Australian Open: Jelena Djokovic springt Sorana Cirstea zur Seite
Jelena Djokovic hat sich in den Disput zwischen Sorana Cirstea und Naomi Osaka eingeschaltet. Und sympathisiert mit dem Standpunkt der Rumänin.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
23.01.2026, 21:28 Uhr

Den Handschlag zwischen Sorana Cirstea und Naomi Osaka nach ihrem Zweitrunden-Match bei den Australian Open als unterkühlt zu bezeichnen, wäre eine maßlose Untertreibung. Augenkontakt gab es so gut wie keinen, dafür ein paar ausgewählte Worte von Cirstea, die mit einer Aktion von Osaka zu begründen ist: Die Japanerin hatte sich nämlich zwischen einem ersten und einem zweiten Aufschlag von Cirstea selbst gepusht. Und das auch noch unüberhörbar.
Cirstea, die nach dieser Saison ihre Karriere beenden wird, fragte bei der Schiedsrichterin nach. Osaka selbst war sich keines Fehlers bewusst.
Nun schaltete sich Jelena Djokovic über die sozialen Medien ein, die Ehefrau des Rekord-Champions der Australian Open. „Ich bin überrascht, dass das keine Behinderung war“, erklärte Frau Djokovic also. „Zwischen den beiden Aufschlägen, wenn das Publikum applaudiert oder schreit, dann bittet der Stuhlschiedsrichter die Fans, nicht zu schreien, weil das die Spieler stört. Der Punkte ist ja noch nicht zu Ende gespielt.“
Djokovic wundert sich bei Osaka
„Sorana hat beim ersten Aufschlag einen Fehler gamcht und sich auf den zweiten konzentriert“, so Jelena weiter. „Da gibt es eine kleine Pause. Und es ist ja auch respektlos, wenn man bei einem Aufschlagfehler applaudiert. Ich bin überrascht, dass der Schiedsrichter und Naomi gedacht haben, dass das fair gewesen sein. Habe ich eine Regeländerung versäumt?“
In einem weiteren Post wies Jelena Djokovic aber darauf hin, dass grundsätzlich natürlich nichts dagegen einzuwenden sei, wenn sich eine Spielerin selbst anfeuert. Zum richtigen Zeitpunkt.
Hier das Einzel-Tableau der Frauen
