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ATP-Weltrangliste: Diego Schwartzman und Andrey Rublev erstmals in den Top-10

Pünktlich nach den French Open wurde auch die ATP-Weltrangliste aktualisiert. Mit Diego Schwartzman und Andrey Rublev gibt es dabei zwei neue Gesichter unter den Top-10. Auch Jannik Sinner, Jurij Rodionov und Daniel Altmaier dürfen sich über ein neues Personal-Best freuen. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 12.10.2020, 09:55 Uhr

Diego Schwartzman steht nach seinen starken Auftritten bei den French Open erstmals in den Top-10 der Weltrangliste
Diego Schwartzman steht nach seinen starken Auftritten bei den French Open erstmals in den Top-10 der Weltrangliste

Ganz große Erdrütsche darf man sich im Kalenderjahr 2020 in der ATP-Weltrangliste keine erwarten. Aufgrund der langen Unterbrechung der Tour aufgrund von COVID-19 und den zahlreichen Absagen hat sich die ATP dazu entschieden, nur positive Veränderungen zuzulassen. Das bedeutet, dass die Punkte aus dem Vorjahr jedenfalls im Ranking bleiben, dazugewinnen kann man nur die Differenz, sollte man sich im Vergleich zur abgelaufenen Spielzeit verbessern. 

Das sollte gleich dem Branchenprimus, Novak Djokovic, gelingen. Während im Vorjahr noch im Halbfinale gegen Dominic Thiem Endstation war, spielte sich der Serbe in diesem Jahr ins Endspiel, in welchem er Rafael Nadal recht chancenlos unterlag. Dennoch festigt der 33-Jährige damit seine Führung in den ATP-Charts, liegt nun knapp 2000 Punkte vor seinem ersten Verfolger Rafael Nadal. 

Rublev & Schwartzman neu in Top-10

Während Dominic Thiem und Roger Federer Platz drei und vier beibehalten konnten, tauschten Stefanos Tsitsipas und Daniil Medvedev die Plätze. Der Grieche schaffte es in Roland Garros bis ins Halbfinale, für Medvedev war bereits in Runde eins Endstation. Den größten Sprung an der Spitze der Weltrangliste ist unterdessen Diego Schwartzman gelungen. Mit seinem Einzug in die Vorschlussrunde konnte der flinke Argentinier gleich sechs Plätze gut machen und liegt nun nur noch eine Position hinter Alexander Zverev auf Rang acht. 

Matteo Berrettini auf Rang neun und Andrey Rublev, der zwei Plätze gut machen konnte und sein Personal-Best aufstellte, komplettieren die Top-10 bei den Herren. Den größten Schritt nach vorne innerhalb der besten 100 schaffte nach dieser Aktualisierung Jannik Sinner. Der 19-jährige Südtiroler machte mit seinem Viertelfinaleinzug satte 29 Plätze gut und liegt mit Rang 46 erstmals in den Top-50. 

Altmaier, Korda und Rodionov mit großen Sprüngen

Aus deutscher Sicht gibt es von Überraschungsmann Daniel Altmaier den größten Sprung nach vorne zu vermelden. Der 22-Jährige hatte sich sensationell ins Achtelfinale am Bois de Bolougne gespielt. Das schlägt sich auch in der Weltrangliste nieder. Der Deutsche konnte gleich 64 Plätze gut machen und liegt nun auf dem 122. Rang - eine persönliche Bestleistung für Altmaier. 

Gleich noch mehr Plätze gutmachen konnte indes Sebastian Korda. Der US-Amerikaner spielte sich in Paris ins Achtelfinale und wurde mit einer Verbesserung von satten 82 Weltranglisten-Postionen auf Rang 131 belohnt. Kurz dahinter ist auch der größte Aufsteiger aus österreichischer Sicht zu finden. Jurij Rodionov konnte sich mit seinem ersten Sieg in einem Grand-Slam-Hauptfeld um 22 Plätze verbessern und liegt mit Rang 148 erstmals unter den besten 150 Herren der Welt. 

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von Michael Rothschädl

Montag
12.10.2020, 15:55 Uhr
zuletzt bearbeitet: 12.10.2020, 09:55 Uhr