Australian Open: Hat Kyrgios Rybakina den Weg gewiesen?
Der Kick-Aufschlag nach außen war einer der Schlüssel zum Sieg von Elena Rybakina gegen Aryna Sabalenka im Endspiel der Australian Open 2026.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
01.02.2026, 10:55 Uhr

Über die sportliche Wertigkeit des Duells zwischen Aryna Sabalenka und Nick Kyrgios im vergangenen Dezember lässt sich wohl nicht einmal streiten: Diese hat stark gegen Null tendiert. Aber ein paar Dinge hat man dann doch gelernt. Zum Beispiel, dass die Nummer eins der WTA-Weltrangliste doch anfällig ist, wenn jemand so variabel spielt wie Kyrgios. Die gute Nachricht: So jemand wird Sabalenka bei den Frauen nicht unterkommen.
Was man aber auch gesehen hat: Dass Sabalenka mit dem hohen Kick beim Aufschlag von Kyrgios arge Probleme hatte. Den bekommt nun eine, bei allem Respekt, Jasmine Paolini, auch nicht hin. Aber Elena Rybakina, eine der besten Aufschlägerinnen der Welt, eben schon.
Sabalenka passt sich nicht an, hat den Sieg dennoch auf dem Schläger
Und also hat Rybakina dieses Mittel auch so oft als möglich eingesetzt, vor allem natürlich bei Aufschlägen von der Vorteilsseite. Das hatte sie in der Vorschlussrunde gegen gegen Jessica Pegula zwar auch versucht, die US-Amerikanerin stellte sich im Verlauf des Matches aber immer besser darauf ein, ging näher an die Linie, attackierte die Aufschläge von Rybakina vor allem gegen Ende des Matches immer erfolgreicher.
Diese Anpassung gelang Aryna Sabalenka im gestrigen Samstag nicht. Und dennoch hatte die Weltranglisten-Erste den Sieg und damit dritten Titel in Melbourne auf ihrem Schläger. Anders als beim Treffen mit Kyrgios in Dubai.
