Australian Open: Vorsicht geht vor - Lois Boisson sagt Teilnahme in Melbourne ab

Die französische Nummer eins Lois Boisson verschiebt ihre Rückkehr auf die Tour und lässt das Grand-Slam-Turnier in Melbourne sausen.

von Stefan Bergmann
zuletzt bearbeitet: 13.01.2026, 06:43 Uhr

Frankreichs Nummer eins Lois Boisson will kein Risiko eingehen und verzichtet auf die Australian Open 2026
© Getty Images

Frankreichs aktuell beste Tennisspielerin Loïs Boisson wird bei den Australian Open nicht an den Start gehen. Die 22-Jährige zog ihre Nennung kurzfristig zurück und begründete den Schritt mit anhaltenden Verletzungsproblemen. Seit September hat Boisson kein offizielles Match mehr bestritten – ein verfrühtes Comeback will sie vermeiden.

In einer Stellungnahme auf Instagram machte Boisson deutlich, dass ihr die Entscheidung alles andere als leichtgefallen sei. Die vergangenen Monate seien sowohl körperlich als auch mental sehr belastend gewesen, da die Verletzungen sie daran gehindert hätten, ihr gewünschtes Leistungsniveau zu erreichen. Dennoch sei sie überzeugt, den richtigen Weg gewählt zu haben, um nichts zu riskieren.

Höhenflug bei den French Open 2025

Besonders schmerzt der Verzicht mit Blick auf das vergangene Jahr. Bei den French Open hatte Boisson im Frühjahr einen Sensationslauf hingelegt und es als Wildcard-Starterin bis ins Halbfinale geschafft. Siege über Topspielerinnen wie Jessica Pegula und Mirra Andreeva katapultierten sie ins Rampenlicht – erst Coco Gauff stoppte den Höhenflug. Der Erfolg spülte nicht nur fast 700.000 Euro Preisgeld in die Kasse, sondern sie auch rund 300 Weltranglistenplätze nach oben.

In Melbourne war Boisson bislang noch nie im Hauptfeld vertreten – daran ändert sich nun auch nichts. Stattdessen ist Elsa Jacquemot als Nummer 58 der Welt die bestplatzierte Französin im Turnier. Boisson selbst setzt weiter auf Geduld und einen kontrollierten Aufbau, um erst dann zurückzukehren, wenn Körper und Kopf wieder richtig mitspielen.

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Dienstag
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