Australian Open: Alexander Zverev nach langsamem Start souverän weiter
Alexander Zverev ist mit einem 6:7 (1), 6:1, 6:4 und 6:2 gegen Gabriel Diallo in die zweite Runde der Australian Open 2026 eingezogen.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
18.01.2026, 06:08 Uhr

Wer schon am Sonntag in ein Grand-Slam-Turnier startet, weiß ja, dass er einen zusätzlichen Ruhetag vor dem Zweitrunden-Match bekommt. Und also ist es nicht ganz so schlimm, wenn man eine kleine Extrarunde drehen muss.So wie Alexander Zverev gegen Gabriel Diallo.
Die deutsche Nummer eins war für die erste Nachmittagssession bei den Australian Open 2026 angesetzt worden, immerhin im zweiten Match, Zverev ist bekanntlich kein Frühaufsteher. Und startete dann auch ein bisschen verhalten, verlor Satz eins im Tiebreak mit 1:7, nachdem beide Spieler jeweils einmal ihren Aufschlag abgeben mussten. Zverev hatte vor dem Match vor seinem kanadischen Gegner gewarnt, es hätte sicherlich einfachere Optionen für den Einstieg in das Grand-Slam.Jahr 2026 gegeben.
Zverev mit anspruchsvoller zweiter Runde
Nach dem Verlust des ersten Satzes zog Zverev aber das Tempo an, holte sich die nächsten beiden Durchgänge mit 6:1 und 6:4. Dann legte der an Position drei gesetzte Vorjahresfinalist gleich wieder mit einem Break vor, Diallo konnte nur noch hinterher rennen. Ohne aber eine reale Chance zu haben, Alexander Zverev auf dessen Weg in die zweite Runde noch einzuholen. Im Gegenteil: Mit dem Vorhand-Return-Winner zum 5:2 kürzte Zverev das Procedere gleich noch einmal zusätzlich ab. Nach einer Spielzeit von 2:43 Stunden war der Sieg für en Favoriten amtlich.
Die kommende Aufgabe könnte auch anspruchsvoll werden. Denn Zverev bekommt es am Mittwoch entweder mit Alexandre Müller oder Lokalmatador Alexei Popyrin zu tun.
Der potenzielle Halbfinalgegner von Alexander Zverev ist heute ja auch noch im Einsatz. Denn Carlos Alcaraz wird gegen Adam Walton die zweite Partie der Night Session bestreiten. Alcaraz könnte bei den diesjährigen Australian Open ja den Karriere-Grand-Slam komplett machen.
Cobolli schon draußen
Dass es im Männer-Tableau keine Selbstläufer gibt, hatte davor schon Flavio Cobolli erfahren müssen: Der an Position 20 gesetzte Italiener, vor wenigen Wochen noch der strahlende Held beim neuerlichen Triumph der Squadra Azurra im Davis Cup, schien gegen den britischen Qualifikanten Arthur Fery sang- und klanglos in drei Sätzen aus.
Hier das Einzel-Tableau der Männer
