Australian Open: Unwucht im Doppel-Halbfinale
Die Paarungen in der oberen und der untere Hälfte des Doppel-Tableaus bei den Männern bei den Australian Open 2026 unterscheiden sich doch deutlich in Sachen Prominenz.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
28.01.2026, 17:21 Uhr

Hätte man den lokalen Fans vor Beginn der Australian Open 2026 gesagt, ob sie denn ein einheimisches Wildcard-Doppel im Halbfinale erwarten, dann wäre die Antwort wohl ungefähr in die Richtung „Klar, Nick Kyrgios und Thanasi Kokkinakis haben ja schon mal den Titel geholt“ gegangen.
Tatsächlich haben es aber Jason Kubler und Marc Polmans bis in die Vorschlussrunde geschafft. Und auf dem Weg dorthin gleich zu Beginn Kyrgios und Kokkinakis geschlagen. Und im Halbfinale geht es nicht etwa gegen eines der favorisierten Paare. Sondern gegen Luke Johnson aus den USA und den polnischen Paarlauf-Spezialisten Jan Zielinski. Mehr Außenseiter-Paarungen in der vorletzten Runde eines Majors geht ja fast nicht.
Die Favoriten scheitern früh
In der unteren Tableau-Hälfte sieht es dagegen ganz anders aus: Da haben sich nämlich auf der einen Seite die beiden beinahe schon historisch herrlichen Marcel Granollers und Horacio Zeballos qualifiziert. Dazu das an Position sechs gesetzte Paar Christian Harrison und Neal Skupski.
Die großen Favoriten sind ja schon recht früh gescheitert: Julian Cash und Lloyd Glasspool in Runde zwei am Wildcard-Paar Li Tu und James McCabe. Und Harri Heliovaara mit Henry Patten, in Melbourne als Nummer zwei gesetzt, mussten sich im Achtelfinale den Tschechen David Rikl und Petr Nouza geschlagen geben.
Hier das Doppel-Tableau in Melbourne
