Australian Open: Novak Djokovic im Autopilot-Modus weiter
Rekordchampion Novak Djokovic ist ungefährdet in die dritte Runde der Australian Open 2026 eingezogen.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
22.01.2026, 06:03 Uhr

Im vergangenen Jahr hat Novak Djokovic bekanntlich bei jedem Grand-Slam-Turnier das Halbfinale erreicht. Und auch 2026 lässt sich gut an. Denn Djokovic steht nach einem 6:3, 6:2 und 6:2 gegen den italienischen Qualifikanten Francesco Maestrelli souverän in Runde drei. Und auch da wird der zehnmalige Champion der Australian Open klar in der Favoritenrolle sein - egal, ob es gegen Botic van de Zandschulp oder Jerry Shang geht.
Djokovic hatte die Partie erwartungsgemäß jederzeit im Griff. Einen kleinen Durchhänger gab es lediglich im dritten Satz: Da gab der Favorit beim Stan von 4:1 noch einmal seinen Aufschlag ab. Holte sich umgehend aber das nächte Break und servierte danach ohne Probleme aus. Für den serbischen Großmeister war es bereits der 101. Matchsieg beim ersten Major der Saison, Natürlich auch das ein Rekord.
Spannender könnte es dann erst im Achtelfinale werden. Denn da käme es laut Setzliste zum Treffen mit Jakub Mensik. Der junge Tscheche hatte Djokovic in Miami ja dessen 100. Turniersieg vermasselt (Djokovic holte diesen in Genf nach), in Melbourne konnte Mensik am Donnerstag glatt gegen Rafael Jodar gewinnen. Nächster Gegner wird Ethan Quinn aus den USA sein, der etwas überraschend gegen Hubert Hurkacz gewinnen konnte.
Musetti und Shelton weiter
Im Duell zweier italienischer Kumpel behielt Lorenzo Musetti gegen Lorenzo Sonego klar die Oberhand. Musetti gewann mit 6:3, 6:3 und 6:4 und trifft nun entweder auf Stefanos Tsitsipas oder Tomas Machac.
Ebenfalls weiter sind Ben Shelton (Sieg gegen Dane Sweeney), Shanghai-Champion Valentin Vacherot, der Lokalmatador Rinky Hijikata bezwang, und auch Karen Khachanov, der Nishesh Basavareddy keine Chance ließ.
Khachanov bekommt es im kommenden Match mit Luciano Darderi zu tun. Der Italiener gewann gegen Sebastian baez, der in der Saison 2026 bislang ganz stark gespielt hatte, in vier Sätzen.
Hier das Einzel-Tableau der Männer
