Alexander Zverev knabbert an den Top 50, Bryan-Brothers im historischen Tief

Deutschlands Jungstar trennt bloß ein Punkt davon, erstmals in diesen so elitären Kreis vorzudringen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 18.04.2016, 12:49 Uhr

INDIAN WELLS, CA - MARCH 13: Alexander Zverev of Germany in action in his match against Grigor Dimitrov of Bulgaria during day seven of the BNP Paribas Open at Indian Wells Tennis Garden on March 13, 2016 in Indian Wells, California. (Photo by Juli...

Obwohl bei den Männern mit dem Monte-Carlo Rolex Masters ja gar ein ATP-Masters-1000-Event über die Bühne gegangen ist, hat sich in der am Montag neu erschienenen Weltrangliste nichts besonders Aufsehenerregendes verändert. Der SerbeNovak Djokovicführt diese weiter unangefochten an, weist nach seiner sosensationellen Auftaktniederlageallerdings nicht mehr über doppelt so viele Punkte wie sein VerfolgerAndy Murray(8175 Zähler) auf – aber immer noch satte 7375 Punkte an Vorsprung. HalbfinalistJo-Wilfried Tsonga(7.) tauscht mitTomas Berdych(9.) Plätze, Ersterer kann sich damit über sein bestes Ranking seit dem 24. Juni 2013 freuen, Letzterer weist sein schlechtestes seit rund 13 Monaten auf. Aus deutscher Perspektive knabbertAlexander Zverevnach demZweitrunden-Einzugimmer mehr an einem erstmaligen Sprung unter die Top 50 in der Welt. Als 51. trennt den Hamburger, der mittwochs seinen 19. Geburtstag feiert, nur ein ATP-Zähler von BezwingerMarcel Granollers, der als Lucky Loser bis ins Viertelfinale gekommen war.Philipp Kohlschreiber(27.) macht indes einen Platz gut.

Bryans mit schlechtester Platzierung seit 2002

Weit mehr Bewegung herrscht dahingegen im Doppelranking, wo weiterhinJamie Murraydie Nummer eins ist. Doch im „Race to London“ übernehmenPierre-Hugues HerbertundNicolas Mahutmit ihrem Monte-Carlo-Sieg die Spitzenposition von den Finalisten Murray undBruno Soares, diedie Australian Open gewonnen hatten. Auch in der individuellen Wertung machen die Franzosen als Dritter (Mahut, plus zwei Plätze) und Vierter (Herbert, plus vier Ränge) viel Boden gut, Soares als nunmehrig Siebter sogar fünf Positionen. Im historischen Tief befinden sichBobundMike Bryan, die als Neunter und Zehnter am 26. August 2002 zuletzt schlechter gereiht waren. Die US-Amerikaner,die 2015 erstmals seit 2004 kein Grand-Slam-Turnier für sich entscheiden konnten, hatten zwar vorletzte Woche in Houston ihren ersten Titel seit dem vergangenen Sommer gefeiert, vor den Toren des Fürstentums Monaco war aber schon wieder gegen die Auftakthürde Endstation. Im WTA-Ranking gibt es unter den Top 50 lediglich eine Verschiebung, da in der Fed-Cup-Woche nur das kleine WTA-International-Turnier in Bogotá ausgetragen wurde.Serena Williams(USA) liegt weiter unangefochten vor PolensAgnieszka Radwanskaund Australian-Open-GewinnerinAngelique Kerberaus Deutschland.

Hier findet ihr die ATP-Einzel-Weltrangliste.

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von tennisnet.com

Montag
18.04.2016, 12:49 Uhr