Australian Open: Diese erste Runde war nichts für Comeback-Künstler!
Bei den Australian Open 2026 hat es zum ersten Mal in diesem Jahrtausend keinen Erstrundensieg nach 0:2-Satzrückstand gegeben.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
20.01.2026, 16:11 Uhr

Mit dem Viersatzerfolg von Stefanos Tsitsipas über Shintaro Mochizuki ging am Dienstag bei den Herren die erste Runde der Australian Open zu Ende. Mit seinem 4:6, 6:3, 6:2 und 6:2-Sieg gelang dem Griechen sogleich eines der größten “Comebacks” an den ersten drei Hauptfeld-Tagen. Denn einen Sieg nach 0:2-Satzrückstand bekamen die Zuschauer in Melbourne 2026 noch nicht zu sehen.
Am nächsten dran waren Sebastian Korda, Giovanni Mpetshi Perricard, Rei Sakamoto und Kyrian Jacquet, die ihre zwischenzeitlichen Aufholjagden gegen Michael Zheng, Sebastian Baez, Rafael Jodar und Emilio Nava letztlich aber nicht veredeln konnten. Und damit ihren Teil zu einer Jahrtausend-Premiere beitrugen.
Munar gelang das größte Comeback
Wie der renommierte User Luca Brancher auf X festhielt, gab es bei den Australian Open in diesem Jahr zum ersten Mal seit 1980 in der ersten Runde keinen Sieg nach 0:2-Satzrückstand. In diesem Zeitraum war dies zuvor nur 1988 bei den French Open sowie 2000 und 2017 in Wimbledon passiert.
Das größte Comeback der ersten Runde blieb wohl dem Spanier Jaume Munar vorbehalten. Der Spanier lag gegen den Tschechen Dalibor Svrcina 3:6, 6:2, 6:7 (5) und 2:5 (zwei Breaks) zurück und durfte am Ende dennoch über den Sieg jubeln. Außerdem war Munar bei den Herren der einzige Spieler, der nach Abwehr eines Matchball in die zweite Runde einzog.
Hier das Einzel-Tableau der Herren
