Australian Open 2023: Ohne Roger Federer, dafür schaut Ashleigh Barty vorbei
Australiens Tennisfans hatten gehofft, sich im Rahmen der Australian Open 2023 von Roger Federer verabschieden zu können. Daraus wird nichts. Vorjahressiegerin Ashleigh Barty wird indes im Melbourne Park aufkreuzen - zu Promozwecken.
von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet:
04.01.2023, 13:53 Uhr

Der Abschied von Roger Federer aus Melbourne: Er war kein wirklich schöner. Federer hatte zwar seine Fans mit Marathonmatches gegen John Millman und Tennys Sandgren begeistert, ging aber angeschlagen ins Halbfinale gegen Novak Djokovic und war am Ende chancenlos. Schlimmer noch: Federers Knie muckte, eine Operation folgte, dann noch eine und noch eine... am Ende stand das Karriereende des Maestros, im vergangenen Jahr beim Laver Cup in London.
Der wird unter anderem von Tennis Australia organisiert, und dementsprechend folgte natürlich die direkte Einladung an den Schweizer: Der Willkommensteppich wird immer ausgerollt sein für Roger", so habe es gegenüber dem Sydney Morning Herald geheißen. 2023 wird er jedoch unberührt bleiben, wie es nun heißt - Federer plane aktuell nicht, Turniere zu besuchen.
Allerdings hoffe man auf in 2024, dann auch passend zum 20. Jahrestag von Federers erstem Triumph "down under". Federer hatte damals im Finale gegen Marat Safin gewonnen.
Ashleigh Barty grüßt aus dem Melbourne Park
Eine andere Tennisrentnerin wird indes im Melbourne Park auflaufen: Ashleigh Barty. Sie hatte im Vorjahr in der Rod Laver Arena gesiegt und wenige Wochen später überraschend ihren Rücktritt erklärt, mit nur 25 Jahren.
Barty geht bei ihrem Besuch einigen Verpflichtungen ihrer Sponsoren nach, und im Gegensatz zu Federer hat sie einen großen Vorteil: Die Anreise als Lokalmatadorin ist für sie um einiges kürzer als ein Flug aus der Schweiz.
