Konkurrenz rückt näher – Dominic Thiems starke Woche mit null Effekt

Österreichs Nummer eins kommt dem Masters trotz Metz-Finale nicht näher. Sogar im Gegenteil.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 26.09.2016, 11:44 Uhr

Dominic Thiem

Man muss sie ihm sicher hoch anrechnen, diese Leistung. Bei seinem ersten Antritt seit seinerverletzungsbedingten Aufgabe im US-Open-Achtelfinale wegen KnieschmerzenhatDominic Thiembei den Moselle Open in Metz mit drei teilweise beeindruckenden Siegen sein sechstes Saisonfinale erreicht, einzig die Krönung verpasste er durch seine6:7-(5),-2:6-Finalniederlagegegen Frankreichs YoungsterLucas Pouille. Doch das Bittere daran: Die starke Woche hat für den 23-Jährigen – abgesehen vom wiedererhöhten Selbstvertrauen – in Ranglisten-technischer Sichtweise de facto null Effekt. Denn zu viele bessere Resultate hat der Niederösterreicher bei ATP-World-Tour-250- und -500-Turnieren heuer bereits zu Buche stehen, die 150 erkämpften ATP-Punkte kommen nicht einmal in die Wertung und bringen ihn auch im „Race to London“ einem Ticket für die ATP World Tour Finals nicht näher (das würde auch in der neuen Woche in Chengdu nur ein Turniersieg tun).

Im Gegenteil: Die Konkurrenz ist ihm sogar nähergekommen. DennTomas Berdychhat 2016 erst vier zählbare von sechs möglichen Ergebnissen auf dieser Ebene in der Wertung, schreibt damit die 90 Zähler für das Halbfinale in St. Petersburg voll an. Der Tscheche konnte deshalb den Rückstand auf den siebtplatzierten Thiem beim „Race“ auf 585 Punkte reduzieren.Rafael Nadalliegt weiter fünf Zähler hinter dem Lichtenwörther, auf dem rettenden achten Rang. Im Entry-Ranking der letzten 52 Wochen scheint der Schützling von Günter Bresnik weiterhin an zehnter Position auf. Unter den besten Zwölf der Welt gibt es keine Verschiebungen, auch für die besten Österreicher,Gerald Melzer(von 84 auf 86),Dennis Novak(von 230 auf 219) undMichael Linzer(von 312 auf 314) hat sich nicht allzu viel getan.

Leichte Rückfälle für Haas und Grabher

Bei den Damen gibt’s unter den besten 17 Spielerinnen der Welt gar keine Veränderungen. Es führt weiterhin Deutschlands SpitzenkraftAngelique Kerber, und sie wird dies voraussichtlich auch bis Ende des Jahres tun, nachdem ihre VerfolgerinSerena Williams(USA)wie berichtet die Asien-Tournee verletzungsbedingt ausfallen lässt. Aus rot-weiß-roter Sicht bleibtTamira Paszek111.,Barbara Haasbüßt elf Ränge ein (von 134 auf 145),Julia Grabher(von 296 auf 303) muss ihren Platz in den Top 300 fürs Erste räumen.

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von tennisnet.com

Montag
26.09.2016, 11:44 Uhr