Dominic Thiem – Beim Masters-Debüt gleich aus Thomas Musters Fußstapfen?

Als erster Österreicher überhaupt ins Einzel-Halbfinale? Seid per TV, Livestream oder Liveticker und Livescores mit dabei.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 17.11.2016, 09:28 Uhr

Dominic Thiem - Thomas Muster

Von Manuel Wachta aus London

Tag der Entscheidung in Gruppe „Ivan Lendl“! Während der vierfache TitelverteidigerNovak Djokovic(Serbien/2) bei den ATP World Tour Finals in London nach zwei Siegenjetzt schon als Gruppensieger feststehtund zum krönenden Abschluss gegen den ShowmanGael Monfils(Frankreich/6)ersetzendenBelgierDavid Goffin(zweites Match nach 13:00 Uhr MEZ, nicht vor 15:00 Uhr MEZ) ranmuss, geht es in der zweiten Partie in einem direkten Duell noch ums Halbfinale.Dominic ThiemundMilos Raonicwerden sich in der Abendsession (zweite Partie nach 19:00 Uhr MEZ, nicht vor 21:00 Uhr MEZ; TV: live auf„Sport1+“, in Deutschland auf„DAZN“, in der Schweiz auf„SRF 2“, in Österreich auf „ORF SPORT+“ und alsLivestream auf tvthek.orf.at/live; auf tennisnet.com im Liveticker und auch in den Livescores) Platz zwei in der Gruppe ausmachen, der zum Aufstieg in die Vorschlussrunde berechtigt.

Mit einem Sieg könnte Thiem, zumindest in Sachen Masters-Abschneiden, gleich beim Debüt aus den Fußstapfen von Österreichs Altmeister und AllzeitgrößeThomas Mustertreten. Denn dem 49-jährigen Steirer war in seiner erfolgreichen Karriere der Sprung unter die letzten Vier beim Saisonfinale, auf ihm nicht entgegenkommenden schnellen Hallenbelägen, nie vergönnt gewesen. Bei seinen gesamt vier Einsätzen war der Ex-French-Open-Champion im Jahr 1990 mit einem Sieg, 1995 mit keinem und 1996 mit einem stets in der Gruppenphase gescheitert – 1997 war er nur als Ersatzmann noch zu einem (verlorenen) Spiel gekommen. Muster war der bis dato einzige Österreicher, der beim Jahres-Abschlussturnier zu einem Einzel-Einsatz kam, Thiem könnte also als nunmehr zweiter zugleich als überhaupt erster Mann seines Landes ins Semifinale einziehen. Doch die zu nehmende Hürde ist bekanntlich keine leichte.

„Relativ einfach, was man da zu erwarten hat“

Dies ist Thiem freilich bekannt. „Er ist natürlich sehr, sehr schwierig zu spielen – vor allem in der Halle“, sagte der achtgesetzte Niederösterreicher über den viertgereihten Kanadier Raonic in den Pressekonferenzen. „Ich denke, dass er mit zwei anderen den besten Aufschlag auf der ganzen Tour hat.“ Es sei „relativ einfach, was man da zu erwarten hat. Erstens mal sollte man seine eigenen Aufschlagspiele höchst konzentriert spielen. Ich werde einfach versuchen, so zu servieren, wie im ersten Satz(beim7:6 (10), 0:6, 2:6gegen Novak Djokovic; Anmerkung), da ich hierbei sogar den wahrscheinlich besten Returnspieler, den es zurzeit gibt, ein paar Mal in die Bedrängnis gebracht habe. Und ich hoffe, dass Raonic nicht ganz so gut returnieren wird.“ Thiem betonte nochmal: „Er ist definitiv einer der drei besten Aufschläger der Tour. Von dem her wird’s Games geben, wo man überhaupt keine Chance hat und nur links-rechts geht.“

Darauf ist der Lichtenwörther also bereits eingestellt, „das einzige, was ich da eben versuchen kann, ist, so viele erste Aufschläge wie nur möglich zurückzubringen, was eh schwierig genug wird – und bei meinen Aufschlagspielen extrem konzentriert sein. Also einfach voll auf meine Aufschlaggames konzentrieren. Und schauen, dass ich in ein, zwei Games pro Satz irgendwie eine Chance kriege(beim Rückschläg; Anmerkung).“ Hierzu sei es natürlich wichtig, „so viele Punkte wie möglich über seinen zweiten Aufschlag zu gewinnen. Und zur Not geht es halt ins Tiebreak.“ Thiem ist bewusst: „Raonic ist so ein Spieler, bei dem es auch passieren kann, dass man mit einer sehr guten Leistung 6:7, 6:7 verliert.“ Die Aussicht auf einen noch krönenderen Abschluss seiner Top-Saison beflügle ihn jedenfalls: „Ich freue mich sehr, dass es da noch um richtig was geht. Ein bisserl mehr Spaß sind wahrscheinlich die Matches davor, aber trotzdem freue ich mich schon sehr aufs Spiel.“

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17.11.2016, 09:28 Uhr