seines 35-jährigen Landsmannes Roger Federer aber noch wie ein jüngerer Mann fühlen, genau genommen ein vier Jahre jüngerer. Umso höher ist die Leistung des deutschen Hoffnungsträgers einzuschätzen, der sich in diesem Jahr schon an beiden Schweizern schadlos gehalten hat.

Die Jahrgangsbesten

Rekordverdächtige 41 Spieler sind es derzeit, die mindestens 30 Kerzen auf die Geburtstagstorte stecken müssen. Da fallen die Leistungen der Jungen natürlich ganz besonders auf: Was haben alsoDominic Thiem, der bei den US Open seinen 23. Geburtstag gefeiert hatte und Pouille im Endspiel von Metz unterlegen war, und der 20-jährigeNick Kyrgiosmit „Sascha“ Zverev gemeinsam? Richtig: Sie sind die jeweils Bestklassierten ihrer Altersklasse, es liegt also kein Spieler in der Rangliste vor ihnen, die jünger als der Österreicher oder der Australier sind. Noch. Denn der Abstand von Zverev auf Kyrgios ist wieder einmal geschrumpft.

von tennisnet.com

Montag
26.09.2016, 12:33 Uhr