Leicester City – englischer Meister auch dank Roger Federer?

Torhüter Kasper Schmeichel holt sich seine Inspiration beim „Maestro”.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 03.04.2016, 08:34 Uhr

LEICESTER, ENGLAND - FEBRUARY 27: Kasper Schmeichel of Leicester City in action during the Barclays Premier League match between Leicester City and Norwich City at The King Power Stadium on February 27, 2016 in Leicester, England. (Photo by Laurenc...

David Goffinetwa wäre so etwas wie das Leicester City auf der ATP-Tour: Gegenüber den ganz, auch buchstäblich, Großen der Branche mit einem gewissen Startnachteil auf die Tour gekommen, macht sich der Belgier auf, in die Bel Etage des Tenniszirkus aufzusteigen. Leicester City ist da schon einen Schritt weiter – und steht kurz vor dem Gewinn der englischen Premier League. Auch und vor allem aufgrund seines dänischen Torhüters Kasper Schmeichel, der in die großen Fußstapfen seines Vaters Peter tritt. Und der sich seine Inspiration beim 17-fachen Grand-Slam-ChampionRoger Federerholt.

„Federer ist mein Idol mit seiner Leichtfüßigkeit und wie er sich über den Platz bewegt, seine Agilität“, erklärte Schmeichel gegenüber der „Times“. „Es ist ganz ähnlich wie für einen Torhüter: die Knie leicht gebeugt, auf den Zehen stehend, ausbalanciert, Gewicht nach vorne, auf alles vorbereitet sein, und auch in der Lage sein, sich seitwärts zu bewegen.“ Die Dimensionen des Strafraums seien darüber hinaus jenen des Tennis-Courts nicht unähnlich. Für alle, außer einen: Wenn man so spiele wie Manuel Neuer vom FC Bayern, dann würden sich alle Distanzen verdoppeln.

Hohes Lob auch aus Italien

Der dänische Nationalkeeper ist nicht der Einzige seiner Zunft, der den „Swiss Maestro” schätzt. Auch der große Gianluigi Buffon, Weltmeister 2006, hatte vor kurzem seine Wertschätzung ausgedrückt. „Tennis fasziniert mich, nicht nur als Sport, sondern auch im Bezug zum Fußball. Ich bin ein Federer-Fan. Wir hören oft voneinander, und mir gefällt seine mentale Stärke. Aus psychologischer Sicht ist Tennis der härteste Sport. Wenn man gewinnt, dann wegen eines selbst, aber wenn man verliert, kann man niemandem die Schuld zuschieben.“

von tennisnet.com

Sonntag
03.04.2016, 08:34 Uhr