Stefan Edberg nach Trennung von Roger Federer – „Es waren 2 wundervolle Jahre“

Stefan Edberg schwärmt trotz nun beendeter Zusammenarbeit von Roger Federer – in spielerischer und charakterlicher Hinsicht.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 16.12.2015, 18:44 Uhr

on day twelve of the Wimbledon Lawn Tennis Championships at the All England Lawn Tennis and Croquet Club on July 5, 2014 in London, England.

Von Rückenproblemen und Formschwankungen geplagt, hatte Roger Federer die Saison 2013 „nur“ als Nummer sechs in der Welt abgeschlossen, sein schlechtestes Jahresend-Ranking seit 2002. Viele Experten und Medien schrieben den „Maestro“ einmal mehr schon ab. Doch unter seinem Idol Stefan Edberg als Betreuer fand der 17-malige Grand-Slam-Gewinner wieder den Anschluss an die absolute Spitze. 2014 beendete er nach zwei ATP-Masters-1000-, drei ATP-World-Tour-500-Turniersiegen sowie demDavis-Cup-Triumph mit der Schweizals Zweiter – 2015 mit sogar sechs Titelgewinnen als Dritter. Trotz drei Finalteilnahmen (Wimbledon 2014,2015,US Open 2015) klappte es in der „Fedberg“-Ära zwar nicht mit dem erhofften weiteren „Major“-Coup, angesichts und nicht nur ob der starken Gesamtbilanz ist es aber kein Wunder, dass Edberg nach derletzte Woche bekanntgemachten Trennungbloß lobende Worte über die Zusammenarbeit der beiden verlor.

Rogerkann dem Tennissport noch viel geben“

„Es waren wundervolle zwei Jahre“, sagte der Schwede gegenüber der ATP. „Obwohl wir uns am Anfang bloß auf ein Jahr verständigt hatten.“ Der am 19. Januar 50 Jahre alt werdende Ex-Weltranglisten-Erste „habe es genossen, wieder zurück auf der Tour zu sein.“ Für ihn sei „von Anfang an klargewesen, dass es eine spezielle Zusammenarbeit werden wird“, was auch daran liegt, dass Edberg auf seinen nunmehrigen Ex-Schützling, in spielerischer sowie menschlicher Hinsicht, ganz große Stücke hält. Federer sei für ihn sogar „der größte Botschafter“, den es im Tennis je gegeben habe. Überzeugt zeigte sich Edberg auch davon, dass der 34-Jährige immer noch zu den großen Siegen imstande ist: „Roger kann dem Tennissport noch viel geben, er ist noch in der Lage, große Turniere zu gewinnen.“ Er kündigte bereits an: „Ich werde mir einige seiner Matches in 2016 ansehen und wir werden weiterhin enge Freunde bleiben.“ Die riesige Sympathie füreinander ist schließlich beidseitig. Und ungebrochen.(Text: MaWa)

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