Ryan Harrison – „Das Schöne ist, ich bin erst 24 Jahre alt“

Die ehemals größte Hoffnung des US-amerikanischen Tennis durchlebt ein schwieriges Jahr.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 16.07.2016, 09:42 Uhr

ILKLEY, ENGLAND - JUNE 16: Ryan Harrison of USA reacts during his mens singles match against Daniil Medvedev of Russia during the Aegon Ilkley Trophy at Ilkley Lawn Tennis & Squash Club on June 16, 2016 in Ilkley, England. (Photo by Daniel Smith/Ge...

Während sichJack Sockgerade in Diensten des US-amerikanischen Davis-Cup-Teams mit einem Fünfsatz-Erfolg gegenMarin Cilicin die Herzen der heimischen Tennisfans gespielt hat, läuft es für einen anderen Amerikaner, der wie Sock ebenfalls dem Jahrgang 1992 entspringt, gar nicht gut: Ryan Harrison, eine der größten Hoffnungen der USTA, findet seinen Rhythmus im Tennisjahr 2016 einfach nicht. Beim Rasenturnier in Newport war wieder einmal schon nach einem Match im Hauptwettbewerb Schluss – gegen den KanadierFrank Dancevicwar Harrison chancenlos.

Somit bleibtDusan Lajovicder letzte Spieler, den Ryan Harrison auf höchster ATP-Ebene besiegt hat. In Indian Wells war der Serbe nach überstandener Qualifikation das letzte „Opfer“ des nur noch an Position 158 (das Karriere-Hoch liegt bei Platz 43) geführten Amerikaners mit Wohnsitz in Austin, Texas. „Ich kenne meine Resultate – und es ist frustrierend“, machte Harrison in Newport aus einer Enttäuschung kein Hehl.

Harte Arbeit ist gefragt

„Das Schöne ist, ich bin erst 24 Jahre alt“, führte Harrison weiter aus. „Aber ich mache gerade ein hartes Jahr durch. Ich habe immer gefühlt, dass Tennis ein Sport ist, in dem man mental stark sein muss. Egal, auf welchem Level man spielt, welches Ziel man erreichen möchte, es wird immer Rückschläge geben. Man braucht großes Durchhaltevermögen. Ich habe das, es liegt mir im Blut. Ab jetzt gibt es einfach nur noch hartes Training.“

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Samstag
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