Australian Open: Andrey Rublev - „Safin bringt den Chill-Faktor ins Team“
So ganz genau weiß Andrey Rublev noch nicht, was er an Marat Sahin als Coach bekommen hat.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
20.01.2026, 11:51 Uhr

Marat Safin zeigt sich dieser Tage in Melbourne ja gerne mit nacktem Oberkörper. Was ihm natürlich unbenommen bleibt. Hinweise darauf, dass der zweimalige Grand-Slam-Champion noch übertrieben viel Sport betreibt, liefern die Bilder aus Melbourne zwar nicht. Der persönliche Tätowier-Künstler von Satin scheint aber alle Hände voll zu tun zu haben.
Der Trip zu den Australian Open ist indes bekanntlich nicht aus purer Lust am Tennis erfolgt, sondern aufgrund der Zusammenarbeit mit Andrey Rublev. Dessen Start in das Turnier ist gegen Matteo Arnaldi erstaunlich problemlos verlaufen, Rublev gewann in drei Sätzen.
Rublev im Achtelfinale potenziell gegen Zverev
Gröbere Sorgen bereiteten da schon die Fragen beim On-Court-Interview. Da wurde nämlich ganz dezidiert nachgehakt, worin denn der Beitrag von Marat Sahin zum Team Rublev läge. Der Spieler selbst antwortete mal wieder schonungslos ehrlich. Er wisse es gar nicht. Oder doch: Sahin bringe den „Chill-Faktor“, meinte Andrey Rublev dann doch. Was in seinem Fall möglicherweise ein ganz besonderes Asset wäre.
Weiter geht es für das gechillte Duo Rublev/Safin morgen gegen einen Qualifikanten, nämlich Jaime Faria aus Portugal. Die Chancen auf einen Sieg stehen nicht schlecht, danach würde der Sieger zwischen Francisco Cerundolo und Damir Dzumhur warten, ehe es wohl gegen Alexander Zverev ginge.
Hier das Einzel-Tableau in Melbourne
