ATP-Weltrangliste: Daniil Medvedev überholt Rafael Nadal, erstmals kein US-Amerikaner in Top 30

Nach dem ATP-Masters-1000-Turnier in Madrid liegt Daniil Medvedev in der ATP-Weltrangliste nun wieder vor Rafael Nadal. Zudem befindet sich erstmals seit Einführung des Rankings vor 48 Jahren kein US-Amerikaner unter den Top 30.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 10.05.2021, 09:20 Uhr

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Daniil Medvedev und Rafael Nadal greifen in dieser Woche in Rom an
© Getty Images
Daniil Medvedev liegt in der Weltrangliste nun wieder vor Rafael Nadal

Trotz seiner Achtelfinalniederlage in Madrid darf Daniil Medvedev durchaus als einer der Gewinner des Events in der spanischen Hauptstadt gelten. Denn aufgrund der überraschenden Pleite Rafael Nadals im Viertelfinale überholte der Russe den 20-fachen Grand-Slam-Sieger, liegt nun 150 Punkte vor ihm auf Platz zwei und wird auch bei den French Open als erster nomineller Herausforderer des Weltranglistenersten Novak Djokovic an den Start gehen.

Ansonsten gab es in den Top 10 der Herren-Charts nur eine Veränderung: Madrid-Finalist Matteo Berrettini schob sich vor Diego Schwartzman auf Platz neun, auch Halbfinalist Casper Ruud profitierte von seinem guten Abschneiden und darf sich mit Rang 16 über ein neues Career High freuen. Des Weiteren verzeichneten in den Top 100 auch Alexander Bublik (39.), Dominik Koepfer (50.), Alexei Popyrin (61.) und Lorenzo Musetti (82.) neue Bestmarken.

Zverev und Thiem machen im Race Boden gut

Weit von Bestmarken entfernt sind aktuell hingegen die US-amerikanischen Herren. Erstmals seit Einführung des ATP-Rankings im Jahr 1973 liegt kein Spieler der Vereinigten Staaten in den Top 30 der Weltrangliste. Bestplatzierter Akteur ist auf Position 31 Taylor Fritz, knapp gefolgt von John Isner (34.).

Das Race to Turin wird nach wie vor von Stefanos Tsitsipas und Andrey Rublev angeführt. Auf den Rängen drei und vier folgen Djokovic und Medvedev, erst dahinter gab es im Vergleich zur Vorwoche eine Veränderung: Madrid-Sieger Alexander Zverev überholte Aslan Karatsev, Hubert Hurkacz und Jannik Sinner und rangiert nun auf Position fünf. Der Weltanglistenvierte Dominic Thiem machte im Kampf um das Jahresabschlussfinale der acht besten Spieler dank seines Semifinaleinzuges in der spanischen Hauptstadt indes 34 Plätze gut und liegt jetzt derzeit auf Rang 22

Hier die aktuelle ATP-Weltrangliste

Hier das aktuelle Race to Turin

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